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Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik

Das von Ulrich Oevermann begründete Verfahren der Objektiven Hermeneutik stößt vor allem in den Sozial- und Erziehungswissenschaften auf breites Interesse. Die zentrale methodologische Idee der Objektiven Hermeneutik besteht darin, die Rekonstruktion der Sinnstrukturen der sozialen Wirklichkeit methodisch an textliche Protokolle dieser Wirklichkeit zurückzubinden. So wird der Text zum Gegenstand einer empirisch-hermeneutischen, wirklichkeitswissenschaftlichen Sinnrekonstruktion.
Dieses Buch bietet eine Einführung in das interpretatorische Vorgehen der Objektiven Hermeneutik. Zu Beginn werden die methodologischen Grundannahmen der Objektiven Hermeneutik vorgestellt. Im Zentrum stehen dann aber die methodischen Kernoperationen des Verfahrens. Diese werden an Beispielen vorgestellt und erläutert. Der Leser erhält damit einen Einblick in die interpretatorische Praxis dieser Methode und zugleich Anregungen für die eigene Forschungspraxis.

99 pages, Paperback

First published January 1, 2006

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124 reviews16 followers
April 25, 2010
Das Buch mag die einzige Einführung in die Objektive Hermeneutik auf dem Markt sein, jedoch empfinde ich es - und viele meiner Kommilitonen stimmen mir dort zu - für den Einstieg im Seminargebrauch als nicht besonders verständnisfördernd. Zunächst einmal hätte jemand diesen Text überlesen müssen; ich habe mir den Spaß gemacht, die Kommasetzung zu "kommentieren", und komme auf bestimmt gute 100 Fehler. Weiterhin ist Andreas Wernet sehr angetan von Substantivierungen, sodass das Lesen des Buches so viel Kraft kostet, dass man kaum noch auf den Inhalt eingehen kann. Die Analysen sind leider außerdem nicht wirklich deutlich für den Anfänger herausgearbeitet, sondern verstecken sich hinter halbherzig anmutenden Behauptungen, die nicht weiter konkretisiert/inhaltlich verdeutlicht werden.

Ja, das Buch bietet einen Ansatz, mit Hilfe dessen man sich in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik einarbeiten kann. Nein, einen Lehrbuch-Maßstab erfüllt diese Einführung nicht.

This introduction to Objective Hermeneutics is not really successful at conveying the interpretational techniques of this method of reading social interactions. Moreover, it has not been properly SPAG edited, which leads to a glorious 100+ mistakes on not even quite 100 pages. It serves as an entryway, but it is very tiring and difficult to read.
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