Die meisten Geschichten enden mit der großen Liebe – diese beginnt damit. Eine rasante Love Story von Wattpad-Star Ochrasy »Sofort schlug mein Herz schneller. Oh, Tilda! Was tust du nur wieder? Du fällst nicht einfach mit der Tür ins Haus. Nein, du nimmst gleich die ganze Häuserfront mit!« Die Journalistin Tilda lernt bei einem Date Mats kennen, den Mann ihrer Träume. Beiden ist klar, dass das der Anfang von etwas ganz Großem ist. Doch dann erfährt Tilda, dass sie für einen Artikel undercover wieder zur Schule gehen soll, um einem Lehrer sexuelle Belästigung an Schülerinnen nachzuweisen. Plötzlich muss sie wieder die kaugummibeklebte Schulbank drücken, und als wäre das nicht schlimm genug, stellt sie auch noch fest, dass sie einen Lehrer bereits Mats ... der nichts von ihrem Auftrag wissen darf. Diese Geschichte behandelt Themen wie Gewalt, sexuelle Belästigung und Missbrauch. Wattpad verbindet eine Gemeinschaft von rund 90 Millionen und durch die Macht der Geschichte und ist damit weltweit die größte Social Reading-Plattform. Bei Wattpad@Piper erscheinen nun die größten Erfolge in überarbeiteter Version als Buch und als Stoffe, die bereits hunderttausende von begeistert haben, durch ihren besonderen Stil beeindrucken und sich mit den Themen beschäftigen, die junge wirklich bewegen! »Überzeugend, ergreifend, erschreckend und dieser Roman hallt noch lange nach.« ((Leserstimme auf Netgalley))
Eine Journalistin, die für einen Artikel noch einmal die Schulbank drücken muss – ein Plot, den man bereits in vielen Büchern, Serien und Filmen erleben durfte. Und doch hat „Two Faces – Diese Sache zwischen uns“ mein Interesse wecken können und ich habe der Geschichte nur allzu gerne eine Chance gegeben. Leider konnte mich das Buch am Ende doch nicht von sich überzeugen und hat mich nicht nur enttäuscht, sondern auch wütend zurückgelassen.
Die Autorin hat hier leider vollkommen naive und teilweise auch unsympathische Figuren geschaffen, die zwar durchaus durch ihr Verhalten auch hier und da authentisch sind, allerdings sind das Figuren, die ich nur ungern in einem Buch erleben möchte, da sie nicht nur sehr toxisch sind, sondern auch triggern können. Ob es z.B. wirklich nötig war, eine versuchte Vergewaltigung und Gewalt an Frauen so explizit zu schildern, sei mal dahingestellt.
Die Geschichte liest sich zwar insgesamt leicht und flüssig, allerdings liegt das vor allem an dem teilweise schon fast zu einfach gehaltenem Schreibstil, der keinen großen Anspruch an die Leser*in stellt.
„Two Faces – Diese Sache zwischen uns“ ist schnell erzählt: Tilda ist auf der Suche nach einem Mann und möchte unbedingt eine Familie gründen. In einer Dating-App lernt sie Mats kennen, in den sie sich praktisch vom ersten Wort an verliebt und mit dem sie schon nach dem ersten Date eine gemeinsame Zukunft plant und von der ganz großen Liebe spricht. Dass Tilda als Journalistin wieder die Schulbank drücken muss, um über einen Missbrauchsskandal zu schreiben, weiß Mats nicht und somit ist es direkt eine böse Überraschung, als die beiden sich nur einen Tag später im Sportunterricht gegenüberstehen. Da Tilda Mats die Wahrheit verschweigen muss, endet ihre Liebe im Chaos und somit haben nicht nur beide Liebeskummer, sondern Tilda muss sich auch mit Themen wie Rassismus, Missbrauch und sexueller Belästigung auseinandersetzen. Mats benimmt sich dagegen komplett unterirdisch ihr gegenüber, was sie ihm jedoch binnen Sekunden immer wieder verzeiht, weil er ja soooo toll und ihre ganz große Liebe ist. (Na klar!)
Man hätte sicherlich mehr aus dem Plot rausholen können, aber leider entpuppt sich „Two Faces – Diese Sache zwischen uns“ als eine Geschichte voller Kitsch und Klischees, die mit naiven Figuren, sehr kindlichen Gedanken und viel zu wenig Spannung gespickt ist. Aus der doch eigentlich sehr ernsten und wichtigten Thematik hätte man sehr viel mehr herausholen können und vor allem müssen.
