Konrad ist kein Clownfisch, sondern nur ein schnöder Goldfisch. Genau das ist sein Problem, denn seine Besitzer warten nur auf den Tag, an dem er mit dem Bauch nach oben in seinem Aquarium schwimmt. Konrad muss sich gegen den schwer erziehbaren Sohn der Familie, einen riesigen Hund und eine schlecht gelaunte Fee wehren. Aber Konrad setzt sich durch ...
Lesen ist das Schlüsselelement in meinem Leben. Das war es schon immer und wird es immer sein. Ohne ein gutes Buch fände ich diesen Planeten nicht so interessant und würde lieber in einer fernen Welt aus Geschichten leben, in der ich mich verlieren kann, wann und so lange ich möchte.
Wenn man viel liest, kommt man vielleicht eines Tages auf die Idee, selbst zu schreiben. Beim mir war das 2006 der Fall, als ich im Urlaub auf Mallorca am Pool saß und -natürlich- ein gutes Buch las. Jemand klopfte auf meine Schulter und sagte: "Leg das Buch weg. Ich möchte geschrieben werden." Er war extrem hartnäckig und am nächsten Tag hatte ich mir ein Ringbuch gekauft und fing an zu schreiben. Der Held meiner Geschichte stand hinter mir und nickte zufrieden. Ich hatte ihn zu Papier gebracht und wir waren beide damit glücklich.
Aber das Wichtigste war, dass mir damals klar wurde, was ich in meinem Leben eigentlich wirklich machen wollte: Schreiben. Ich wollte Autor werden. 2006 war das noch utopisch, man hätte ein fertiges Manuskript an Dutzende von Verlagen schicken müssen und wäre übel auf die Nase gefallen, wie ich heute weiß. Um zu schreiben, muss man, wie in jedem Beruf, erstmal sein Handwerk erlernen. Fantasie hatte ich, das stand fest. Also lernte ich neben meinem Hauptberuf wie der Buchmarkt funktioniert, was ein Autor beachten muss, Rechtschreibung (die neue Rechtschreibung, die ich bis dahin wie die Pest gehasst hatte), was ein Verlag macht und was die wichtigsten Bestandteile eines Buches sind. Ich fand das Thema superspannend.
Von 2006 bis 2011 klopften mir noch dreißig andere Helden auf die Schulter und wollten geschrieben werden. Ich machte ihnen keine große Hoffnung.
Doch im Februar 2011 stieß ich zufällig auf eine Seite im Internet, auf der man selbst kostenlos Geschichten veröffentlichen konnte, die von Lesern und anderen Autoren bewertet werden (www.neobooks.com). Im Rahmen eines Wettbewerbs suchte man dort einen "Weihnachts-Regional-Krimi" in Form einer Kurzgeschichte. Ich hatte mal aus Spaß und zur Übung für mich selbst eine Geschichte geschrieben, in der ein Weihnachtsbaum der Held war. Er musste seine Freundin, eine schöne Blautanne, vor einem Kettensägenkiller retten. Ich habe die Geschichte eingereicht und gedacht: "Kirk, du bist verrückt, wer soll das denn lesen?" Aber es kam gut an, vermutlich, weil das Genre des "Weihnachtsbaum-Thrillers" nicht so viele Werke umfasst. Eigentlich nur meines. "Bis das Harz gefriert" wurde ein Erfolg und ich schrieb weiter. Ein Jahr später bekam ich einen Verlagsvertrag bei Droemer Knaur, eine eigene Satirereihe und veröffentlichte meinen ersten Roman "Latent Doof", eine Geschichte im Stile von Tommy Jaud´s Romanen, nur noch abgedrehter. Zur Zeit arbeite ich am Nachfolger und an einem Thriller, der in meiner Heimatstadt Münster spielen wird.
Wenn ihr mehr wissen möchtet, besucht mich doch mal auf meiner Homepage. Ich freue mich über jede Leserin, die mir eine Freundschaftsanfrage stellt.
Ich freue mich auf gemeinsame Lesenächte und Empfehlungen.
Von mir gibt es bisher unter anderem folgende Geschichten zu lesen: