Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Sie kommen ins Spiel, wenn die Aufklärung eines Falles ins Stocken gerät oder ein besonders bizarres Verbrechen vorliegt. Ungeklärte Fälle, sogenannte Cold Cases, sind ihr Metier. Egal, was das Motiv für einen Mord ist, der Profiler entschlüsselt die Handschrift des Täters. Bei jedem Verbrechen sind es die Fragen nach dem «Wie» und dem «Warum», die ihn antreiben, er muss den Mord verstehen, um dann die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dieses Buch zeigt nicht nur die kriminalistische Arbeit bei Mordfällen, es ist mehr. Der Leser blickt dem Profiler über die Schulter und taucht tief in die Ermittlungsarbeit der Mordkommission und die Entwicklung von Fallanalysen ein. Er lernt Untersuchungsmethoden kennen, erfährt, wie Tatortermittler denken und was Spuren über Psyche und Motive eines Täters verraten. Außerdem begleiten wir den Kommissar bei späteren Gesprächen mit den Tätern. Axel Petermann berichtet auf fesselnde Weise über die oft ebenso schwierige wie verblüffende Aufklärung mancher Taten, wahre Geschichten, die unter die Haut gehen und uns tiefe Einblicke in sonst verschlossene Welten geben. Abgründig und spannender als jeder Krimi!
Bardzo interesująca pozycja książkowa non-fiction, która niczym wersje amerykańskiego serialu CIA, przybliża nam postępowanie przy rozwiązywaniu morderstw. Autor opisuje w niej kilka przeprowadzonych przez siebie spraw, pokazuje „od kuchni” na czym polega praca profilera. Książka jest bardzo dosadna, nic nie jest w niej łagodzone i dzięki temu odczuwa się jej prawdziwość. Tu teoria, wyjaśniona w bardzo przystępny sposób, przeplata się z praktyką, do której dochodzą przemyślenia i wewnętrzne pytania Petermanna. Można wyczuć jego chłodny zawodowy profesjonalizm, zderzający się ze zwykłą chęcią odpowiedzenia na nękające go pytania.
Der Kriminalhauptkommissar Axel Petermann arbeitet in Bremen als Profiler und ist u.a. auch als Berater für den Bremer “Tatort” tätig. In seinem Buch “Auf der Spur des Bösen” berichtet er von den spannendsten Fällen aus seiner bisherigen Karriere. Weiterhin erklärt er, wie man Rückschlüsse auf die Psyche des Täters ziehen kann. Besonders interessant war es für mich zu lesen, wie sich die Kriminaltechnik jenseits von “CSI Zeiten” langsam entwickelt hat und welche Methoden man damals anwendete. Leuten, die auf der Suche nach einem Kick durch möglichst blutige und grausame Beschreibungen sind kann ich gleich sagen, dass sie enttäuscht werden und das ist auch gut so. Petermanns Ton ist durchweg respektvoll und professionell, wodurch man durch die Brille des erfahrenen Ermittlers einen Blick auf seine Fälle werfen kann.
Книжка с атмосферой начало нулевых, когда была мода на изучения маньяков. Книжка, короткая, написана сухо, без лишних описаний. В ней описывается 4 дела из жизни автора, которые он расследовал, ничего примечательного в них нет если сравнивать с закрученными детективами, но это реальные истории и по этой причине становится не по себе. После таких сюжетов приобретаешь страх перед людьми. Нормальное чтиво, когда нечего не хочется.
Axel Petermann schafft es auch sehr authentische Art einem Kriminalfälle aus seiner Vergangenheit als Profiler näher zu bringen. Dieses Buch ist auch etwas für Leute, die keine Krimis mögen. Er erklärt sehr gut seine Arbeit als Profiler. Man kann sich sehr gut in die einzelnen Fälle hineinversetzen, dies macht das Buch sehr spannend. Ich habe alle Bücher von ihm gelesen.
Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.
Meine Meinung
Axel Petermann ist Kriminalkommissar und Tatortanalytiker. Er kann über 30 Jahre Berufserfahrung vorweisen und lehrt mittlerweile auch Kriminalistik. Ich lese Bücher über Krimalfälle sehr gerne und besonders interessieren mich die Verfahren mit denen ein Täter schließlich überführt wird. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung hat Axel Petermann einen großen Fundus an Berichten und stellt in seinem Buch „Auf der Spur des Bösen-ein Profiler berichtet“ eine große Bandbreite an Fällen dar. Dabei muss man bedenken, dass vor 30 Jahren kein Polizist von den heutigen Methoden wie DNA Analyse etc. zu träumen wagte.
