"The dead didn't frighten me. It was the living that gave me nightmares."
An atmospheric and utterly gripping mystery set in the shadows of the Welsh mountains, that will chill the reader to their very bones
Driving back through Wales in a fierce winter storm, forensic anthropologist David Hunter is forced to seek shelter at a remote village in the Eryri mountains. But a one-night stop-over becomes something very different after a gruesome discovery in depths of the local forest.
With communications down and the only road washed out by the storm, Hunter is unsure who - if anyone - he can trust. And as long-buried secrets begin to emerge, he's knows that, whatever dark past the isolated community might be hiding, there's no one he can call on for help.
This time he's on his own.
Forensic anthropologist David Hunter is back in this pulse-pounding thriller that explores the wildness and danger of rural life and the intensity of small-town claustrophobia.
After an MA in English, Simon Beckett spent several years as a property repairer before a stint teaching in Spain. Back in the UK, he played percussion in several bands. He has been a freelance journalist since 1992, writing for The Times, The Independent on Sunday Review, The Daily Telegraph, The Observer and other major British publications. In 2002, as part of an article on the National Forensic Academy, he visited the Body Farm in Tennessee. This last commission was the inspiration behind the internationally bestselling The Chemistry of Death, which was shortlisted for the CWA's Duncan Lawrie Dagger and has been translated into 21 languages. Simon Beckett is married and lives in Sheffield. The author of six novels, his second David Hunter thriller, Written in Bone, is published as a Bantam paperback in April 2008.
Ich hatte mich auf den neuen David-Hunter-Thriller von Simon Beckett gefreut. Vom mittlerweile 7. Fall erhoffte ich mir einen guten Neueinstieg in die Serie, die ich irgendwann nach dem 3. oder 4. Fall verlassen hatte.
Auf den ersten ca. 150 Seiten sah es auch ganz danach aus: Simon Beckett schafft es nahezu unmittelbar, eine unterschwellig bedrohliche Szenerie zu entwickeln. Und auch Leser*innen wie ich, die entweder ganz neu oder wieder in die Serie einsteigen wollen, können dem Geschehen gut folgen. Ich fühlte mich also zunächst gut aufgehoben und freute mich auf den weiteren Verlauf des Thrillers.
Leider kam es dann ganz anders als erwartet: Simon Beckett ergeht sich in endlos langen und auf Dauer ermüdenden und belanglosen Landschaftsbeschreibungen. Sind es erst Wald, Fichten-Monokultur und Sturmschäden, sind es später Winterlandschaften derselben Gefilde. Was anfangs Sinn ergab, um Atmosphäre zu schaffen, entwickelt sich mehr und mehr zu einer langatmigen Monotonie, die eines Thrillers unwürdig ist. Vor allem geht es zu Lasten der im Roman auftauchenden Charaktere, die uns Leser*innen nie richtig nahegebracht werden und die zumindest mir dadurch allesamt erschreckend egal blieben.
Derweil tapst David Hunter mehr oder weniger planlos und vor allem ziemlich umprofessionell durch die Gegend. Simon Becketts Lösung für die fehlende Ermittlungsarbeit sind - wenig originell - allerlei Zufälle, die David Hunter der Lösung des Falls bzw. der Fälle näher bringen.
Es gibt zwischendurch immer mal wieder kurze Spannungsspitzen und auf den letzten 100 Seiten legt das Tempo endlich etwas zu, allerdings rächt sich hier, dass Beckett seine Charaktere anscheinend völlig egal waren: Ich fieberte nicht mit. Das heißt, dass selbst das "spannende" Finale mich im Kern kalt ließ. Dass es zudem so wirkt wie mit der Schablone geschrieben und als hake Beckett nun noch schnell diverse Punkte auf einer "Wie schreibe ich ein Thriller-Finale"-Liste ab, ist da angesichts der vorher ausgelebten Ideenlosigkeit konsequent.
Alles in allem ist "Knochenkälte" ein erschreckend unausgewogenes Werk von Simon Beckett. Ich hatte irgendwann den Eindruck, dass der Autor überfordert war, seine tolle Prämisse umzusetzen. Es ist nichts an (ausführlichen) Landschaftsbeschreibungen auszusetzen; wenn sie aber ausschließlich dazu dienen, einen Thriller aufzublähen und darüber alles andere vernachlässigt wird, insbesondere Charakterzeichnungen und Romanhandlung, ist mir das zu wenig.
