Ein psychologischer Albtraum, der unter die Haut geht.
Ich, der Wächter beginnt schockierend – mit dem Mord an einem Hund – und zieht einen dann tief in die verstörte Psyche eines Mannes, der glaubt, mehrere Leben gehabt zu haben. Realität und Wahn verschwimmen, und als Leser verliert man zunehmend den Halt, genau wie der Protagonist.
Charles MacLean gelingt ein düsteres, intensives Porträt psychischer Zerrüttung. Kein klassischer Thriller, sondern ein verstörender Trip in den Abgrund des Geistes der lange im Gedächtnis bleibt.