Da Axel Petermann einige Fälle aus der Anfangszeit seines Berufsleben vorstellt, bekommt man hier einige „old school“ Methoden mit. Das ist nicht uninteressant und doch habe ich beim Kauf des Buches etwas anderes erwartet. Sind die ersten Fälle noch interessant und verschaffen dem Leser noch einen besseren Einblick in die Köpfe der Täter und Ermittler, so wird das Buch in der zweiten Hälfte etwas schleppend und banal. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt und das dritte und vierte Kapitel hätte man durchaus etwas straffen können.
Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit vielen unterschiedlichen Morden aus dem Bereich „Beziehungstat“ Es soll die verschiedenen Situationen aufzeigen, die alle in den Mord eines Beziehungspartners münden. Beim Lesen eines solchen Buches sollte jeder bedenken, dass hier reale Mordfälle geschildert werden und Herr Petermann lässt auch keine grausamen Einzelheiten weg, sofern sie wichtig für den Fall sind. Ich denke aber, dass zartbesaitete Leser auch nicht zu dieser Sorte Buch greifen würden.
Unter dem Untertitel „ein Profiler berichtet“ habe ich mir leider ein komplett anderes Buch vorgestellt. Ich hatte in etwa die Serie „Criminal Minds“ im Kopf und habe mir erhofft, dass dieses Buch in etwa in dieselbe Richtung geht. Leider war dies nicht der Fall, vielleicht bin ich von der Serie aber nur zu voreingenommen, so dass ich mich nicht so gut auf dieses Buch einlassen konnte. Hier ging es nämlich recht wenig um Profiling (a la Criminal Minds), sondern eher um herkömmliche Ermittlungsmethoden.
Axel Petermann schreibt für den Laien leicht verständlich. Er streut hier und da ein paar Fachausdrücke ein, die er aber meist im gleichen Satz erklärt. Interesannt ist ebenfalls seine distanzierte Art zu schreiben. Er berichtet sehr sachlich über die Fälle und ohne jegliche Wertung. Hier merkt man, dass er sein Handwerkszeug gelernt hat.
Fazit Das Buch hat mich abwechselnd gut unterhalten und gelangweilt. Manche der hier vorgestellten Fälle sind interessant und bieten einen guten Einblick in die Köpfe von Ermitterln und Tätern. Andere Fälle hätte man gut straffen können. Im Endeffekt ist mein großes Problem mit diesem Buch, dass ich mir neben der Vorstellung der Morde und deren Auflösung, etwas mehr „Profiling“ gewünscht hätte. Da Axel Petermann viele Fälle aus den Anfängen seiner Karriere schildert, ist dies wohl auch der Tatsache geschuldet, dass das Thema Profiling einfach damals noch in den Kinderschuhen steckte.
Der Titel des Buchs ist natürlich recht reißerisch. Was der Autor dann gleich im Vorwort zu relativieren versucht und bemerkt, dass das Böse an sich ja doch eher schwer zu umreißen ist. Angenehm zurückhaltend vorgetragen ist der Hauptteil des Werks, wo Petermann exemplarisch eine Handvoll Fälle vorstellt, die ihm im Laufe seines Ermittler- und Profiler-Lebens so untergekommen wird. Vom mehrfachen Prostituiertenmord bis hin zum geschickt als Tötung inszenierten Suizid ist alles dabei. Und immer versucht der Autor, das Verbrechen möglichst sachlich abzuarbeiten und sich selbst nicht unnötig in den Vordergrund zu stellen.
Diese Stärke des Buchs ist für mich auch eine kleine Schwäche, hätte ich doch noch gern ein bisschen mehr darüber erfahren, was den Ermittler im Innersten umtreibt. Aber vielleicht ist Petermann da einfauch höchst professionell und versucht, dienstliches Prozedere und private Gefühlslage so gut wie es eben geht zu trennen. Insgesamt lesen sich die rund 300 Seiten flüssig und interessant – ob ich jedoch erneut zu einem Buch des Autors greifen werden, weiß ich gerade noch nicht so genau. Insgesamt hat mir ein bisschen das Aha-Erlebnis gefehlt.
Ich habe das Buch mehr aus Neugier (und der Tatsache, dass in den TV-Krimis, die ich sehe, dieser Beruf häufiger vorkommt) gelesen. Insofern hat sich das Lesen gelohnt, denn man erfährt hier Fachterminologie, einige Details über die Entwicklung des Berufes und Grundsätzliches über das Vorgehen in der Polizeiarbeit. -- Das macht die drei Sterne aus.
Dass das Buch auf den Bestsellerlisten steht, liegt vermutlich daran, dass das "Böse" und dessen Entschlüsselung die breite Masse fasziniert. An der literarischen Qualität wird es nicht liegen. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, der Autor habe ein zu großes Bedürnis, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen, an anderen, dass die Fälle unter dem die breite Masse anziehenden Schockfaktor ausgewählt wurden.
Sicherlich ein interessantes Buch, aber im Nachhinein hätte ich es lieber ausgeliehen als gekauft.