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Damian #1

Die Stadt der gefallenen Engel

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Lara will ein paar aufregende Tage in Berlin verbringen. Doch hinter der Fassade der Großstadt verbirgt sich eine Welt, in der dunkle Kreaturen einen verbitterten Kampf austragen. Als Lara Damian kennenlernt, weiß sie nicht, dass sich durch ihn eine alte Prophezeiung erfüllen soll. Ein düsteres Familiengeheimnis legt sich wie ein Schatten über die beiden und bedroht ihre Liebe und ihr Leben.

424 pages, Paperback

First published June 9, 2010

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About the author

Rainer Wekwerth

75 books40 followers
Also writes as David Kenlock

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Community Reviews

5 stars
43 (15%)
4 stars
85 (30%)
3 stars
97 (34%)
2 stars
41 (14%)
1 star
12 (4%)
Displaying 1 - 20 of 20 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,173 reviews641 followers
March 31, 2021
Lara ist verzweifelt: ihr Freund Ben hat sich von ihr getrennt. Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt sie zu ihren Großeltern nach Berlin. Dort hofft sie auf Ablenkung. Tatsächlich lernt sie schon bald Damian kennen und verliebt sich in ihn. Ben ist schnell vergessen. Aber auch Damian scheint etwas vor ihr zu verbergen...
Ein schönes Jugendbuch, das sich sehr leicht lesen läßt. Der Schreibstil ist nicht sehr anspruchsvoll. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen; es hat mir einige kurzweilige Lesestunden beschert. Auch das Cover des Buches möchte ich kurz erwähnen. Es ist in blau gehalten, und die Flügel sind glänzend. Richtig schön!
Profile Image for Miss Bookiverse.
2,236 reviews87 followers
November 17, 2010
Teil 1 von ?
Erste/Deutsche VÖ: Mai 2010, Arena
Meine Ausgabe: Broschiertes Taschenbuch von Arena


Themen
Engel, Dämonen, Hölle, Liebe

Inhalt
Die 17jährige Lara verbringt die Ferien bei ihren Großeltern in Berlin. Die Stadt ist weit weg von zu Hause und das ist Lara gerade recht, da sie sich durch den Ortswechsel ein schnelleres Hinwegkommen über die gescheiterte Beziehung mit Ben verspricht. Obwohl sie Jungs jetzt erst mal abgeschworen hat, begegnet Lara ziemlich schnell dem geheimnisvollen Damian. Lange kann sie nicht leugnen, dass ihr Herz bei dem Gedanken an ihn schneller schlägt. Damian ist höflich, nett, gut aussehend und zeigt Lara die ausgefallensten Orte Berlins. Immer öfter scheint er sie aber auch auszuschließen, denn Damian hütet ein dunkles Geheimnis. Als wenn das nicht schon genug Probleme für einen Teenager wären, wirft Lara auch noch das Verhalten ihrer Großeltern völlig aus der Bahn. Sie ist gerade erst dabei die beiden richtig kennen zu lernen und versucht herauszufinden, warum der Draht zwischen ihrer Mutter und den beiden so schlecht ist. Was wirklich hinter all dem steckt und welche Rolle das für Laras eigene Zukunft spielt, hätte sie nie erwartet.

Rezension
Ich sag es gleich vorne weg: ich fand das Buch grauenhaft. Das einzig Schöne ist eigentlich das Cover und natürlich der supertolle Promobrief, den der Arena-Verlag dazu an einige Blogger verschickt hat. Dieser Brief hat mich überhaupt erst dazu überredet das Buch zur Rezension anzufordern.
Aber ich fange mal mit den positiven Sachen an:
Das große Geheimnis, das sich um Laras Familie rankt, war interessant herauszufinden und hat die Spannung aufrecht erhalten. Gegen Ende war es der einzige Grund, warum ich noch weiter gelesen habe.

Rainer Wekwerth hat eine flotte Art zu erzählen. Er wechselt oft die Schauplätze und Blickwinkel, um so mehrere Handlungsstränge gleichzeitig voran zu treiben. An sich finde ich so einen Schreibstil gar nicht schlecht, aber in diesem Fall hat mich die Hälfte der Handlungsstränge nicht interessiert. Solange der Leser die Welt aus Laras Sicht betrachten kann, war ich einigermaßen neugierig, obwohl Lara nicht gerade die spannendste Protagonistin ist. Wie schon zu Beginn erwähnt, wollte ich herausfinden, was es mit dem Geheimnis ihrer Vergangenheit auf sich hat. Die anderen Szenen erzählen meistens von Dämonen und Engeln, die sich gegenseitig verfolgen, beschatten und bekriegen. Absolut langweilig. Da können die Kampfszenen noch so spannend beschrieben sein, ich habe sie nach den ersten 150 Seiten nur noch überflogen, da ich zu den Engeln und Dämonen überhaupt keine Verbindung aufbauen konnte. Ich fand sie sterbenslangweilig, typische langhaarige Krieger mit Lichtschwertern oder im Fall der Dämonen ekelhaften Krallen und scharfen Zähnen. Jede Figur war ein einziges wandelndes Klischee.
In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass den Rezensenten die Aufmachung von Satan sehr gefallen hat – er hat nicht die typische Teufel-Form sondern kann sich nach Belieben in verschiedene Menschen verwandeln, z.B. einen kleinen Jungen oder eine sexy Frau. Das fand ich aber genauso ermüdend, langweilig und schon mal dagewesen wie bei all den anderen Charakteren auch.

Mit ähnlichen Wörter muss ich auch den Schreibstil kritisieren: unoriginell, klischeebehaftet und pathetisch. Jede Metapher, jeder Vergleich war wiedergekäut und unspektakulär. Außerdem schildert der Autor viel zu viele überflüssige Details. Gerade die Handlungsstränge mit den Engeln und Dämonen tragen oft nichts zur Handlung bei. Was interessiert mich zum Beispiel der Truckfahrer, bei dem einer der Oberdämonen am Ende mitfährt? Seine Gefühlslage wird dermaßen ausgewalzt, dass man denken könnte, er würde noch eine tragende Rolle bekommen.

Schließlich wäre da Damian. An sich hat er ja einen ganz interessanten Konflikt mit sich selbst auszutragen, aber ich konnte einfach keinen Zugang zu ihm finden. Für mich kam er nicht attraktiv rüber und sein ständiges mysteriöses Verhalten gegenüber Lara hat genervt. Die Anziehung, der er Lara gegenüber empfindet (und umgekehrt) fand ich schwer nachzuvollziehen. Ja, er rettet sie aus einer brenzligen Situation, aber danach folgen keine Momente, die die Entwicklung einer Verliebtheit nachvollziehbar zeigen.

Laras Verhalten fand ich meistens nachvollziehbar, obwohl ich ihre Verliebtheit genauso wenig verstehen konnte. Vor allem, weil die Trennung von dem letzten Jungen noch nicht lange her ist. Ich fand es außerdem ungewöhnlich wie viel ihrer Gefühle sie zu Beginn ihrer Mutter und ihren Großeltern anvertraut, eher untypisch für eine 17-Jährige. Eigentlich würde mich mal stark interessieren in was für einem Alter Rainer Wekwarths eigene Tochter ist. Ob er die höheren Teenagerjahre schon mit ihr durchlebt hat? Ich fand nämlich auch Laras Klamottenwahl (bauchfreies Oberteil, Tribals als Muster) etwas fragwürdig für ein Mädchen von 2009/10. Ach und dass Lara sich ein komplettes Outfit aus einem Gothic-Shop in Berlin leistet, fand ich eher lachhaft. Ich glaube Herr Wekwarth unterschätzt wie viel solche Klamotten kosten. Ein weiteres extrem seltsames Verhalten von Laras Seiten steht in Zusammenhang mit ihrer Fast-Vergewaltigung. Ich fand es unglaubwürdig wie gut sie damit zurechtkommt. Ab und zu denkt sie zwar noch daran, aber später scheint das kaum noch eine Rolle zu spielen. Sie geht sogar ein zweites Mal allein durch den Park, in dem der Überfall stattgefunden hat.

