Lab 47 ist vermutlich geschrieben worden, um zu polarisieren. Ein Werk, dass sich darauf Versteht ein schlechtes, korruptes und böses Licht auf Pharmakonzerne und Gentechnik zu werfen.
All diese Kritik hat durchaus ihre Daseins Berechtigung, trotzdem fehlt es an Gegenargumenten für die Gentechnik. Klar, es ist ein Roman, nichtsdestotrotz, ist er nicht gründlich genug recheriert und es gibt immer wieder Fehler. Man könnte dem Autoren zu Gute halten, dass das Buch von 2003 ist, und ja, manche Aussagen stimmen nur heute nichtmehr. Andere sind aber auch schon 2003 falsch und schlecht recherchiert.
Abgesehen davon, beschäftigt sich der Roman mit Rassismus. Die Stellen finde ich hart, aber vermutlich sind sie leider nicht für alle Regionen überzeichnet und könnten durchaus die Realität zeigen.
Das Buch ist als Thriller ausgewiesen. Hm. Ja das ist es auch, aber kein guter. Die Handlung ist nicht gut gestrickt und recht vorhersehbar. Spannung kam selten auf.
Schön ist aber, dass auch wichtige Charaktere sterben.