Die Mankuren, humanoide Wesen mit magischer Begabung, lebten lange in Frieden zusammen. Dann jedoch kehren uralte Schattenwesen zurück, und kündigen den Beginn eines verheerenden Kriegs an. An ihre Spitze setzt sich Caldes, ein machthungriger Makurenherrscher, der sich aus seinem Gefängnis befreien konnte, in welches er einst verbannt wurde.Eine Prophezeiung besagt, dass Dracon, der Sohn zweier Herrscher, dazu bestimmt ist, das Land von Caldes zu erlösen. Als er auf die äußerst magiebegabte Shira trifft, halten alle sie für eine Verbündete von Caldes und wollen sie töten, jedoch rettet Dracon sie, und zieht somit den Zorn aller Herrscher auf sich. Ohne Rückendeckung macht sich Dracon gemeinsam mit Shira daran, den Frieden im Land wiederherzustellen. Doch Caldes kann nur mit Hilfe des goldenen Drachenkopfes besiegt werden und die Suche nach dieser magischen Relique gestaltet sich als äusserst schwierig, wenn man Niemandem trauen kann…
Leider kann ich Mankuren nur 2 Sterne geben. Die Story ist im Großen und Ganzen schon spannend und interessant und man möchte wissen, wie es für Shira und Dracon weitergeht. Jedoch hat mir der Schreibstil leider gar nicht gefallen. Oft liest es sich wie Aufzählungen und Aussagen werden teilweise nochmal, manchmal auch drei mal hintereinander, auf leicht abgewandelte Weise wiederholt.
Im Gegenteil sicher war er wütend und plante bereits seine Rache. "Dafür wird er sich sicher an Dracon rächen wollen", Casto war besorgt. Bei einer Lektüre für Erwachsene kann man sicherlich schon etwas mehr vom Leser erwarten. Man hat ja sowieso schon einen allwissenden Erzähler. Vielleicht wäre eine jüngere Zielgruppe für die Art des Schreibstils passender.
Am Anfang beim Turnier wurde mir die Welt und Umgebung zu wenig beschrieben. Dies wurde aber im Laufe des Buches viel besser. Und die Autorin hatte bei der Gestaltung der Welt wirklich einige tolle Ideen, die mich positiv überrascht haben. Man merkt, dass die verschiedenen Spezies gut durchdacht wurden und viel Liebe in deren Gestaltung gesteckt wurde.
Es war zwischenzeitlich schwierig den Überblick über die stetig wachsende Anzahl an Charakteren und die vielen Nebencharaktere zu behalten. Über die wichtigsten Personen hätte ich gerne mehr erfahren, und dafür Geschichten von gewissen Nebencharakteren lieber weggelassen. Manche Charaktere waren (für mich nicht nachvollziehbar) viel zu schnell auf 180, haben sich angeschrien und gleich ihre Fäuste sprechen lassen, wenn ihnen etwas nicht gepasst hat.
Nach 200 Seiten hatte ich leider wirklich überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Dann habe ich mich aber doch zum Weiterlesen gebracht und war dann richtig angetan vom nächsten Kapitel ("Ungewissheit")... auf einmal gab es Sarkasmus in den Dialogen, es wurde sich geneckt und es war einfach ein Vibe zwischen den Hauptpersonen Shira und Dracon. Es gab Spannung und Emotionen. Ich hätte mich sehr über mehr solcher Kapitel gefreut!
Ich liebe die Geschichte, aber da ich sie geschrieben habe kann ich das Buch nicht unvoreingenommen bewerten. Deswegen kann meine Rezension nicht so ernst genommen werden.