Somit kann ich auch keine Empfehlung für „Two Faces – Diese Sache zwischen uns“ aussprechen.
Dieses Buch ist durch Zufall in meine Tasche gehüpft, aber trotzdem wollte ich es sofort lesen. Ich mochte die Geschichte echt gerne, auch wenn es mir zu Beginn etwas schnell ging. Der Schreibstil war fließend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Thema hat mich echt fertig gemacht, aber ich finde es gut, dass es jetzt so häufig angesprochen wird und man es dadurch nie vergessen kann. Ich finde es schlimm, wenn so junge Menschen mit so etwas schon fertig werden müssen und auch noch denken, dass es ihre Schuld ist. Die Autorin hat dieses Thema jedoch einfühlsam in die Geschichte eingebaut ohne sich davon getriggert zu fühlen. Kann ich echt empfehlen. Es ist mit seinen knappen 220 Seiten auch schnell durchgelesen. 4,5 Sterne
Tilda ist Medizin Journalistin und soll aufgrund ihres jungen Aussehens zurück an die Schule. Undercover soll sie einen der Lehrer erwischen, der sich an vielen Schülerinnen vergreift. Als sie jedoch ihren ersten Tag antritt, steht sie Matz gegenüber. Dem Mann, den sie vor ihrem Job gedatet hat.
Tilda ist eine echt coole Protagonistin. Obwohl sie wenig Lust auf den Undercover Job hat, nimmt sie ihr Schicksal an. Dabei ist sie sehr sympathisch und vertrauensvoll den Schülern gegenüber. Trotzdem hat sie es manchmal schwer, ihre wahre Identität zu verheimlichen.
Obwohl ich die Idee sehr interessant fand, waren mir manche Elemente der Geschichte etwas zu dramatisch. Zudem werden einige wichtige und tabu Themen angesprochen, was ich sehr gut fand. Diese haben die Geschichte in meinen Augen wieder etwas besser gemacht.
Das Drama zum Ende des Buches fand ich einerseits sehr heftig, andererseits war es ein facepalm Moment. Hoch lebe die miscommunication … das Ende an sich fand ich zu happy und hätte in meinen Augen vielleicht nicht sein müssen.
Insgesamt eine kurze Geschichte mit viel Drama und wichtigen Themen. Die Charaktere waren mir größtenteils sympathisch und es hat am Ende jeder das bekommen, was er oder sie verdient hat. Jetzt bin ich neugierig auf weitere Werke der Autorin.
Was machen die Geschichten von L. Ochrasy eigentlich aus? Für mich sind sie sehr realitätsnahe und schmerzhaft, wie auch dramatische Geschichten, die die Welt so darstellten wie sie nun Mal ist. Dabei zeigt sich oftmals der Unterhalt zwischen was schöngeredet wird und wie es wirklich abläuft. Diese Geschichte war mal wieder auch sehr interessant und spannungsgeladen. Denn hier werden Themen beschrieben, die so ziemlich ergreifend und dramatisch sind und doch öfter vorkommen als man glauben mag. Die Thematik, von der ich rede, ist Missbrauch und das Ausnutzen von Machtpositionen. Das wird so ziemlich krass dargestellt, vielleicht auch ein bisschen zu sehr, aber in manchen Fällen mag das der Realität näher als eine abgeschwächte Variante dessen. Wie gefühlt immer, wenn die Autorin ein Buch schreibt, beschönigt sie nichts und schreibt so detailliert das man oftmals den Tränen nahe ist. Ich konnte mit der Protagonistin als auch mit den Nebencharakteren mitfühlen und mich in ihre Lage versetzen, wodurch mir das Buch unter die Haut ging. Die Wendungen, die das Buch mit sich brachte und die Entwicklungen der Charaktere, waren sehr gut durchdacht und unvorhersehbar. Weshalb man das Buch auch nicht aus der Hand legen konnte. Das Schöne dabei ist, dass es die perfekte Größe hat, um überall mit hingenommen zu werden. Es ist also ein super Buch für zwischendurch, denn man kann es überall lesen. Weswegen ich euch das Buch auch empfehlen kann. Die Story ist ziemlich interessant. Eine Frau die als Journalistin arbeitet geht Undercover als Schülerin in eine Privatschule, um einen Missbrauchsfall aufzudecken. Jedoch rechnet sie nicht damit auf den Mann zu treffen, den sie aktuell datet. Doch genau das ist der Fall, denn dieser Mann stellt sich als ihr