Wo ich schon bei unglaubwürdigem Verhalten bin – Laras Mutter Rachel hat auch ein paar wirklich fragwürdige Aktionen auf Lager. Das geht gleich im ersten Kapitel los, als sie ihrer Tochter, deren Herz gerade frisch gebrochen wurde, von ihrem neuen Kollegen erzählt, den sie eigentlich ganz nett findet. Lara reagiert zwar gelassen darauf, aber jetzt mal im Ernst: welche Mutter ist so taktlos?
___SPOILER
Weiter geht es als Rachel ihrer Tochter endlich die (halbe) Wahrheit über ihren Vater erzählt und zwar, dass der Vater sie nach der Geburt verlassen hat, weil er so enttäuscht war, dass sie ihm eine Tochter und keinen Sohn geboren hat. Bei aller Liebe, auch das würde eine Mutter doch nie ihrer Tochter erzählen. Hätte Herr Wekwarth sich nicht mal mit seiner Frau über Mutterinstinkte und realistische Mutter-Tochter-Beziehungen unterhalten können?
___SPOILER ENDE

Nicht mal, dass die Geschichte in Berlin spielt, konnte irgendwas wieder herausreißen. Ich hatte mich schon auf bekannte Schauplätze und den Hauptstadtcharme gefreut, aber bis auf eine Szenekneipe und einen alten Buchladen kommt der kaum rüber. Wenn man seinen Roman schon in so einer Stadt ansiedelt, sollte man das Potenzial dieser Kulisse auch ausschöpfen.

___SPOILER
Den Epilog fand ich wiederum ganz gut. Die große Schlacht hat mich weniger interessiert, aber dass Lara am Ende wieder zu Hause ist und sich an nichts erinnern kann, finde ich zwar etwas traurig, aber es ist auch mutig das so durchzuziehen. Leider scheint ein zweiter Band in Arbeit zu sein, der das dann sicher kaputt machen wird. Ach und über den letzten Satz muss ich noch meckern: „Und ging nach unten.“ Was soll das denn? Das ist ja nicht mal ein richtiger Satz. Der vorletzte wäre weit wirkungsvoller gewesen.
___SPOILER ENDE

Zusammenhang
Nach dem großen Erfolg des Buches soll Damian 2011 eine Fortsetzung bekommen. Über Titel und/oder Inhalt ist noch nichts bekannt. Ich vermute, dass das Buch „David“ heißen wird, das Ende lässt so etwas vermuten. Damian ist in sich relativ abgeschlossen, das Ende hat jedoch jede Menge Platz für Entwicklung gelassen, vor allem für die Leser, die ein romantisches Happy End bevorzugen.

Offene Fragen
Warum finden so viele dieses Buch so gut?

Fazit
Damian ist eine Engel-Dämonen-Geschichte, die vor Stereotypen nur so strotzt. Die ganze Bandbreite an Figuren ist unoriginell und recht langweilig. Der Stil ist simpel und pathetisch, lässt sich aber durch zahlreiche Absätze und kurze Kapitel temporeich verfolgen. Leute, die stumpfe Gut-Böse-Geschichten um Standard-Charaktere mögen, dürften hier richtig sein.

[1.5 STERNE]

Optische Gestaltung
Das Cover gefällt mir am besten am ganzen Buch. Die Berlin-Silhouette sieht eigentlich immer gut aus, aber auch die Flügel, die aus dem Buchtitel treten und die Fledermäuse drumherum gefallen mir sehr. Das Blau ist passend zur Stimmung des Romans gewählt und wenn das ganze dann noch glitzert/schimmert, bin ich eh schnell begeistert.

Trivia oder was ich aus diesem Buch gelernt hab
Toll gestaltete Briefe vom Arena-Verlag sind kein Garant für ein gutes Buch (trotzdem gern mehr von diesen Promoaktionen! ;)

Bücher, die ebenfalls von Dämonen und Engeln handeln und mir ähnlich schlecht gefallen haben
This Present Darkness
Die Verschwörung der Engel

Bücher, die ebenfalls von Dämonen und Engeln handeln, die ich aber um einiges empfehlenswerter finde
The Gates – John Connolly
Murder Mysteries – Neil Gaiman
371 reviews14 followers
February 5, 2017
3.5 Sterne, wegen des doch etwas holprigen Anfangs. Da kam mir doch alles noch recht aufgesetzt vor. Außerdem war es an einigen Stellen sehr vorhersehbar. Wirklich schade, dass es nicht von Anfang an so rasant war, wie die letzten 150 Seiten. Die waren wirklich der Hammer. Wenn ich so darüber nachdenke, könnten es doch noch 4 Sterne werden, weil ich bei guten Enden ja relativ leicht zu beeindrucken bin und dann gerne mal meine Meinung über das ganze Buch aufwerte...
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews80 followers
June 14, 2017


Der deutsche Autor Rainer Wekwerth ist den meisten von euch sicher durch die populäre „Labyrinth“-Trilogie bekannt. Der erste Band erschien 2013, doch Wekwerth schreibt bereits seit Mitte der 90er Jahre Kinder- und Jugendbücher, später kamen Thriller hinzu. Bis 2004 erschienen alle seine Werke unter verschiedenen Pseudonymen. Ich habe entschieden, „Damian: Die Stadt der gefallenen Engel“ vor der „Labyrinth“-Trilogie zu lesen, weil es einfach länger auf meiner Wunschliste stand. Außerdem wollte ich erst antesten, ob mir sein Stil zusagt, bevor ich mich auf einen Dreiteiler einließ.

Ferien in Berlin – welcher Ort könnte besser geeignet sein, um sich von einem gebrochenen Herzen abzulenken? Die 17-jährige Lara freut sich darauf, Zeit mit ihren Großeltern zu verbringen und die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Als sie den gutaussehenden Damian kennenlernt, ist ihr Liebeskummer wie weggeblasen. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn und ahnt nicht, dass ihre Begegnung kein Zufall ist. Hinter der Fassade erhabener Altbauten und hipper Neubaugebiete ist Berlin das Schlachtfeld des ewigen Krieges zwischen Himmel und Hölle. Unbemerkt von menschlichen Augen bekämpfen sich Engel und Dämonen ohne Gnade, doch nun droht eine alte Prophezeiung alles zu verändern. Lara ist der Schlüssel. Seit Jahrzehnten hütet ihre Familie ein düsteres Geheimnis, das sie in große Gefahr bringt und schon bald muss sie um ihr Leben fürchten. Werden Damian und Lara eine Möglichkeit finden, ihrer Bestimmung zu entgehen, um zusammen sein zu können?

