Ingen i hjembygda veit at Torleif er homofil. Nå har morfaren hans hatt et slag, og Torleif skal hjem. For første gang på to år. I hjembygda treffer han den japanske hardingfelespilleren Horimyo, og alle de tingene Torleif aldri har snakket om begynner å boble opp til overflaten. Dette er en historie om musikk og kjærlighet. Om familie, og om å våge å være seg sjøl.
Sukk! For en fin bok. Jeg felte noen tårer inni der. En nydelig bok om å være homo fra bygda, men også om å miste mamma’n sin. Goffa må være verdens beste bestefar.
Herre min hatt, jeg elsket denne boka! Den fikk meg til å le og gråte om hverandre, og det finnes vel ikke noe bedre enn det? Den var dessuten helt umulig å legge fra seg, og jeg endte med å lese til langt på natt, men det var det verdt:) Den var sår og fin og morsom og ganske så (VELDIG) intens til tider. Anbefales på det sterkeste🥰
Boka er tilgjengelig på Deichman, og du kan dessuten høre lydboka gratis gjennom Deichman sin Allbok-app. Den var nydelig lest av Carl Martin Eggesbø. "Felefeber" av Annbjørg Lien kan høres på Spotify o.l.😁😁 Har fått helt dilla på Annbjørg Lien jeg nå, og alt av folkemusikk-inspirert musikk, egentlig (Valkyrien Allstars, Ævestaden++)🙃
Ei varm bok om utanforskap på bygda som har nokre fine parti og karakterar (særskild bestefaren!), men eg vart ikkje heilt rive med. Det vart noko melodramatisk til tider, og Hiromyo opplevast aldri som ein heil person. Han blei ein litt flat karakter dessverre. Samstundes skal forfattaren ha for at ho ikkje tek den lette løysinga og let alt ordne seg på slutten i alle relasjonar. Det er bra!
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Mit Zweiklang ist Elin Hansson ein feinfühliger, musikalisch aufgeladener Jugendroman gelungen, der sich großen Themen mit leiser, aber bestimmter Stimme nähert: Coming-out, Trauer, familiäre Spannungen – und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Im Zentrum steht Torleif, 18 Jahre alt, talentierter Hardangerfiedel-Spieler und offen schwul – zumindest in der Stadt, wo er ein Musikinternat besucht. Sein Heimatdorf Alt Säckingen hat er seit dem Tod seiner Mutter gemieden, doch während der Herbstferien kehrt er zurück, um sich um seinen kranken Großvater zu kümmern. Dort weiß niemand von seiner Sexualität – weder sein Vater noch sein Bruder oder Goffa. Als Torleif dem japanischen Musiker Horimyo begegnet, der ebenfalls die Hardangerfiedel spielt, gerät seine mühsam bewahrte Fassade ins Wanken.
Elin Hansson spielt selbst seit sie 10 ist Hardangerfiedel und diese Nähe zur Musik merkt man dem Text an. Die Beschreibungen der Instrumente, die Sorgfalt mit der das Holz, die Saiten, die verschiedenen Materialien bedacht werden ist feinsinnig und stimmungsvoll. Ich habe beim lesen mehrfach nach Tonschnipseln gegoogelt, um ein besseres Gespür für das Instrument und damit für die Geschichte zu bekommen.
Elin sagt in einem Interview im Juni 2023, dass ein Ausschlag für die Geschichte eine Begegnung mit einer Gruppe Jugendlicher im Supermarkt war, die sich mit LGBTQ+ feindlichen Worten beschimpft haben. Das war der Auslöser dafür Torleif diese weitere Facette in seiner Persönlichkeit zu geben. Der Wunsch nach Veränderung und weil es in Norwegen noch keine Jugendbücher mit den Schwerpunkten Queerness und Musik gab.
Dabei bleibt Zweiklang nicht bei der Musik und queerer Identität: die Geschichte verhandelt außerdem familiäre Erwartungshaltungen und Verlust mit großer Sensibilität. Besonders schön fand ich, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht, sondern ein zarter Subtext bleibt – stimmig eingebettet in die emotional aufgeladene Rückkehr in eine Welt, die Torleif längst hinter sich lassen wollte.
Die Nebenfiguren wie Kim und Rada, Torleifs Freund:innen aus der Stadt, aber auch seine frühere Lehrerin Anne – eine ruhige, verlässliche Erwachsene – sorgen für emotionale Tiefe und Bodenhaftung. Hansson schreibt zugänglich und auf Augenhöhe mit ihrer jugendlichen Zielgruppe. Manche Stellen mögen für ältere Leserinnen etwas einfach wirken, doch das tut der Wirkung keinen Abbruch: Die Geschichte ist rund, die Kapitel haben ein gutes Tempo und die Botschaft ist klar.
Zweiklang ist ein Jugendbuch, das keine Angst hat, schwierige Themen wie Queerfeindlichkeit, Suizidgedanken oder familiäre Sprachlosigkeit anzusprechen – und das dabei dennoch hoffnungsvoll bleibt. Ein starkes, bewegendes Buch über das Wagnis, dem Klang des eigenen Herzens zu folgen.
Kan ikke noe om folkemusikkmiljøet, aldri hørt Felefeber av Annbjørg Lien og før jeg leste siste sidene av denne boka. Men kan godt høre mer og lære mer, for det er ikke så smalt som en sku tru, temmelig skakt kan en være og annerledeshet er mer inkludert enn i Fittlausbygdi i alle fall.
Vakker og vond, om felespill, goffa, tap av foregangskvinnen mor, og om annerledeshet, gørtrange normer og bygdedyr, vakre gamle elger og jakt. Finn fram lommetørkle og grin i vei.
Denna var finere enn jeg trudde gitt. En vakker fortelling om det å være skeiv i bygd. Mange trenger nok denne som en følgesvenn på sin vei. Flott skrevet, godt fortalt. Elsker hvordan den lille Kintsugi-detaljen holder mye av historien sammen som en rød tråd!
Eine sehr inspirierende Geschichte, besonders die Verarbeitung der Vergangenheit hat mich sehr berührt. Auch die Liebe zur Natur, zu den Bäumen ist wunderschön und bringt zum Nachdenken. Ich fand es überraschend schön, dass die Liebesgeschichte nicht so in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern eher die Gedanken, Gefühle und die Selbstfindung im Fokus stehen. Ein sehr Tiefgründiges Buch, welches ich nur weiterempfehlen kann.