Lange Rede, kurzer Sinn: Simon Beckett liefert einen bestenfalls mittelmäßigen Thriller ab, der arg konstruiert, langatmig und bemerkenswert spannungsfrei ist. Schade.
Es ist kein neues Rezept, aber manchmal schmecken die bekannten Gerichte einfach gewohnt gut und ein bisschen nach zu Hause ..
Hunter wird abgeschnitten von der Welt, keine Hilfe in Sicht, ein altes Skelett taucht auf und mit diesem 1000 Fragen 😅 kommt einem schon bekannt vor. Aber ich habe diesen Thriller trotzdem sehr gern gelesen. Er war spannend, es gab viele tief eingeschneite Wälder mit verborgenen Geheimnissen, ein altes, in die Jahre gekommenes Gemäuer, äußerst sture Dorfbewohner und mittendrin den forensischen Anthropologen David. Dieses Mal waren seine beruflichen Fähigkeiten nicht ganz so sehr gefragt wie in den Bänden zuvor. Dennoch war ich wirklich wieder gern mit ihm in diesem Dorf und auf vielen Spaziergängen durch die Natur unterwegs.
Die David Hunter Reihe von Simon Beckett begleitet mich nun schon seit vielen Jahren und sie zählt für mich durchgehend zu den atmosphärisch dichtesten und charakterstärksten Thrillerserien überhaupt. Im Mittelpunkt steht Dr. David Hunter, ein forensischer Anthropologe, einst berühmt in seinem Berufsfeld, bevor ihn ein persönliches Schicksal aus der Bahn geworfen hat und er als Landarzt zur Ruhe kommen wollte. Die Ruhe hielt nicht lange an und Hunter fand sich schnell an realen Tatorten wieder und nahm seine Arbeit als Forensiker wieder auf. Hunter ist kein typischer Thrillerheld, denn er ist ruhig, reflektiert, empathisch und oft ein wenig melancholisch. Genau das macht ihn so greifbar und menschlich. Im Laufe der Reihe erleben wir, wie ihn seine Arbeit immer wieder an seine Grenzen bringt, sowohl körperlich als auch psychisch und wie er dennoch niemals aufhören kann, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
In „Knochenkälte“, dem inzwischen siebten Band der Reihe, verschlägt es David Hunter in die Cumbria Mountains, eine der landschaftlich beeindruckendsten, aber auch abgelegensten Regionen Englands. Dort stößt er auf einen Fall, der ihn nicht nur fachlich herausfordert, sondern ihn einmal mehr in eine Situation bringt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Als in der Nähe eines abgelegenen Dorfes menschliche Überreste gefunden werden, muss Hunter helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch die Dorfgemeinschaft wirkt verschlossen, die Atmosphäre ist angespannt, und je tiefer er in seine Ermittlungen eintaucht, desto deutlicher wird, dass man sich hier vehement gegen die Aufklärung durch Hunter sträubt.
Erzählt wird die Geschichte, wie gewohnt, komplett aus David Hunters Sicht, zumindest abgesehen vom Prolog, der sich später im Buch auf sehr stimmige Weise zuordnen lässt. Ansonsten folgt Beckett einer klaren, linearen Erzählweise, ohne Zeitsprünge oder Perspektivwechsel. Die Stärke des Buches liegt weniger im rasanten Tempo als in der intensiven Atmosphäre. Simon Beckett versteht es meisterhaft, seine Leser langsam, aber mit stetig wachsender Spannung in die Geschichte hineinzuziehen. Das Dorf und seine Bewohner strahlen eine Unfreundlichkeit aus, dass es mir selbst ganz unbehaglich wurde beim Lesen. Durch Becketts Beschreibungen spürt man die Kälte des aufkommenden Schnees, die Abgeschiedenheit der Landschaft und den dicht stehenden Wald. Die beschriebene Gegend in England wird hier zu einem eigenständigen Charakter, so lebendig und greifbar beschrieben, dass man meint, selbst dort zu stehen. Ich habe später gegoogelt und war überrascht, wie genau meine innerlich entstandene Vorstellung mit der Realität übereinstimmte.
Das Setting selber erinnert an frühere Fälle. Diese abgeschotteten, ausweglosen Situationen, in denen Hunter von der Außenwelt abgeschnitten ist, ohne Strom, ohne Handyempfang, und mit einer Gemeinschaft, in der jeder etwas zu verbergen scheint, ist nicht ganz neu. Und doch inszeniert Beckett das Ganze erneut brillant und vor allem überzeugend. Der Fall selbst entfaltet sich langsam, Schicht für Schicht, mit feiner psychologischer Tiefe und einer glaubwürdigen Dynamik. Selbst wenn man irgendwann glaubt, den Täter zu erahnen, wartet am Ende doch noch eine Wendung, die einen überrascht. Nicht brachial auf Fitzek-Art, sondern elegant und auf den Punkt.