Bücher, die in meiner Heimat spielen, üben immer einen speziellen Reiz auf mich aus. Berlin ist eine fabelhafte, aufregende Stadt und es interessiert mich grundsätzlich, wie sie auf andere Menschen wirkt, vor allem auf Menschen, die nicht hier leben. Ich kann nachvollziehen, dass Rainer Wekwerth Berlin als Setting für seinen UF-YA-Roman „Damian: Die Stadt der gefallenen Engel“ wählte, weil ich es absolut vorstellbar finde, dass hier im Verborgenen ein Krieg zwischen Engeln und Dämonen wütet. Berlin ist ein Ort vieler Geheimnisse, Rätsel und ja, auch Konflikte. Wieso sollte es nicht als Schauplatz des Kampfes zwischen Gut und Böse dienen? Ich habe mit dieser Idee überhaupt keine Schwierigkeiten. Wekwerths Beschreibungen meiner Heimatstadt fand ich in erster Linie amüsant, da sich meine persönliche Wahrnehmung stark von Laras Eindrücken unterscheidet. Ich mochte die jugendliche Protagonistin überraschend gern, obwohl sie nun keine starke Persönlichkeit/Heldin und – typisch Teenager – etwas theatralisch ist. Jede Kleinigkeit mutiert sofort zum nächsten potentiellen Weltuntergang. Lara erlebt die Berliner_innen als nett und freundlich – ich kenne sie als rotzig, gehetzt und unhöflich. Den Hauptbahnhof lässt Wekwerth in schillerndsten Farben erscheinen – ich halte ihn für eine hässliche, megalomane Monstrosität aus Glas und Stahl, die den falschen Namen trägt. Leider bleibt der Autor im weiteren Verlauf der Geschichte recht vage, was Laras Aufenthaltsorte betrifft. Ich hätte mir konkretere Stadtteilbeschreibungen gewünscht, um besser einschätzen zu können, wo genau sie sich aktuell befindet. Es ist gut möglich, dass dieses Bedürfnis rein subjektiv ist, weil ich selbst Berlinerin bin, daher möchte ich diesen Punkt nicht bemängeln. Ich muss hingegen kritisieren, dass „Damian: Die Stadt der gefallenen Engel“ zwar ganz nett ist, aber mehr auch nicht. Die Geschichte ist dramatisch und einigermaßen spannend, zeichnet sich meiner Meinung nach jedoch durch eine fantasielose, berechenbare Oberflächlichkeit aus, die vermutlich durch die binäre Behandlung von Himmel und Hölle zustande kommt. Während der Lektüre wehte mir ein Lüftchen christlich-religiösen Einflusses um die Nase, das stark nach Traditionalismus roch. Mir war die strikte Einteilung in Gut und Böse, in Schwarz und Weiß, nicht aufgeschlossen genug. Ich sehe Satan am liebsten in Milton-Manier; als ambivalenten, kultivierten, charmanten Verführer, nicht als Bestie und war stets überzeugt, dass es selbst im fundamentalen Krieg zwischen Himmel und Hölle zahlreiche Graustufen gibt. Bedauerlicherweise beabsichtigte Rainer Wekwerth meiner Ansicht nach durchaus, diese steife Kategorisierung mit Damian aufzubrechen. Damian war sein Ass im Ärmel, er sollte alle Erwartungen kippen und der Geschichte Originalität verleihen. Es hat nicht funktioniert. Jedenfalls nicht für mich, weil der Autor den haarsträubenden Wendepunkt der Handlung, Damians großen Moment, in wenigen Sätzen runterratterte, statt dieser Sensation den nötigen Raum zuzugestehen. Vielleicht hat er sich für ein Jugendbuch zu viel vorgenommen. Schließlich handelt es sich um eine theoretisch unmögliche Entwicklung, deren Tragweite und Bedeutung gewaltig sind und diese den Rahmen des Genres eindeutig sprengen.

Während der Lektüre von „Damian: Die Stadt der gefallenen Engel“ von Rainer Wekwerth verbrachte ich zwangsläufig viel Zeit in ärztlichen Wartezimmern, weil ich gerade mit einem frisch operierten, gebrochenen rechten Handgelenk aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Für diese spezielle Situation war das Buch definitiv passend, denn es las sich leicht, schnell und flüssig. Ich musste mich kaum konzentrieren und spontane Unterbrechungen waren unproblematisch. Daher möchte ich großzügig sein und vergebe drei Sterne, obwohl mir bewusst ist, dass es meinen Ansprüchen unter normalen Umständen nicht gerecht geworden wäre. Es war nett, anders kann ich es nicht ausdrücken. Leider reicht „nett“ nicht. Ich werde die Fortsetzung Die Wiederkehr des gefallenen Engels nicht lesen, weil ich nicht glaube, dass dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt wäre. Tatsächlich hadere ich sogar mit mir, ob ich es mit der „Labyrinth“-Trilogie versuchen soll. Mein Interesse ist geschrumpft. Vielleicht irgendwann einmal. Falls es mir günstig hinterhergeworfen wird.
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
January 31, 2013
Zitat:
"Es gibt keine Zukunft, nur ein Jetzt, das vergeht und zu einem neuen Jetzt wird. Immer und immer wieder, bis in alle Ewigkeit."
(S. 58)

"In ihrem Kopf fuhren die Gedanken Karussell: ihre merkwürdigen Visionen, ihre Wutanfälle, ihre Mutter, Ben - und dazwischen Damian. Immer wieder Damian. Sie saß ihm gegenüber und doch schien er so unendlich weit entfernt zu sein."
(S. 135)

Inhalt:
Die 17-jährige Lara wurde vor kurzem von ihrem Freund Ben verlassen. Völlig am Boden zerstört beschließt sie, die Ferien bei ihren Großeltern in Berlin zu verbringen.
Schon kurz nach ihrer Ankunft wird sie im Park überfallen. Ihr Retter in letzter Sekunde stellt sich als Damian vor und Lara fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, Laras Großvater reagiert ihm gegenüber jedoch sehr abweisend.

Je mehr Lara nachforscht, desto mehr Parallelen tauchen zwischen Damian und ihrem Vater auf. Ihr Vater, der sie und ihre Mutter kurz nach Laras Geburt sitzen gelassen hat. Ist das nur Zufall? Oder sind diese Hirngespinste, die Visionen, die Lara glaubt zu sehen, gar real und in Berlin passiert mehr, als normale Menschen zu glauben vermögen?

Meinung:
Selten, wirklich sehr selten, benötige ich eine so lange "Eingewöhnungszeit" für eine neue Geschichte.
"Damian" hat sämtliche bis dahin geltende Limits gesprengt. Und dennoch konnte es mich am Ende überzeugen.
Warum?
Beginnen wir ganz am Anfang:
Beinahe das gesamte erste Drittel triefte - abgesehen vom Prolog - von Klischees eines Teenie-Lebens und dieser ganz stereotypischen Charakterisierung eines Jugendbuches:
[Mädchen ist verlassen worden und die Welt bricht zusammen. Mädchen will nie wieder einen Jungen sehen.]
Mädchen ist neu in der Stadt und wird von umwerfend gutaussehenden Jungen gerettet, der unglaublich große Anziehungskraft auf Mädchen ausübt und von einem Geheimnis umgeben ist.

Hundertmal gelesen? Ich auch und hoffte nur insgeheim, dass es aufwärts geht. Und meine Wünsche wurden erhört.
Mit dem ersten Perspektivenwechsel zu Damian konnte Herr Wekwerth das Ruder herumreißen und die Geschichte nahm eine unerwartete Wendung nach der anderen. Der Autor gab stets kleine Hinweise, kleine Puzzleteile, die sich erst kurz vor Ende zum Gesamtbild verbanden.

Sehr interessant war der Aspekt, dass ausnahmsweise nicht in Ich-Perspektive aus der Sicht des Mädchens berichtet wurde. Ein Erzähler führt den Leser von einer Szenerie zur nächsten und gibt über den wechselnden personalen Stil (in Vergangenheit) stets einen Einblick über Laras Wissen hinaus.
Zum einen ging dadurch natürlich ein Stück der geheimnisvollen Aura verloren. Andererseits werfen aber gerade diese Einblicke Fragen auf, die einen zum Weiterlesen zwingen.