Lehrer heraus und denkt sie hätte ihn belogen. Zwischen den Wunsch sich zu offenbaren und ihre Mission zu erfüllen muss sich die Journalistin entscheiden, wie weit sie gehen mag, um die Schüler und Schülerinnen zu retten. Tilda ist eine überaus interessante Persönlichkeit. Sie hat Medizin studiert, arbeitet jedoch als Medizinjournalistin und hat eine feste Vorstellung von dem perfekten Leben. Sie ist mit ihren 28 Jahren verzweifelt auf der Suche nach dem perfekten Partner und der großen Liebe. Jedoch ist das nicht so leicht wie gedacht. Als Person ist sie sehr freundlich, hilfsbereit, gutmütig, mutig und tapfer. Sie kämpft für das Gute und die Gerechtigkeit, dabei zeigt sich ihre Verletzlichkeit. Als sie auf Mats trifft verliebt sie sich sofort in ihn, doch als sie Undercover geht wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Denn sie spielt die Rolle einer Schülerin, die versucht einen Mann zu überführen, der Schüler missbraucht. Dabei entwickelt sich unsere Protagonistin weiter und muss sich sogar ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Denn auch sie hat in der Vergangenheit Fehler begangen, die sie sich bis heute nicht verziehen hat. Hierbei entwickelt sie ein Selbstverständnis und Akzeptanz, zugleich lernt sie aber auch sich selbst zu lieben und Mats. Ich mag sie zumindest und bin glücklich über ihre Entwicklung. Mats ist ein Mann, der viel zu perfekt erscheinen mag. Er ist sportlich, gutaussehend und überaus charmant. Sein Beruf liebt er, denn er ist Lehrer, und er sucht ebenfalls wie Tilda die große Liebe. Vom Charakter her ist er freundlich, lustig, romantisch, gutmütig und aktiv. Für ihn ist Tilda die Liebe seines Lebens, der er jedoch nicht vertraut. Denn auch in seiner Vergangenheit musste er Schmerz erfahren, der ihn so ziemlich geprägt hat. Seine Entwicklung erscheint wie ein Wechselbad der Gefühle. Er ist erst lieb, dann distanziert, nur um dann wieder Nähe zur Tilda zu suchen. Dabei entwickelt er Gefühle für sie und versucht sie zu beschützen und zu verstehen, jedoch reicht das nicht. Denn er stößt sie immer wieder von sich, nur um sie dann wieder zurückzugewinnen. Ich muss sagen das ich ihn mal mochte und dann wieder nicht. Ich verstehe sein Verhalten, bin aber dennoch nicht glücklich über dieses. An sich ist er aber ein guter Typ. Zusammen sind die beiden eigentlich schon ziemlich sweet zusammen. Beide sind sehr kitschig und feinfühlig, wodurch sie einander sehr ähneln und doch unterscheiden sie sich. Ihre Verbindung ist von der ersten Sekunde an sofort spürbar, weshalb man es auch als liebe auf den ersten Blick bezeichnen könnte. Ich mag die beiden auf jeden Fall zusammen und liebe ihre Verbindung. Das Ende war ziemlich aufregend und überwältigend. Tilda will endlich diesen Job hinter sich bringen und bringt sich nun selbst in Gefahr, um zu verhindern das noch mehr Schüler missbraucht werden. Danach wollte sie ihrem Freund alles sagen und ein neues Leben mit ihm beginnen, doch es läuft so gut wie fast alles vollkommen schief. Tilda wird in die Enge getrieben und erwischt, dabei wird sie verletzt und muss ins Krankenhaus. Die Beweise hat sie trotzdem, aber ihre große Liebe hat sie abgestempelt und will ihr nicht zuhören. Also geht sie und überlässt ihre Liebe dem Schicksal. Als denn der Artikel mit der ganzen Wahrheit ans Licht kommt kehrt ihr Seelenverwandter zu ihr zurück. Doch ob sie eine gemeinsame Zukunft haben, steht in den Sternen. Das Einzige was ich euch sagen kann ist das es in jener Hinsicht ein Happy End gibt. Das schöne hierbei ist das die Geschichte in vielen Aspekte Überraschungen parat hat und mich oftmals emotional mitnehmen konnte. Ich war sehr gerührt von der Intensität der Gefühle und der Angst der Beteiligten, weshalb ich beeindruckt von der Geschichte bin. Die Autorin hat großartige Arbeit geleistet und konnte mich sehr berühren, weshalb das Buch 4 Herzen von mir bekommt.
