Husserls -Logische Untersuchungen- sind eines der folgenreichsten Werke der neueren Philosophiegeschichte. Mit dem ersten Erscheinen in den Jahren 1900 und 1901 (Max Niemeyer Verlag, Halle/Saale) nimmt jene Schule ihren Anfang, deren Name im Untertitel des zweiten Bandes zum ersten Mal sinnfallig die Phanomenologie. Husserl sah damals in diesem Werk -Versuche zur Neubegrundung der reinen Logik und Erkenntnistheorie-, die den Grund zu einem grosseren Gedankengebaude zu legen imstande waren. Sie wollten freilich kein blosses Programm sein, sondern -Fundamentalarbeit an den unmittelbar erschauten und ergriffenen Sachen- darstellen. Die weitere Arbeit an der Auspragung der phanomenologischen Philosophie fuhrte schon nach wenigen Jahren zu neuen Problemen, zu vertieften Erkenntnissen und zu scharferen Formulierungen. Ihnen tragt die zweite, zum Teil tiefgreifend umgearbeitete Auflage Rechnung, deren Text seither in unveranderter Form immer wieder nachgedruckt wurd
Edmund Gustav Albrecht Husserl (Dr. phil. hab., University of Halle-Wittenberg, 1887; Ph.D., Mathematics, University of Vienna, 1883) was a philosopher who is deemed the founder of phenomenology. He broke with the positivist orientation of the science and philosophy of his day, believing that experience is the source of all knowledge, while at the same time he elaborated critiques of psychologism and historicism.
Born into a Moravian Jewish family, he was baptized as a Lutheran in 1887. Husserl studied mathematics under Karl Weierstrass, completing a Ph.D. under Leo Königsberger, and studied philosophy under Franz Brentano and Carl Stumpf. Husserl taught philosophy, as a Privatdozent at Halle from 1887, then as professor, first at Göttingen from 1901, then at Freiburg im Breisgau from 1916 until his 1928 retirement.