Zu den Charakteren konnte ich leider nur sehr eingeschränkt Zugang finden. Der Autor berichtet von so vielen Emotionen, ich konnte leider kaum eine davon "mitfühlen". Vermutlich baute die gewählte Erzählperspektive oder die Vielzahl an Charakteren diese für mich unüberwindbare Mauer auf. So konnte ich nur passiv und aus einiger Distanz das Erlebte versuchen nachzuempfinden.
Ebenso "unwirklich" waren die Gespräche, insbesondere zwischen den Engeln. Sie klangen "roboterhaft", aufgesetzt, was aber vielleicht die Folge meines "Emotionsproblems" war.

Die Protagonistin Lara war für mich die Antipathie in Person, was von Herrn Wekwerth vielleicht auch so gewollt sein mag. Anfangs war ich regelrecht genervt von ihrem ständigen Jammern, dann später von ihrer unerklärlichen Schwärmerei für Damian, was die total unnachvollziehbare Eifersucht nach sich zog, die in einer übertriebenen Wut endete, über die man nur den Kopf schütteln konnte.
Aber: Dies ist ein wesentlicher Charakterzug von Lara und nur im Nachhinein erklärbar. Solltet ihr das Buch lesen und einen "Hass" auf Lara entwickeln, zwingt euch zum Weiterlesen, ihr werden mit Erklärungen belohnt.

Damian hingegen war da schon eher nach meinem Geschmack: Typ dunkel, geheimnisvoll, Retter in der Not. Und mit was bringt mein Leserherz das alles in Verbindung? Bei dem Untertitel "Stadt der ENGEL"? Der Autor hat mich hier zeitweise hinters Licht geführt oder ich habe mir zu viele eigene Gedanken gemacht. Wie zuvor bereits erwähnt, änderte sich das Buch mit einem genaueren Blick auf Damian und ein Gerangel um Sympathie und Antipathie begann.

Das Fesselnde an der Geschichte war eindeutig die Frage nach dem Warum. Meine Neugierde wuchs stetig. Ich war hin- und hergerissen, ob das Geheimnis nun positiver oder negativer Art war und habe immer einen anderen Grund vermutet. Daher konnte mich der Autor mit seiner Auflösung überraschen, wie es lange nicht mehr der Fall war.

Der Schreibstil von Herrn Wekwerth ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite gibt er ausschweifende, mit zahlreichen bildhaften Vergleichen untermauerte Beschreibungen, stellt aber die etlichen Kampfszenen auf sehr kühle, distanzierte Weise dar. Ebenso passte sich die Satzlänge dem Spannungsbogen und Actionreichtum der jeweiligen Szene an.

Das Ende ist für mich nicht wirklich befriedigend. Es gibt keinen direkten Cliffhanger, aber wer wie ich so in der Geschichte drin war, dem brennt die ein oder andere Frage besonders auf der Seele, so dass ich vermutlich ganz schnell zur Fortsetzung greifen muss.

Urteil:
Trotz oder gerade wegen des so anderen Erzählstils konnte mich Rainer Wekwerths "Damian - Die Stadt der gefallenen Engel" am Ende überzeugen. Nach dem für mich sehr zähen Einstieg wurde ich mehr als einmal überrascht. Auch wenn mein Gesamterlebnis positiv war, eckte ich an der Emotionalität und den gestellt wirkenden Gesprächen aber oft an. Rainer Wekwerths Grundidee und sein Setting, insbesondere die "Szenen in den 9 Kreisen" konnten mich wiederum sehr überzeugen. Das Lesen war ein einziges Pendeln zwischen drei und vier Bewertungspunkten, mein Abschlussempfinden sagt, dass sich Damian und Lara aber die 4 Bücher verdient haben.

Es ist ein Must-Read für Fans "anderer" Protagonisten und einer nicht ganz so typisch verlaufenden Geschichte und insbesondere Lesern, die einem Sympathiegerangel und Überraschungen nicht abgeneigt sind.

Die Serie:
1. Damian - Die Stadt der gefallenen Engel
2. Damian - Die Wiederkehr des gefallenen Engels

© his-and-her-books.blogspot.de
Profile Image for Pia.
105 reviews22 followers
September 30, 2011
Mit eigenen Worten
Nachdem Lara einfach so von ihrem Freund Ben sitzen gelassen wurde, entscheidet sie sich für drei Wochen bei ihren Großeltern in Berlin. Obwohl sie dort Erholung sucht, bekommt sie wahrscheinlich genau das Falsche: Sie lernt den mysteriösen Damian kennen, der eigentliche Untertan Satans, der sie zu seinem Meister in die Hölle holen soll.

Während sich Himmel und Hölle ziemlich in die Haare kriegen, steht noch eine andere Frage im Raum: Was passierte mit ihrem Vater? Vorallem: Was ist überhaupt in ihrer Familie los?

Das Urteil
Da ich über viele Spoiler meckern will, würde ich denjenigen, die dieses Buch noch lesen wollen/müssen nicht empfehlten, diese Rezension zu lesen.

Im Großen und Ganzen fand ich den Schreibstil von Rainer Wekwerth ganz okay. Er beschreibt die Gefühle der Personen zwar eingehend, brachte für mich aber nie genug Gefühl rüber. Er versucht zwar sichtlich, die Gefühlswelt der einzelnen Personen darzustellen, übertreibt leider aber meistens sehr. Lara macht zwar in dem Buch einiges durch, flippt aber auch einige Male (für meinen Geschmack) zu sehr und reagiert dafür an den wichtigeren Stellen zu wenig. Worauf meistens auch endlose Beschreibungen von irgendwelchen Wandergängen durch Berlin folgen, über die sie (stunden-/)seitenlang philosophiert.

Der Autor benutzt auch oft eine Metapher mehrmals. Der Schreibstil wirkt klischeehaft, kitschig. Der Spruch "Gewollt und nicht gekonnt" trifft es wohl hier am meisten.

Der Autor erzählt das Buch in der Sicht sehr vieler Charaktere. Arias, Satan, Damian, Sanael, Lara, Max und Martha, Rachel... wer soll denn da noch einen Überblick behalten?
Auch wenn ich diese Art von Erzählung meistens sehr gut finde - im Normalfall ermöglicht das dem Leser sich besser in den Geschehnissen hineinzufinden - hat sie mich bei Damian eher gestört. Wenn Herr Wekwerth bei wichtigen Charakteren wie zum Beispiel Damian, Lara, Max/Martha und dem Engelanführer geblieben wäre, hätte ich das noch relativ verständlich gefunden. Aber dadurch, dass auch die Sichten einiger eher unwichtigen Dämonen oder Engeln vorkommen, habe ich einfach nach einer Zeit den Sinn dafür verloren, wer wer ist und was will. Spannend waren die Mordgelüste oder Beobachtungen (wenn zum Beispiel Gumraak erzählt hat, hat er immer nur darüber nachgedacht, wie toll es wäre, Damian umzubringen usw.) auch nicht wirklich.