Schon als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe (damals noch auf Wattpad) habe ich die Idee dahinter geliebt. Es ist eine Geschichte über eine verbotene Liebe. Bisher habe ich aufgrund der meist toxischen Dynamik immer vor Lehrer-Schüler-Romanzen zurückgeschreckt, doch dieses Buch ist anders, da es keinen großen Altersunterschied zwischen den Hauptfiguren gibt. Und auch Tildas Undercover-Mission, die sexuelle Belästigung an Schüler*innen aufzudecken, verspricht Spannung.
Das wichtige Thema des sexuellen Missbrauchs wurde meiner Meinung nach in diesem Buch gut recherchiert und mit Fingerspitzengefühl behandelt. Die Autorin hat eindrücklich den Umgang der Betroffenen dargestellt – mit Verzweiflung, Wut und der Angst, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Dieses Buch trägt dazu bei, dass über ein schwieriges Thema geredet wird und man lernt, nicht wegzusehen.
Tilda ist eine authentische Protagonistin, die ich schnell in mein Herz schließen konnte. Sie wirkt intelligent und ihrem Alter entsprechend reif. Besonders toll fand ich, dass sie gelegentlich die Unterschiede ihrer Schulzeit zur heutigen aufgezeigt hat. Aber auch Mats hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Ich finde, dass man gespürt hat, wie sehr ihn seine Schuldgefühle plagen und in welchem Gefühlschaos er wegen Tilda steckt.
Das Kennenlernen der beiden am Anfang ging mir etwas zu schnell. Meiner Meinung nach hätte die Autorin den beiden gerne noch etwas mehr Zeit geben können, damit die Tiefe der Gefühle der beiden noch mehr greifbar wird.
Nichtsdestotrotz fand ich die Geschwindigkeit der Story ansonsten gut. Es war weder zu schnell, noch zu langatmig, sodass die Geschichte durchweg spannend blieb. Besonders die Szenen während der Klassenfahrt haben mir gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich darauf, in Zukunft auch noch weitere Werke der Autorin zu lesen 😊
Two Faces von L. Ochrasy aus dem #piperverlag . Ein Satz mit x… das war wohl Nix . Das Buch hat mir nicht richtig gut gefallen. Es war nicht alles schlecht, aber es wird von mir auch nicht weiter empfohlen. Warum? Das erzähle ich hier gerne: . Vom Klappentext hatte ich eine spicy Geschichte, Herzschmerz, Liebe, Love und Bettgeschichten erwartet oder erhofft. Eine verbotene Liebesgeschichte. Geheimnisse. Da wurde ich ganz schön enttäuscht. . Relativ früh gibt es eine Bettgeschichte… wobei wir Lesenden nicht mit dabei sind 😅 ich weiß viele finden solche Bücher besser. Ich bevorzuge die ungekürzte Geschichte. Hier ist es die Version für unaufgeklärte Kiddies. . Die Protagonistin ist 28 aber aufgrund ihrer äußeren Erscheinung geht sie für eine 18 jährige durch und ermittelt undercover in einer Schule. . Die Schule ist schrecklich. Erpressung, Rassismus, se&uelle Belästigung und schlimmeres finden hier statt und mehrere Leute wissen davon. . Die einen wollen nicht reden, die anderen sind anscheinend zu blöd um es zu sehen. Wieso die Zeitung eine Ahnung hat und Kollegium, Eltern und Polizei nicht?!? Keine Ahnung. . Wieviele Themen auf 200 Seiten auftauchen, unglaublich. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass der Autorin ein Schlagwort zugerufen wurde und sie es im nächsten Kapitel einarbeiten musste. Zu viel. . Bin ich zu alt für dieses Buch? Nein, denke ich nicht. Ich fand es einfach nur nicht gut. . Meine ❤️ Boy Wahl wäre auch auf jemand ganz anderes gefallen. Pech für mich.
Ich liebe Teacher-Student-Romances. Wirklich. Es ist mein literarisches Komfortessen – guilty pleasure, Trope meiner Träume, you name it. Also war klar: Two Faces musste gelesen werden. Endlich mal wieder ein bisschen Herzklopfen zwischen Lehrerpult und Schulflur, dachte ich. Und ja, die ersten Kapitel fühlten sich auch genau so an. Ich war bereit, mich emotional heimisch zu fühlen.