„Knochenkälte“ ist ein atmosphärisch dichter, hervorragend geschriebener Thriller, der weniger auf Tempo als auf psychologische Spannung und Setting setzt. Ein würdiger neuer Teil der Reihe und ein absolutes Muss für alle Fans von David Hunter. Ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie Becketts ruhiger, unaufgeregter Stil mich dennoch so fesseln kann, dass ich die Bücher kaum aus der Hand legen kann. „Knochenkälte“ bildet da keine Ausnahme. Ich habe es in wenigen Tagen verschlungen und war fast ein bisschen traurig, als es vorbei war. Jetzt heißt es wohl wieder warten, bis Simon Beckett uns das nächste Kapitel in David Hunters Leben schenkt. Oder vielleicht ist es an der Zeit, die Reihe noch einmal von vorn zu beginnen, schließlich ist „Die Chemie des Todes“ schon ganz schön lange her.
Dr. David Hunter wird in seiner Eigenschaft als forensischer Anthropologe von der Polizei um Hilfe gebeten. Er soll nach Carlyle kommen. Auf der Fahrt gerät er in einen Schneesturm und landet in einem kleinen Ort, in dem er übernachtet, weil das Wetter es unmöglich macht weiterzufahren. Die Menschen im Dorf sind sehr verschlossen. Dass das Hillside House für Übernachtungsgäste offen steht, ist ein schlechter Scherz eines Dorfbewohners. Doch Nisha und Jon heißen Dr. Hunter notgedrungen willkommen. Am nächsten Tag entdeckt David Hunter zufällig ein Skelett, das von den Wurzeln eins umgestürzten Baums umhüllt wird. Seinen Fund melden kann Hunter zunächst nicht, denn der Strom ist ausgefallen und die einzige Brücke eingestürzt.
In diesem siebten Band macht sich Dr. David Hunter auf gen Norden, eigentlich um sich nicht mit einer schmerzlichen privaten Nachricht auseinander setzten zu müssen. Er kann nicht ahnen, wo er auf dem Weg an sein Ziel hingeraten wird. Wegen des Wetters kann er die Fahrt nicht fortsetzen und landet in einem Dorf, in dem sich zwei Familien feindlich gegenüber stehen. In Ort haben sich viele auf die Seite der einen Familie geschlagen. Jon ist der Sohn der anderen Seite. Seine Eltern sind verstorben und nun ist er schlecht angesehen. Und Hunter gerät zwischen die Fronten.
Wie es manchmal bei einem Kriminalroman fängt es ganz harmlos an. Und nach und nach kommt Dr. David Hunter auf eine Geschichte, deren Wurzeln weit in der Vergangenheit liegen. Man vermutet nicht, was die Entdeckung eines viele Jahre alten Skeletts alles auslösen kann. Doch solange ein Mensch nicht vergessen ist, solange Menschen da sind, die ihn vermissen, so lange kann eine solche Entdeckung eine ganze Menge auslösen. Das erfährt auch Dr. Hunter. Die ausgesprochen spannende Story wäre vielleicht in einem gewissen Teil mit etwas weniger Eskalation ausgekommen, aber die verwickelte Familiengeschichte fesselt wirklich ungemein. Dabei ist sie klug konstruiert und manche Entwicklungen sind absolut nicht vorhersehbar. Man hat nicht vergessen, wieso man die Dr. David Hunter Krimis gerne liest, aber wenn man es vergessen hätte, wüsste man jetzt wieder Bescheid.
Ich habe sehr lange auf den neuen David Hunter-Fall hingefiebert und kann nur sagen, es hat sich gelohnt. Simon Beckett schafft eine tolle Atmosphäre in der kalten, verschneiten Einöde. Sehr packend, wie der Showdown aufgebaut wurde. Die Auflösung fand ich auch sehr gelungen.
