Alfons Zitterbacke hat es doch wirklich schwer. Nicht allein der ungewöhnliche Name bereitet dem Elfjährigen Kummer, sondern scheint er außerdem ein besonderes Talent für Fettnäpfchen und Missgeschicke zu haben. Nicht schlimm genug, wollen ihn auch seine Eltern nicht so recht verstehen und zeigen keinerlei Verständnis für seine Sorgen. - Nach der Vorlage von Gerhard Holtz-Baumerts heiteren Jugendbuch wurden hier sieben der zahlreichen Geschichten als Hörspiel vertont. Die Aufmachung ist nicht neu, sondern stammt aus dem Jahre 1968 und ist meiner Generation aus DDR-Tagen als Vinyl-Ausgabe wohlbekannt und erfreute sich großer Beliebtheit. So wird Alfons Vater von Herbert Köfer gesprochen, der für mich immer die Ideal-Besetzung für diese Rolle bleiben wird.
Der Hörer begleitet Alfons dabei, wie er mit seinem Freund Bruno ein Haustelefon baut, wie er seinen ersten Kopfsprung meistert, wie ihm ein besonders origineller Aprilscherz einfällt, wie er als falscher Betrunkener beschuldigt wird, wie er Makkaroni und Tomatensoße kocht, wie er ein Rezept für seine Mutter im Ambulatorium abholen muss und wie ihm das Pech verfolgt, stets auf die Späße anderer hereinzufallen. - Es sind Geschichten voller Witz und Charme, die ich immer wieder hören oder lesen mag. Bis heute finde ich es jedoch bedauerlich, dass meine Lieblings-Episode "Wie ich sechzig Eier essen wollte" nie in dem Hörspiel ihren Platz fand.