Immanuel Kant was an 18th-century philosopher from Königsberg, Prussia (now Kaliningrad, Russia). He's regarded as one of the most influential thinkers of modern Europe & of the late Enlightenment. His most important work is The Critique of Pure Reason, an investigation of reason itself. It encompasses an attack on traditional metaphysics & epistemology, & highlights his own contribution to these areas. Other main works of his maturity are The Critique of Practical Reason, which is about ethics, & The Critique of Judgment, about esthetics & teleology.
Pursuing metaphysics involves asking questions about the ultimate nature of reality. Kant suggested that metaphysics can be reformed thru epistemology. He suggested that by understanding the sources & limits of human knowledge we can ask fruitful metaphysical questions. He asked if an object can be known to have certain properties prior to the experience of that object. He concluded that all objects that the mind can think about must conform to its manner of thought. Therefore if the mind can think only in terms of causality–which he concluded that it does–then we can know prior to experiencing them that all objects we experience must either be a cause or an effect. However, it follows from this that it's possible that there are objects of such a nature that the mind cannot think of them, & so the principle of causality, for instance, cannot be applied outside experience: hence we cannot know, for example, whether the world always existed or if it had a cause. So the grand questions of speculative metaphysics are off limits, but the sciences are firmly grounded in laws of the mind. Kant believed himself to be creating a compromise between the empiricists & the rationalists. The empiricists believed that knowledge is acquired thru experience alone, but the rationalists maintained that such knowledge is open to Cartesian doubt and that reason alone provides us with knowledge. Kant argues, however, that using reason without applying it to experience will only lead to illusions, while experience will be purely subjective without first being subsumed under pure reason. Kant’s thought was very influential in Germany during his lifetime, moving philosophy beyond the debate between the rationalists & empiricists. The philosophers Fichte, Schelling, Hegel and Schopenhauer saw themselves as correcting and expanding Kant's system, thus bringing about various forms of German Idealism. Kant continues to be a major influence on philosophy to this day, influencing both Analytic and Continental philosophy.
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten: 4.5 stars Kritik der praktischen Vernunft: 4 stars
I really hoped that Kant would have elaborated much on the reason why we should believe that the "moral law within" does really exist. I understand that if there was really a moral law, a priori, then it must be conceived of as the categorical imperative. But I did not find many arguments that there *actually* is said law in our human rational nature. Also Kant‘s proofs or postulates of immortality and God are very simple. He made it easy for himself there which is another reason for the mere 4 stars. But i loved the book overall, it‘s a comparably quick read. Kant pushed moral philosophy forward here. There is something true about it, yet I do not think it is the whole of the truth.
Kant schreibt einfach schlecht. Das muss man deutlich sagen. Die verschachtelten Sätze machen die Auseinandersetzung mit dem Thema schwer. Dazu kommen die komplexen System, die er miteinander verknüpft in diversen Abhängigkeiten und Notwendigkeiten.
Hat man sich aber gänzlich durchgearbeitet und versteht den kategorischen Imperativ richtig, so kommt man schwerlich umher einzugestehen, dass Kant die überzeugendsten Argumente für die Objektivität der Moral liefert. Leider verstehen (zumindest den comments anderer Editionen nach) die meisten den kat. Imp. komplett falsch und daüber hinaus auch den Großteil des Werkes falsch oder gar nicht. Das ist bedauerlich.
Vorbereitung für mehrere Veranstaltungen und Seminare im Kant Jubliämsjahr. Seine Kritiken sind zweifelsohne Grundpfeiler neuzeitlicher-Philosophiegeschichte und Pflichtlektüre für jede*n Philsoph*in. Man sollte von Zeit zu Zeit immer wieder zu diesen Werken zurückkehren. Seine praktische Philosophie baut zwar direkt auf seine KdrV auf (sie wird aus dem Vernunftgebrauch hergeleitet), ist jedoch sprachlich deutlich zugänglicher und in der GzMdS sind seine Prinzipien der Ethik strukturiert dargelegt.
Ehrlich gesagt sehr überraschend, dass man 13 Jahre auf eine deutsche Schule gehen kann, ohne einmal mit diesem Buch konfrontiert zu werden. Die Kernaussage der "Kritik der praktischen Vernunft" wird für mich der kategorische Imperativ bleiben. Das Thema "Freiheit", mit dem Kant sich in dieser Kritik beschäftigt, ist für mich von einer Relevanz, die leider in einem krassen Gegensatz zu dem steht, was man als Mensch offenbar tatsächlich darüber herausfinden kann, was das eigentlich genau sein soll. Es bleibt faszinierend, wie unmöglich Freiheit in ihrem tatsächlichen Sinn bleibt, eine Tatsache, die in absolutem Gegensatz steht zu der inflationären Häufigkeit mit der die Vokabel allerorten gebraucht wird. Einige weitere Schlussfolgerungen, die Kant aus dem "kategorischen Imperativ" als a priori erkennbarem Gesetz reiner praktischer Vernunft zieht, seien ihm logisch immerhin mal gegönnt, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass einige seiner verwegeneren Schlüsse mittlerweile wohl weitgehend widerlegt sein werden- da bin ich mal gespannt. Ein bisschen enttäuscht ist man dann doch, wenn er einem nach der KdrV und dem Reich der Sitten dann mit dem christlichen Glauben kommt- fraglich, was ihn da im Kern getrieben hat.
Für den Teil der "Kritik der praktischen Vernunft" und der "Grundlegung der Metaphysik der Sitten", der sich im Fokus mit Moral und Freiheit beschäftigt, werde ich sie gewiss irgendwann nochmal lesen. Wenn sich immer alle fragen, was der Westen irgendwelchen Terroristen an Werten entgegenzusetzen hat und dann in der Karikatur zuverlässig Kant auftaucht, frage ich mich, was die Ironie soll.
Habe nur die "Grundlegung" gelesen. Triebfeder war meine Unzufriedenheit mit dem Konsequentialismus. Allerdings überzeugt mich der kategorische Imperativ auch nicht. Und beim "Reich der Zwecke" bin ich gedanklich ein wenig ausgestiegen. Jedoch ist das Buch ja ein Kulturdenkmal, dessen Besteigung schon aus historischem Interesse lohnend ist. Update 28.9.2014: Habe jetzt auch die "Kritik“ gelesen, zumindest in einem ersten Durchgang. Ich denke, jetzt einen ersten Eindruck davon zu haben, worauf Kant hinaus will, aber glaube noch nicht, mir eine Meinung dazu erlauben zu dürfen.