*Fingers crossed for the Jan 2026 date as it seems to have already been released in German language (wish I liked reading in German but alas) ... It keeps getting pushed back and back and I'm starting to doubt this will really happen
Ich habe jetzt alle sieben Romane von David Hunter gelesen und gehört. Der hier siebte Roman ist wieder enorm stark, er glänzt vor allem mit einer bestechen Atmosphäre. Ein zugeschneites einsames Dorf wartet mit so einigen Geheimnissen auf, die David enrätseln muss. Ebenso glänzt auch dieser Band wieder mit tollen Charakteren und wirklich sehr gut gemachten und authentischen Dialogen und ermittlungswissenschaftlichen Hintergründen. Die ein oder andere Entscheidung unseres Helden ist zwar nicht immer ganz plausibel, aber das ist ja dem Genre des Thrillers meist immanent. Sehr zu empfehlen!
Simon Beckett hat es einfach immer noch drauf. Ruhige Erzählweise, komplexer Fall, interessanter Figurencast und immer wieder das heillose Chaos das David Hunter wie magisch anzuziehen scheint. Ich hab bei der Lektüre alles um mich herum vergessen und war vollkommen in der Geschichte drin, konnte die Umgebung klar vor dem inneren Auge sehen und bei Zeiten sogar die Stimme von Johannes Steck in meinem Kopf hören (auf die ich mich schon sehr freue!!). Ein passender Krimi für die kalte und dunkle Jahreszeit. Und ein herrlicher Running Gag, dass das schlechte Wetter bei allen Kriminellen denen Hunter begegnet anscheinend immer noch sein größter Gegner ist! Definitiv eines meiner Lieblingsbücher des gesamten Jahres.
Inhalt: Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung. Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat… ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meine Meinung: Endlich ist Dr. David Hunter zurück! Im siebten Band der Reihe verschlägt es den Anthropologen wegen eines eisigen Sturms in einen kleinen Ort, dessen Einwohner scheinbar etwas gegen Fremde haben. Das winterliche Setting und das urige Dorf hatten es mir angetan. Speziell das eigentlich stillgelegte Hotel, indem Hunter glücklicherweise unterkommt, konnte ich mir dank Simon Becketts detailverliebtem Schreibstil gut vorstellen und ich hatte das Gefühl, mit Hunter unterwegs zu sein. Gleiches gilt für die Tatorte im Buch. Ich finde, hier zeigt der Autor sein ganzes Können. Recherche wird bei ihm sehr groß geschrieben und meiner Meinung ist das auch unglaublich wichtig bei dieser Art von Thrillern. Dieser Pageturner hat mich von Beginn an gefesselt und ich habe mich jeden Abend darauf gefreut weiterzulesen. Wie gewohnt von Beckett war das Ende rasant und fesselnd. Bitte bitte bald wieder mehr davon 🫶🏼 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Übrigens kann man problemlos mit diesem Buch in die Reihe einsteigen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Fazit: Eisiger Thriller, der schnell zum Pageturner mutiert. Leseempfehlung! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meine Bewertung: 5/5 Sterne 🌟
Düstere, stürmische Winternächte, ein abgelegenes, einsames und zerfallendes Hotel am Rande eines von der Umwelt abgeschnittenen Dorfes, umgeben von einem bedrohlichen Wald, der dunkle Geheimnisse hütet. Benötigt ein Buch für einen gemütlichen Winterabend vor dem Cheminée noch weitere Zutaten? Wohl kaum …
Ich habe mich sehr gefreut, als ich das neuste Buch von Simon Beckett entdeckte! Es war nicht sein bestes Werk, aber auch überhaupt nicht sein schlechtestes! Ich liebe die Dr. Hunter Reihe sehr und es war schön, wieder in diese Welt einzutauchen!
Diesmal hat es mich doch etwas gestört, wie David Hunter wirklich gefühlt alle 2 Schritte ZuFÄLLIG über Leichen stolpert, die davor jahrzehntelang keiner entdeckt hat, haha. Und die Leute aus diesem Dorf waren alle so anstrengend. Dennoch war's gewohnt spannend und unterhaltsam.
Wer atmosphärische Krimis mag (Hunter ist unterwegs und landet während eines Unwetters in einem abgeschiedenen Dorf, das durch den Sturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft auf feindselige Dorfbewohner, die eine große Familientragödie geheimhalen wollen; unterwegs stolpert er im Wald über ein Skelett, das Wetter wird immer schlechter, die Familientragödie entfaltet sich...) findet diesen bestinmt auch gut, für mich persönlich war es nur leider nichts.