An Spannung fehlt es in dem Buch auch reichlich.
Das Einzige, was mich wirklich fasziniert hat, war das Geheimnis um Laras Familie. Es ist durch die verschiedenen Sichten, die immer mal wieder etwas in die Richtung andeuten, sofort klar, dass Lara etwas besonderes ist und die beiden Parteien Himmel und Hölle sie deswegen wollen (wobei Himmel noch nicht mal wirklich weiß, was sie ist).
Ich fand die Auflösung einfach enttäuschend. Ich bin ehrlich: Ich könnte was verpasst haben, da ich die letzten Seiten nur noch überfolgen habe, aber bei der "Aufklärung" habe ich dann noch intensiv gelesen. Rachel schlief anscheinend mit Satan, der Grund, wieso Satan sich mit einer Sterblichen fortpflanzen soll, weiß ich nicht, worauf Lara entstand. Sie ist mit ihrer menschlischen und unsterblichen Hälfte besonders gefährlich, da sie sich auf unbegrenzte Zeit auf der Erde aufhalten kann. "Einfache" Dämonen wie Damian, Gumraak und die Anderen können sich nur für kurze Zeit auf der Erde aufhalten, wenn sie es länger tun, werden sie schwach.

Durch die vielen Sichtwechseln ist das Buch deswegen auch wahrscheinlich so lang geworden. Es passiert nicht viel, erst gegen Ende kommen die Szenen, die man vielleicht mit starken Kopfschmerzen (sehr starken!) als annähernd spannend betrachten könnte.

Damian und Lara waren für mich zwar ein theoretisch gutes Paar, doch ging es mir hier mal wieder viel, viel zu schnell. Wie kann man einen Menschen nach zwei, drei Treffen lieben? Die Reaktionen von Lara waren so oder so ziemlich überzogen (beispielsweise an einer Stelle, als Damian sie nach einer Nacht bei ihr "verlässt", weil er nachdenken und irgendwelche Angelegenheiten erledigen muss, worauf sie etwas wie "Papa und Ben haben mich schon verlassen, das lasse ich NIE wieder mit mir machen!) und nachdem Wekwerth die beiden quasi - von Laras Seite aus - direkt auf den Traualtar stellen wollte, war es dann für mich endgültig gegessen. Schwärmen, ja. Aber sowas? Nie! (Oder weiß zufällig jemand, ob Lara da 12, oder ein ähnliches Alter, war?)

Es gibt wohl keine Charaktere in diesem Buch, die mich nicht in irgendeiner Weise genervt oder verwirrt haben. Damian war zwar ganz süß und mysteriös, kam mit seiner "Das darf ich aber eigentlich nicht fühlen"-Masche nicht sehr authentisch vor. Für mich muss bei einem solchen Wesen ein riesiges Chaos entstehen, auch, wenn er eigentlich wieder in den Himmel will usw. Mir kam das ganze ein bisschen so vor, als wollte er es sowieso und Rainer Wekwerth wollte einfach ein bisschen Zweifel für die Authenzität beimischen.
Lara ging mir ununterbrochen auf die Nerven, Max, Martha und Rachel habe ich nicht ganz verstanden, die Engel fand ich so oder so ziemlich komisch.

Mein Fazit
Wo soll ich nur anfangen? Der Autor macht mit seinem Werk einfach alles falsch, was man falsch machen kann: Null komma nichts an Spannung, unnötige Sichtwechsel, überzogene Reaktionen...
Das Buch ist reine Zeitverschwendung und sollte tunichts gemieden werden. Ich kann durch den hoffnungerregenden Anfang vielleicht noch ein halbes Herz geben, mehr könnte ich mit meinem Gewissen aber nicht vereinbaren.
Profile Image for Lesedelfin.
650 reviews4 followers
March 12, 2023
Auf dieses Buch wurde ich mehr durch einen Zufall aufmerksam und es hat mich schon vor der Leseprobe begeistert. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war klar, dass dieses Buch das Zeug hatte mein Herz zu erobern. Und das hat es!
Rainer Wekwerth hat den Himmel und die Hölle direkt nach Berlin gebracht und mit "Damian - Die Stadt der gefallenen Engel" ein fantastisches Abenteuer gestartet...

Alles beginnt recht normal... Die 17-jährige Lara lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Örtchen namens Rottenbach in der Nähe von Stuttgart. Sie geht zur Schule, hat zwei beste Freundinnen und einen festen Freund namens Ben.
Als Ben ihr per SMS mitteilt, dass er keinen Sinn mehr in ihrer Beziehung sehe - und das zwei Tage nachdem sie ihm sagte, es sei ihr noch zu früh mit ihm zu schlafen - legt sich ein schwerer Kummer auf Laras gebrochenes Herz. Liebeskummer - etwas, was sie nie zuvor kannte...
Ihre Mutter Rachel stimmt schließlich zu, dass Lara am besten ihre Großeltern in Berlin besuchen könnte um so auf andere Gedanken zu kommen und Abstand zu Ben zu bekommen.

In Berlin angekommen empfangen Martha und Max ihre Enkelin ganz herzlich und sind froh Lara nach langer Zeit endlich wieder einmal in ihre Arme schließen zu können. Eine riesige Kluft klafft zwischen Laras Großeltern und ihrer Mutter Rachel, auch wenn Lara den Grund dafür nicht kennt.

Lara erforscht Berlin und merkt schnell wie anders sich die Zeit hier dreht. Als sie eines Abends mit einem Jungen, der ungefähr in ihrem Alter sein dürfte, zusammenstößt, spürt sie zum ersten Mal den aggressiven Wind der Großstadt. Statt Laras Entschuldigung anzunehmen, drückt er sie nieder und versucht ihr die Kleider vom Leib zu reißen.
Und genau da taucht ihr Retter in der Not auf...

Damian ist ein gefallenener Engel und dient Satan persönlich. Doch als er spürt, wie Laras Liebe zu ihm wächst und er seine eigenen Gefühle nicht verstehen kann, fängt er an, an seiner Aufgabe zu zweifeln.

Zu Beginn der Geschichte lernt man Lara kennen, bekommt einen Einblick in ihre vergangenen Erlebnisse und erfährt wie stark sie sein kann. Trotz ihres Liebeskummers lässt sie sich auf Berlin ein, wittert eine neue Zuflucht und glaubt neue Stärke finden zu können. Sie ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, die ich sofort in mein Herz schließen musste.

Zwischendurch wechselt die Szenerie und man beobachtet einen Mann, der sehnsüchtig zum Himmel blickt und dennoch in die Hölle gehört: Damian. Er ist ein gefallener Engel, der im Dienste Satans steht und dennoch etwas liebenswürdiges ausstrahlt...
Seine Aufgabe steht im Wiederspruch zu seinen Gefühlen und während seine Kraft schwindet planen seine dämonischen Sklaven seinen Untergang.

Die erste Begegnung der Beiden Hauptprotagonisten war alles andere als zufällig und wie es das Leben so will ist Ben schnell vergessen und Lara ist mehr als begeistert von ihrem vier Jahre älteren Retter, der sich ihr als Damian Antas vorstellt, aber ansonsten sehr wenig über sich erzählt.
Auch bei ihren Großeltern ist Damian schnell willkommen und die Beiden treffen sich immer wieder.

Die Entwicklung dieser Liebesgeschichte spielt sich still und heimlich im Dunklen ab. Laras Gedanken machen keinen Hehl aus ihrer Verliebtheit, während Damian noch zu verstehen versucht, was sie in ihm auslöst. Er ist schließlich ein gefallener Engel und als solcher, der Satan persönlich dient, sollte er nur Hass und Schmerz kennen, doch stattdessen liebt er und empfindet Mitgefühl.

Lara spürt, dass sie sich verändert. Sie träumt wirres Zeugs, in dem Damian ihr sagt sie sei sein und nur sein. Und sieht, wie sich Menschen zu Fratzen verzerren und wahrgewordene Bestien aus einem Albtraum darstellen.