Aber dann... hat das Buch sich still und heimlich vom Romance-Schulhof verabschiedet und ist in einen ganz anderen Trakt abgebogen – einen, den der Klappentext zwar gestreift hat, ich aber mit voller Ignoranz wegignoriert habe. Plötzlich stand nicht mehr die verbotene Liebe im Fokus, sondern die Enthüllung eines sexuellen Übergriffes durch einen anderen Lehrer. Wichtiges Thema – absolut. Aber nicht das, was ich erwartet oder mir gewünscht hatte, als ich „Teacher-Student-Romance“ las.
Die Romance selbst? Nennen wir sie freundlich: unterentwickelt. Nach einem Date, einem schnellen Bett-Ausflug und gefühlten 50 Seiten Funkstille, in denen man sich kaum ansieht, folgt ein "Ich liebe dich" auf der Klassenfahrt. Sorry, what? Emotionaler Aufbau wurde hier eher gegen die Wand gefahren.
Und ja, man merkt, dass das Buch ursprünglich eine Wattpad-Geschichte war – vom Pacing über die Struktur bis hin zur sprunghaften Dynamik zwischen den Figuren. Muss nichts Schlechtes heißen, aber in diesem Fall merkt man’s halt leider. Es war nicht schlecht – ich habe es ja bis zum Ende gelesen –, aber eben auch nicht das, was ich mir gewünscht hatte.
Die Story klang eigentlich ganz gut, aber ich konnte der Story überhaupt nichts abgewinnen. Bei einem Buch, das nur knapp über 200 Seiten hat, ist es aber auch nicht verwunderlich, dass schon zu Beginn durch die Handlung gehetzt wird. Tilda lernt Mats kennen und nach zwei Dates wird schon von Liebe gesprochen – wir als Leser haben da weder Tilda noch Mats richtig kennengelernt und gar keine Bindung zu den Figuren, sodass mir ihr Schicksal und ihre gemeinsame Zukunft völlig egal waren. Der Lehrer, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird, ist völlig überzogen. Er bezeichnet Tilda, die asiatische Züge hat, als Reismädchen – da musste ich leider nur mit den Augen rollen, denn diesem Mann müsste man nicht einmal mehr die Nötigung beweisen, um ihn kündigen zu lassen. Alle Figuren schienen mir völlig naiv, sodass ich nach einem Viertel des Buches schon keine Lust mehr hatte, weiterzulesen. Die Geschichte wäre evtl. nicht schlecht, wenn sie anständig ausgearbeitet wäre, so ist mir meine Zeit jedoch dafür zu schade.
Dieses Buch habe ich durch Zufall entdeckt. Das Cover und auch der Klappentext machten mich auf Anhieb neugierig. Ich war super gespannt was mich hier erwarten würde.
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht denn der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Sie schreibt zudem sehr bildhaft.
Die Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Ich konnte mich somit leicht in die hineinversetzen.
Allerdings überzeugte mich leider nicht alles. Die Thematik ist ziemlich heftig und daraus hätte man etwas richtig gutes machen können. Hier wurde das Potenzial leider nicht ausgeschöpft. Sicherlich war das Ganze sehr bewegend und emotional aber mich erreichte es einfach nicht. Es wirkte platt und gefühllos. Am Anfang fand ich Tilda echt toll aber sie entwickelte sich leider in eine Richtung die mir nicht gefiel. Ihre Entscheidungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Das Ende war dann viel zu abrupt. Alles war vergessen, alles wurde verziehen und das Happy Ende wirkte auf mich erzwungen und nicht realistisch.
Es tut mir wirklich leid aber es hat mir einfach nicht gefallen was wirklich sehr schade war.
Fazit:
Mit "Two Faces - Diese Sache zwischen uns" von L. Ochrasy konnte mich nicht überzeugen. Eine ernste Thematik die leider nicht gut umgesetzt wurde und Charaktere deren Entscheidungen ich nicht verstehen konnte machten es nicht besser. Sorry aber das war nichts.
Das Buch ist einfach nur toll.❤️ Ich muss aber zugeben, dass ich bis zum Ende Angst hatte, dass die beiden nicht zusammenkommen. Hätte die Autorin das gemacht hätte sie mein Herz gebrochen.😭💔
Favourite Character: Oleeee🤞🤞🤞
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