Die Küsten Islands sind die Heimat der Sirenen, einer räuberischen Spezies, die nur überleben kann, wenn sie die Lebensenergie von Männern stiehlt. Nacht für Nacht gehen sie auf die Jagd, nur damit sie an Macht gewinnen. Für Thalia ist das jedoch eine Qual. Bis sie in dem kleinen Fischerdorf Thingeyrar auf den verletzten Hunter Mika trifft. Es wäre ihre Aufgabe den Feind sofort zu töten, doch Thalia hadert mit sich. Denn der Mann mit den dunklen Schwingen bringt etwas in ihr zum Singen, was nicht einmal das Tosen der Wellen überschatten kann…
In Sirens Call von Jessica Wismar geht es um Thalia, sie ist eine Sirene, dass heißt sie muss mit Männern schlafen um ihnen 5 Jahre ihres Lebens zu rauben. Doch Thalia ist nicht wie die anderen Sirenen, sie findet diese Aufgabe nicht korrekt und streubt sich dagegen Menschen Leben zu stehlen. Als sie dann auch noch in Thingeyrar auf Mika, einen verletzten Hunter, trifft, sollte sie ihn sofort töten. Was passiert also wenn sie ihn rettet?
Sirens Call ist eine wunderschöne Geschichte, in diesem Buch wird das Sirenen Dasein kritisch beäugt und trotzdem eine Liebe zu seinem eigenen Volk aufgezeigt. Es geht hier nicht nur um Liebe, es geht um die Zusammenarbeit von Feinden und wie man einen gemeinsamen Feind besiegt.
Thalia ist so ein toller Charakter, nicht nur weil sie sich gegen ihre Aufgabe wehrt sondern auch weil sie im Gegensatz zu allen anderen Sirenen so menschlich und gefühlvoll wirkt. Trotzdem haben mir auch die Nebencharaktere die Thalia auf ihrem Weg begleitet haben sehr gut gefallen.