Und als Lara ein Telefonat zwischen ihren Großeltern und ihrer Mutter belauscht, in dem es um ihren Vater und Damian geht, wird sie misstrauisch.

Sie geht den streng gehüteteten Familiengeheimnissen, dessen sie sich sicher ist, dass nichtmal ihre Mutter was davon weiß, auf die Spur und entdeckt ein uraltes Foto, dass all ihre Fragen - wer war ihr Vater und was wollen ihre Großeltern vor ihr verbergen - beantwortet und gleichzeitig tausend neue stellt...

Dieses Buch enthüllt Seite für Seite neue Geheimnisse. Es baut sich immer weiter aus, bin man die Spannung kaum noch erträgt. Es ist spektakulär geschrieben und toll formuliert. Durch die Abwechslung der Blickwinkel - mal aus Laras, dann aus Damians und schließlich auch aus Sicht eines Engels oder Dämons - hat man das Gefühl alles genauer überblicken zu können und doch versteht man nicht viel. Durch all die Geheimnisse weiß man gar nicht wer auf welcher Seite steht und es entsteht eine atemlose Spannung, die bis zum Schluss anhält.

Das Ende ist wie eine Achterbahn. Erst aufregend und wild und dann fragt man sich: "Das war's schon?" Leider ja... Aber es kommt ja zum Glück eine Fortsetzung... :-)

Fazit:

Das Buch hat mich schon vor dem eigentlichen Lesen schwer beeindruckt und jede Seite war Lesegenuss pur. Es ist ein Jugendbuch, aber teilweise - so wie die versuchte Vergwaltigungsszene - wenig Jugendfrei geschrieben.

Alles war stimmig und aufregend und dank kurzer Kapitel ließ sich das Buch flüssig lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil es einfach zu spannend war.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Steffie.
296 reviews74 followers
October 12, 2010
Meine Meinung:

Als Lara von ihrem Freund Ben verlassen wird, bricht für sie eine ganze Welt zusammen. In ihrem Liebeskummer kommt ihr eine Reise nach Berlin zu ihren Großeltern gerade recht. Das sie dort um ein Haar vergewaltigt und von einem schönen Unbekannten gerettet werden würde, ahnt sie nicht. Damian, ihr Retter, kommt so in ihr Leben und diese Begegnung ist nicht zufällig, denn hinter seinem Auftauchen steht ein grausamer Plan, der schon viele Jahre zuvor seinen Anfang genommen hat. Der Teufel höchst persönlich will Lara zu sich bringen, denn sie ist der Schlüssel zum Sieg in einem Kampf zwischen Himmel und Hölle.

Damian: Die Stadt der gefallenen Engel lockte mich natürlich vor allem mit seinem Titel an. Gefallene Engel? Luzifer? Höllenkreise? Diese Stichworte hatte ich mir erwartet, sie tauchten auch auf, aber dennoch wurde ich enttäuscht. Rainer Wekwerth, ein mir bis dato unbekannter Autor, erschafft mitten in Berlin eine Welt in der sich die Engel Gottes mit den dunklen Engeln Satans bekämpfen. Die Idee der gefallenen Engel kennen wir natürlich schon, jedoch wurde sie in anderen Büchern wesentlich stimmiger und intensiver umgesetzt. Die neun Kreise der Hölle werden immer wieder am Rande erwähnt, aber meine Vorstellungskraft angeregt hat dies leider nicht. Ähnlich empfand ich es auch bei der Darstellung des Schauplatzes Berlin. Zwar kenne ich die Stadt nicht wie meine Westentasche, aber für mich kam das Lebensgefühl der Hauptstadt überhaupt nicht rüber. Rein theoretisch hätte die Handlung auch in Frankfurt, München oder Buxtehude spielen können, ich hätte es nicht gemerkt.
Nun hängt ein Buch natürlich nicht nur vom Handlungsort, sondern auch und vor allem von seinen Figuren ab. Die Gefühlswelt der Protagonistin Lara wird von einem Mann beschrieben und ich finde, dass man dies auch gemerkt hat. Vergleicht man sie mit Figuren, die erstens männlich und zweitens zum Teil sogar nur Nebendarsteller sind, bleibt sie sehr flach. Von Sympathie oder Antipathie möchte ich gar nicht reden, eher von einer gewissen Langeweile. Mir fehlen bei Lara die Ecken und Kanten, die Narben die das Leben in ihr hinterlassen hat und die ihren Charakter geprägt haben. Die gefühlvollen Momente, in denen sie verzweifelt, sind emotional wenig aufgeladen und bleiben leider wenig im Gedächtnis.
Ihr Gegenpart Damian hingegen erscheint wesentlich tiefer gezeichnet und obwohl man zu Beginn wenig von seiner Vergangenheit erfährt, scheint man viel mehr von ihm zu wissen und ihn zu verstehen. Besonders interessant ist hier natürlich sein innerer Zwiespalt. Er muss den Auftrag seines Herrn ausführen, doch in ihm beginnt sich etwas zu verändern, als er Lara begegnet und sich in sie verliebt. Seine Geschichte hat mich angesprochen und mir die Freude am Lesen sehr erhalten.
Doch wenn ich schon bei den Figuren bin, muss ich die für mich am besten gezeichnete Figur nennen, denn obwohl der Autor sich nur wenig mit ihm beschäftigt, hatte ich den meisten Lesespaß, bei seinen Auftritten. Satan ist schlicht und ergreifend einfach richtig gut ausgearbeitet. Er ist eine Mischung aus der Reinkarnation des Bösen und einer unglaublich unterhaltsamen Figur, die sich gerne in die verschiedensten Charaktere verwandelt und sich als Frau in rosafarbenem Bademantel die Zehnägel lackiert. Bei seinen kurzen Auftritten habe ich ehrlich gesagt teilweise sogar richtig schmunzeln müssen.
Rückblickend betrachtet muss ich sagen, dass mich Damian im Großen und Ganzen eher enttäuscht hat. Die Handlung selbst ist in Ordnung, aber nicht überragend. Meiner Meinung nach hätte man das Ganze aber auch kürzer gestalten können, denn ich wusste schon nach 100 Seiten, was es mit Lara und ihrer Familie auf sich hat. Gut geraten oder zu offensichtlich? Der Handlungsaufbau hätte ebenfalls etwas besser sein können. Zum einen sind die Kapitel teilweise extrem kurz und greifen auf drei Seiten zwei oder mehr verschiedene Handlungsstränge auf. Zum anderen gibt es immer wieder Episoden, die das Leben der Dämonen und ihren Kampf gegen die Engel beschreiben, was die Handlung weder weiter fortbringt, noch sonst einen Zweck zu erfüllen scheint.
Zu guter Letzt muss ich leider auf den Preis zu sprechen kommen. Mal ganz ehrlich, €16,95,- für ein broschiertes Buch? Mein lieber Schwan, verglichen mit Hardcovern (z.B. Heaven von Christoph Marzi) schon eher im teuren Preissegment. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Zielgruppe die dieses Buch kaufen soll eher weniger Geld zur Verfügung hat.