This is part of a Dr. David Hunter series, although I had not read any of the previous books in this series I was able to read and enjoy it as a stand alone story. It was a thriller that kept me on the edge of my seat. I was so engrossed that I didn’t want to put this book down. This is the first book I have read by this author and I will certainly been looking out for more of his work. Thank you to NetGalley and Orion Publishing Group for my e-copy in exchange for an honest review.
Ich bin ein Riesen-Fan der Hunter Reihe. Mir haben andere seiner Geschichten noch etwas besser gefallen, aber auch hier wurde ich sofort wieder mitgerissen.
Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen und habe vergessen wie wenig alltagstauglich spannende Bücher sind. Man kann nicht aufhören zu lesen. Ich mag die Reihe um David Hunter sehr! Eine andere Art von Thriller, die gut recherchiert und spannend erzählt wird!
So lange auf den neuen Band gewartet und dann sowas… bisher der schlechteste Teil, nicht wirklich spannend, keine wirklichen Plotttwists, generell auch nicht krass wie die anderen Teile (für erfahrene David Hunter Leser viel zu unblutig…). War nix, aber war natürlich schön wieder in die David Hunter Welt einzusteigen.
Auf dem Weg nach Carlisle wird David Hunter von einem Schneesturm überrascht und muss in einem kleinen Dorf in den Cumbrian Mountains übernachten. Aber die Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich schwierig, die Bewohner in dem kleinen Ort stehen dem Fremden abweisend, fast schon feindselig gegenüber. Das einzige Zimmer, das er finden kann, liegt in einem Hotel abseits von Edendale..
Nachdem ein Unfall mit einem Schneepflug unpassierbar macht und auch die Stromleitungen kappt. sitzt David in den kleinen Ort fest. Wie lange, weiß er nicht, denn ein Dorf in den Cumbrian Mountains ist bei einer nationalen Katastrophe nicht die erste Priorität der Rettungskräfte. Zur Untätigkeit verbannt, macht er stundenlange Spaziergänge durch die verschneiten Wälder. Auf einem davon macht er eine schreckliche Entdeckung: in einer Fichte, den der Sturm umgeworfen hat, findet er eine Leichte, die komplett von dem Baum umwachsen ist.
Der Tote wurde ermordet, aber zu seiner Überraschung scheint keiner der Dorfbewohner Interesse daran zu haben, den Fall aufzuklären. Denn als die Identität des Toten feststeht, scheinen alle zu wissen, wer der Tote und wer der Täter ist. Mehr noch: seine Ermittlungen werden nicht nur aktiv behindert, sondern bringen ihn auch in Gefahr. Als ein weiterer Mord passiert, muss David handeln.
Die Idee, in einem abgeschlossenen Ort mit einer überschaubaren Anzahl an Verdächtigen, einen Mord aufzuklären, ist nicht neu. Mir hat gefallen, was Simon Beckett daraus gemacht hat. Je mehr er erfährt, desto weniger scheint er zu wissen. Der Fall reicht in die Vergangenheit und scheint alle im Ort zu betreffen, Deshalb fand ich die Suche nach den Tätern von damals und heute sehr spannend. Die Charaktere fand ich allerdings ein wenig überzeichnet, die verschworene Gemeinschaft im Dorf wurde mir einen Tick zu stark betont und auch Davids Gastgeber verhalten sich nicht immer authentisch. Auch das Überschlagen der Ereignisse gegen Ende hätte es für mich nicht gebraucht, denn für mich der Krimi auch so spannend genug. Vielleicht wäre ein bisschen weniger hier mehr gewesen.
Simon Becketts neuer Thriller "Knochenkälte" (engl. Titel: "The Bone Garden") ist der siebte Band in der erfolgreichen David Hunter-Serie und ein weiterer Pageturner, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem gehalten hat.
Diesmal verirrt sich David Hunter auf dem Weg zu einem Auftrag in den Cumbrian Mountains im Norden Englands und landet in einem abgeschiedenen winzigen Dorf, dessen einzige Zufahrtsstraße während eines Unwetters zerstört wird und Hunter am Weiterfahren hindert. Zwangsläufig nimmt Hunter zu den unfreundlichen und misstrauischen Dorfbewohnern Kontakt auf und wird prompt in deren Konflikte hineingezogen. Als er schließlich während eines Schneesturms ein Skelett unter den Wurzeln eines Baumes findet und keine Hilfe anfordern kann, da der Kontakt zur Außenwelt völlig zusammengebrochen ist, muss er völlig auf sich allein gestellt einen gefährlichen Killer jagen, der bereit ist, erneut zuzuschlagen....