Fazit:

Damian: Die Stadt der gefallenen Engel ist ein nettes Jugendbuch zum Thema Engel und sicher als Einstieg in dieses Thema gut geeignet. Für mich persönlich waren die Figuren leider zu flach gezeichnet und schlussendlich empfinde ich das Buch als nicht Fisch und nicht Fleisch. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten, würde es jedoch nicht noch einmal selbst kaufen, sondern eher schenken lassen.
122 reviews
October 16, 2012
Damian – Stadt der gefallenen Engel

von Rainer Wekwerth

erschienen im Arena Verlag

( Jugendbuch )

418 Seiten

Preis : 16,95 €



Klappentext:

Lara will eigentlich nur ein paar aufregende Tage in Berlin verbringen. Doch hinter der Fassade der Großstadt verbirgt sich eine Welt, in der Engel und Dämonen einen erbitterten Kampf austragen. Als Lara Damian kennenlernt und sich in ihn verliebt, weiß sie nicht, dass er dazu ausersehen ist, eine dunkle Prophezeihung zu erfüllen. Ein gut gehütetes Familiengeheimnis legt sich wie ein Schatten über sie – und bedroht nicht nur ihre Liebe zu Damian, sondern auch ihr Leben.



Rezension:

Lara Winter ist 17 Jahre und lebt eigentlich mit ihrere Mutter Rachel in Rottenbach, ihren Vater kennt Lara nicht. Der hat die Familie bereits kurz nach ihrer Geburt verlassen und niemand sagt ihr warum. Die Ferien will Lara nun bei ihren Großeltern in Berlin verbringen mit denen sie nur sehr selten Kontakt hat da Rachel sich auch mit ihnen zerworfen hat nach Laras Geburt. Gerade von ihrer ersten großen Liebe Ben verlassen worden will Lara ihren Berlin aufenthalt nutzen um dort auf andere Gedanken zu kommen und sich auf ihre Abschlußjahr in der Schule vorzubereiten. Jedoch wird Lara kaum in Berlin angekommen in einem Park überfallen und ein junger gutaussehender Student kommt ihr zu Hilfe. Er stellt sich als Damian Antas vor und beginnt von dem Zeitpunkt an Laras Vertrauen zu gewinnen, sie freunden sich an und Ben ist schnell Schnee von gestern für Lara. Doch wer ist Damian eigentlich? Ebenso stellt sich Lara nun immer mehr die Frage wer eigentlich ihr Vater ist und warum er sie verlassen hat dieser Gedanke wird natürlich noch weiter angefacht durch die unterschiedlichen Geschichten des Weggangs von ihrer Mutter und ihren Großeltern. Lara nimmt sich vor sowohl hinter Damians Geheimniskrämereien zukommen als auch hinter das Geheimnis um ihren Vater und muss dabei Dinge über sich selbst erfahren sie sie bis dato nicht für Möglich gehalten hätte.



Fazit:

Für mich war das Buch ein 3 Sternebuch, es war ok und der Schluß sogar zeitweise Spannend, aber wirklich fesseln konnte es mich nicht. Leider. Die Charaktäre sind zum Glück sehr übersichtlich gehalten denn die Namen der ganzen Charaktäre ähneln sich natürlich sehr sowohl auf Seite der gefallenen Engel als auch bei den Engeln selbst. Aber man muss sich gar nicht jeden Nebencharakter merken da diese recht rasant wechseln. Auch die Orts, Personen und Stimmungsbeschreibungen fand ich eigentlich ganz gut und ich konnte mich gut in die jeweiligen Sitautionen finden. Ein für mich jedoch großer Störfaktor waren die ständigen und abrupten “Blickpunktwechsel” der Geschichte. In der einen Sekunde ist man noh in Laras tiefsten Gedanken und dann plötzlich in der Hölle um dann zu Laras Großvater zu wechseln, man sieht teilweise das selbe Geschehniss aus drei unterschiedlichen Sichten und das hat mir irgendwann leider etwas die Lesefreude genommen. Genauso muss ich anmerken das ich im vergleich zu vielen anderen Büchern mehr Rechtschreibfehler gefunden habe. Alles in allem kann ich also sagen das Damian Story Technisch ein durchaus gutes Buch ist, die Umsetzung hat mir nur leider teilweise nicht ganz gefallen.
Profile Image for Jule.
181 reviews1 follower
April 18, 2015
Wie konnte Ben Lara das antun? Sie einfach zu verlassen und sich gleich eine Neue zu suchen. Lara ist verzweifelt, wütend und traurig. Zur Ablenkung besucht sie ihre Großeltern in Berlin. Dort rettet sie der geheimnisvolle Damian aus einer prekären Lage, in den sich Lara prompt verliebt. Damian ist so anders, so erwachsen. Sie ahnt noch nicht, wie anders der junge Mann ist und welch großes und schreckliches Geheimnis ihre Großeltern vor ihr zu verbergen versuchen…
Rainer Wekwerth erzählt in seinem Fanatsyroman „Damian – Die Stadt der gefallenen Engel“ die mysteriös, romantische Geschichte um Lara und Damian.
Lara ist ein sympathisches 17-jähriges Mädchen. Damian hingegen wirkt geheimnisvoll und teilweise gefährlich. Man weiß anfangs nicht, was man von ihm halten soll, wie man ihn einschätzen kann. Eine Figurenkonstellation, die nicht ganz neu ist, doch sehr schön und romantisch umgesetzt wird. Gerade Lara ist eine nette und überzeugende Person, die ihre Schwächen und Stärken hat und mit der man sich gut identifizieren kann.
Die Geschichte um die beiden ist auch durch die verschiedenen Erzählstränge spannend. Man lernt die „dunkle“ Seite Damians kennen, sowie seine Gefühle und die Entwicklung, die er vollzieht. Manche Perspektiven, z.B. die Kreise der Hölle fand ich persönlich weniger interessant, doch sie tragen insgesamt zum Verständnis der Situation bei.
Ab der Mitte des Buches ahnt der Leser Stück für Stück, welches das große Geheimnis Laras Großeltern ist. Man rätselt während des Lesens viel herum und nähert sich Stück für Stück der Wahrheit. Bis Lara es allerdings selbst herausfindet, dauert es noch eine ganze Weile, was aber daran liegt, dass man durch die verschiedenen Erzählstränge mehr weiß als sie.
Rainer Wekwerth überzeugt mit einem lockeren, umgangssprachlichen und angenehm flüssig zu lesendem Schreibstil. Von Anfang an wird eine teilweise bedrückende und gefährliche, aber auch mystisch romantische und spannungsgeladene Atmosphäre aufgebaut. Mit Berlin hat der Autor zudem eine interessante Kulisse gewählt. Wie die Engel und gefallenen Engel verkörpert die Hauptstadt auch schwarz und weiß, gut und böse, gefährlich und beschützt, unterstreicht also die Handlung sehr passend.
Am Ende wird die Geschichte noch mal richtig rasant. Man weiß nicht, wie sie ausgehen wird, denn alles hängt am seidenen Faden. Doch zum Schluss bleiben noch einige Fragen offen für die folgenden Bände.
Zum Schluss noch das Rezept für den tollen Urbanfantasy Roman von Wekwerth: Eine Prise Rumpelstilzchen, ein Schuss Rapunzel, ein Stückchen von Goethes Faust und jede Menge Rainer Wekwerths Fantasie und Können. Eine gelungene Mischung, die mir gefallen hat!
Profile Image for Blueberry.
52 reviews1 follower
November 25, 2012
Meine Meinung:

Dieses Buch ist schön.
Der Autor hat eine neue Welt erschaffen, wobei die Idee von einem Kampf zwischen Himmel und Hölle eigentlich nichts neues ist. Doch, dass das ganze in Berlin spielt find ich klasse. Das verleiht dem ganzen ein bisschen eine realistische Note.

In Berlin gibt es eine Menge Dämonen, die von der Hölle als Krieger geschickt worden sind. Doch ein paar von ihnen sind es Leid ständig unter der Leitung von Satan zu stehen und es kommt zu einem Aufstand unter der Hölle selbst. Auch die Engel sind nicht ganz so makellos. Getrieben aus Rache, wegen dem Tod eines anderen Engels, wollen einige nur den Tod und die Ausmerzung der Dämonen. Ich fand es toll, da es dadurch nicht viele dieser Klischees gab. Nicht jeder Engel ist gut und nicht jeder aus der Hölle wirklich böse, was das Beispiel von Damian zeigt.

Auch war das Geheimnis um Lara und ihre Großeltern sehr interessant. Wie der Autor das ganze dann auch noch zu dem Kampf verknüpft ist einfach großartig! Es gibt spannende, traurige und schöne Momente, die der Leser alle voll genießt.

Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die einzelnen Handlungen sind sehr spannend beschrieben und das Geheimnis wird auch erst ganz zum Schluss gehüllt.

Der einzige, aber erhebliche Kritikpunkt ist nur, dass Lara so eine schwache Persönlichkeit ist. Sie suhlt sich einfach die Hälfte des Buches in Selbstmitleid und wirkt dadurch einfach nur unsympathisch. Das hat mich auf Dauer einfach nur genervt, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu streng mit ihr gewesen ^^. Sie hätte ich aber am liebsten an die Wand klatschen können.

Aufbau & Gestaltung:

Das Buch fängt mit einem Prolog und endet mit einem Epilog. Die Geschichte an sich ist in viele kurze Kapitel eingeteilt.
Das Cover stellt Berlin mit seinen Hochhäusern und dem Fernsehturm dar. Am türkisblauen Himmel fliegen schwarze Fledermäuse und Vögel. Im unteren Teil spiegelt sich die Stadt, aber mit anderen Hochhäusern. Es passt perfekt zum Buch, weil es Berlin und sozusagen die Situation der Stadt zeigt: Oben die Stadt der Menschen und unten die Stadt der Dämonen und Engel.

Fazit:

Ein tolles und einfallsreiches Buch, das mich durch seine Spannung gefesselt hat, aber bei dem die Protagonistin unsympathisch herübergekommen ist. Aber das ist nur meine Meinung und wer mit Selbstmitleid klar kommt, dem rate ich zu diesem Buch :)
Profile Image for Kati.
105 reviews6 followers
November 20, 2011
Lara ist siebzehn Jahre jung und verbringt die Ferien bei den Großeltern in Berlin. Da sie gerade von ihrem Freund verlassen wurde, kommt ihr die Abwechslung der Großstadt ganz recht. Hier versucht sie Abstand zu gewinnen und den Liebeskummer zu verarbeiten. Weiterhin möchte sie aber den Aufenthalt nutzen, um Zeit mir ihren Großeltern zu verbringen. Durch einen alten Streit hatte die Familie in der Vergangenheit nur wenig Kontakt. Die vielen Facetten der Stadt zeigen jedoch bald ihre Schattenseiten. Als Lara Damian kennenlernt, verliert sie ihr Herz an ihn und muss gleichzeitig die dunklen Rätsel ergründen, die ihn umgeben wie Motten das Licht.

Dieser Roman ist keine typische Jugendromanze voller Liebe und Herzschmerz für ein übernatürliches Wesen. Vielmehr stehen auch die Auseinandersetzungen mit finsteren Mächten im Mittelpunkt. Diese Mischung hat mir gut gefallen. Rainer Wekwerth baut ganz geschickt Spannung auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und zum spekulieren einlädt. Die Charaktere können dabei immer wieder überraschen, da ich auch als Leser nie sicher sein konnte, wer gut oder böse ist. Häufiger Perspektivenwechsel unterstützt die Spannung noch zusätzlich.

Der Schreibstil ist flüssig und stellt keine großen Ansprüche. Mir fiel es sehr leicht, einen Einstieg zu finden und der Geschichte zu folgen. Persönlich habe ich die Kapitel um Lara am liebsten gelesen. Aber auch die Kämpfe sind nicht überdosiert, sondern passend in das Geschehen eingefügt. Die Geschichte um Lara und Damian findet mit diesem Auftaktband eines Zweiteilers vorerst ihr Ende, wobei ich mir natürlich auch Fragen darüber hinaus stelle. Die Antworten hierzu gibt es hoffentlich bald. Der Folgeband erscheint im Dezember 2011.
Profile Image for Anica.
556 reviews
August 31, 2010
I really don't know what to think of this book. On the one hand, the writing style was good and suitable for YA readers. And the story/the whole idea was kinda interesting and all. But on the other hand, this book had way too many lengths. The whole time I was wondering when it finally will pick up some speed.

Yeah, well, the last 100 pages were interesting and all, but the rest? And I still don't get the love between Lara and Damian. Sure, it is a YA book but this oh so great love of all time was never there, you know. I never understood why she fell for him and all.

Honestly, this book had a great idea but it was way too slow for my taste. Predictable, too. And I am so not surprised that a sequel is planed. We'll see what happens there. I already have an idea...
Profile Image for Melina.
8 reviews
January 5, 2012
Bisschen zu unrealistisch für meinen Geschmack: Welches 17-jährige Mädchen, das ihr Leben lang auf dem Dorf gewohnt hat, geht von alleine zuallererst in einen Gothic Laden um sich einen Lederrock und Overkneestiefel aus Lack zu kaufen? Der Rest der Geschichte ist mir zu Standard: Mädchen wird von mysteriösem Jungen enttäuscht, der Junge kann alles erklären will das Mädchen aber erst aus der Gefahr retten, das Mädchen ist zu stur und will erst die Erklärung hören, das dauert zu lange, die Bösen kommen, Kampf, die Guten gewinnen unter großen Verlusten, Ende. Warum können die Mädchen nicht einmal erst wegrennen und dann die Erklärung hören? -.-
6 reviews11 followers
June 16, 2013
Ich weiß nicht wirklich warum,aber das Buch hat mich einfach nicht gepackt,schon die Tatsache das es in Berlin spielt macht alles für mich noch unrealistischer.Auch kann ich mich nicht wirklich mit Laura identifizieren und auch die Großeltern gefallen mir nicht richtig.
Schade finde ich auch,das Laura kaum Bezugspersonen hat und so meistens alleine irgendwo in Berlin umherwandert,was ich ein wenig merkwürdig finde,da ich dies nie tun würde.(eine fremde Stadt einfach alleine zu besichtigen)
Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall nicht lesen und wenn ich ehrlich bin,hat das lesen des Buches nur Zeit vergeudet,ich denke es gibt wesentlich bessere Bücher die man lesen sollte.
Profile Image for Anna-Lisa.
825 reviews75 followers
August 7, 2010
This story about the epic war between heaven and hell, God and Satan, angels and demons was pretty good. It was also predictable but honestly I liked Damian and so I could live with the predictable part of the story.

Most I liked the end of the book. I'm a sucker for the romantic part when the good guy was a bad one and turns back into a good guy, you know?

Basicly the story was about a forbidden love, an epic war and yeah a forbidden love.

There'll be a second book and I really wanna know how this story will go on!! :)
Profile Image for Steffi.
90 reviews16 followers
December 23, 2011
Die Geschichte ansich ist ganz gut und interessant. Doch stellenweise war das Buch einfach recht langweilig, da es sich so gezogen hat. Teilweise habe ich mich echt zwingen müssen die Seiten nicht zu überblättern.
Profile Image for Vanessa.
107 reviews
March 14, 2011
Sehr schönes Buch ! Das offene Ende macht Lust auf mehr.
Profile Image for Little Fairy.
41 reviews
October 7, 2011
Ein sooo tolles Buch, eigentlich mag ich Autoren nicht so gerne aber dieser Autor ist einfach toll! Ich hoffe das ein 2ter Teil bald erscheint.
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