Simon Beckett versteht es großartig, durchgehend Spannung und Gänsehaut-Feeling zu erzeugen. Dank seiner Gabe, das Geschehen und die Schauplätze ungemein präzise und anschaulich zu beschreiben, entsteht eine Handlung, die mich derart mitriss, dass sie wie ein Film in meinem Kopf ablief. Ich spürte die Kälte und den Schnee, ich roch das Blut, ich kämpfte mich mit Hunter durch den düsteren Fichtenwald und bangte um sein Leben. Es gibt mehrere überraschende Wendungen, sogar noch ganz am Schluss, und für mich wurden alle offenen Fragen letztendlich schlüssig beantwortet.
"Knochenkälte" ist also definitiv ein Muss für alle Thriller-Fans mit guten Nerven!!!
Im Wintersturm hat sich David Hunter verfahren und landet in einem abgelegenen kleinen Ort in den Bergen. Er kommt im eigentlich geschlossenen “Forest Hotel” unter und als im eingeschneiten Ort auch noch Strom und Telefon ausfallen, wird es richtig ungemütlich. David entdeckt auf der Suche nach Handyempfang ein menschliches Skelett und schnell wird ihm klar, dass er weder von der Außenwelt noch von den Dorfbewohnern Unterstützung bekommen kann.
3.5 stars. Forensic anthropologist David Hunter is travelling through the Cumbrian Mountains when a storm hits and he’s forced to take shelter in the small country village of Edendale. The locals are hostile, but when the storms shuts off the only exit out of the village David is forced to stay there.
Luckily there’s one household which is prepared to let him stay; Nisha, Jon and their young child live up at the dilapidated Hillside House and there is no love lost between them and the villagers; years of resentment have put paid to that. With the WiFi signal in the village lost and no way of passing a message to the outside world, David hikes out into the forest to see if the signal improves. And there he finds something he wasn’t expecting….
I’ve read all of the David Hunter series however you definitely don’t need to read any before this one, it can easily be read as a standalone. My memory is shocking so I can’t really remember the plot of many of the author’s earlier books anyway. What I do remember is that his work is always chilling and atmospheric and The Bone Garden is no different. From the start, when David enters the village of Edendale there’s a huge sense of dread and unease and this pretty much continues throughout the whole story. It’s a gripping and clever tale that will keep your interest until the very last page. It’s also fascinating to delve into the world of a forensic anthropologist and learn more about their work and knowledge.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal soooo lange an einem Buch gelesen habe. Ich muss aber dazu sagen, dass das nicht dem Inhalt des Buchs geschuldet war.
Ich hab ewig auf den neuen Hunter Teil hingefiebert und mich riesig gefreut, ihn endlich lesen zu können. Alles hat sich sehr vertraut angefühlt. David gerät mal wieder in absolute Scheisse und dann sind da plötzlich viele Tote und ja - alles wie immer.
Es hat mir sehr gut gefallen. Die ganzen Plottwists fand ich super, man wusste mal wieder nicht, wem man vertrauen kann. Jedoch fand ich das Ende ein biiiiisschen zu viel. Diese Verwandtschaften???? Meiner Meinung nach too much.
Alles in allem 4 Sterne, weil es mich leider nicht soooo abgeholt hat wie die anderen Teile es getan haben.
Ich habe dem neuen Teil entgegen gefiebert. Und schon ging es los. Anfangs noch gemütlich, stellt sich Davids Situation schnell als spannend heraus. In einem Dorf, in dem viele undurchsichtige Charaktere leben, sich gegenseitig nicht grün sind und alle etwas zu verbergen haben-nicht leicht für den Fremden. Und dann gerät die Story zu einem page-turner. Immer neue Informationen kommen ans Licht und wenn man gerade denkt, das war es jetzt, dreht sich das Bild komplett um. Ein super Buch!
Ich habe das Buch, genau wie die Teile zuvor, als Hörbuch angehört. Gelesen ist es wie immer super, die Story hatte mich allerdings erst recht spät abgeholt. Allgemein fand ich es nicht ganz so stark wie die anderen Teile. Vor allem hat mich gestört, dass David Hunter den Fall nicht durch seine Fähigkeiten als Forensischer Anthropologe vorantreibt sondern mehr und minder alles eine Aneinanderreihung glücklicher Fügungen ist. Weiterempfehlen würde ich das Buch trotzdem an alle Fans der Reihe. Ist im Grunde eine ganz nette Fortsetzung.