Paradise Bay won't make any top 10 lists for places to live in Southern California--not anymore--not with its slumbering peacefulness shattered by the vicious murder and mutilation of a teenage boy. And he's just the first. So the police turn to Diane Cheung, the head of their psychological unit, to discover what kind of preverse person fits the profile for this murderer.
Die anderen Reaktionen auf Goodreads sprechen für sich: dieses Buch entspricht nicht ganz den genretypischen Erwartungen oder Standards. Der Rückseitentext verspricht jedenfalls jene Einheitskost, die das Buch bei mir zu einem Dauerkandidaten für den Stapel ungelesener Bücher abgestempelt hat. Aber aus Neugier darüber wie sich so ein expatriierter König des Kalten Krieges beim Neuanfang auf ungewohntem Terrain schlägt, konnte ich der Versuchung zuletzt doch nicht widerstehen, als mir die Ausflüge des jungen Goethe mit seiner Schwester doch zu langweilig wurden. Im Nachhinein muss ich Goethe für seine ermüdende Weitschweifigkeit sogar dankbar sein, die „Kinder des Wahns“ erwiesen sich zwar mehr als einmal als harte Prüfung für die Nerven des Lesers, bestätigten Trenhaile aber als Meister der vielschichtigen Spannung und des nicht vorhersehbaren Endes.
Kleiner Nachruf auf einen ganz großen Autor vorweg
Das Ende des Kalten Krieges hat die literarische Karriere von John Trenhaile sicherlich nachhaltig beschädigt, dabei war er in den Achtzigern sicherlich der mit Abstand beste Autor des Genres der den gemächlichen und sprachlich längst so präzisen Altmeister John Le Carré in jeder Hinsicht ziemlich alt aussehen ließ. Das stimmungsvolle Eingangskapitel von „Die Nacht des Generals“ mit dem wahnsinnigen Bettler am Bahnhof eines Provinznestes, der einmal ein Weltklassepianist war als erster Teil einer Spurensuche, übertrifft nicht so gut wie alles aus dem Genre. Allenfalls der Anfang von Le Carrés „Krieg im Spiegel“ ist gleichwertig, allerdings ist der Altmeister danach zu sehr darauf fixiert die Absurdität des Spionageunwesens aufzuzeigen, dass der Rest allenfalls ein Genuss für Liebhaber des bizarren Humors ist, während die Verheißung des ersten Kapitels in Sachen Spannung nie eingelöst wird. Trenhaile hält dagegen im Finale seiner Trilogie alle wesentlichen Elemente in der Balance und greift in Sachen Spannung keineswegs nur auf bewährte Hausmittel wie Flucht und Folter zurück, an keiner Stelle muss Gerenne als Ersatz für Handlungslogik herhalten. Das Interesse entsteht durch geteilte Sympathien: Denn im Anschluss an das Aufspüren des einstigen Kontaktmannes durch westliche Geheimdienste, führt er jene KGB-Agentin ein, die mit hohem Erfolgsdruck und ihrem Kind als Quasi-Geisel ins Gulag geschickt wird, um den Verräter schlechthin zu einem Geständnis und zur Offenlegung eines exklusiven Geheimnisses bewegen. Erst nach etlichen vergeblichen Sitzungen gelingt dem Leser die innere Fühlungnahme mit ihrem Zielobjekt: General Powin, dessen Leben von mehr als einer Seite bedroht ist. „Die Nacht des Generals ist der dritte Teil der Trilogie, die mit „Kyrill“ begann. Im ersten Teil war der Titelheld, der den Maulwurf in England ermitteln sollte, noch der von allen Seiten Gejagte gewesen, der Powin zwar auf die Schliche kam, aber seine Ergebnisse nicht mehr an den Mann bringen konnte. Am Ende des ersten Teils war Powin noch die Hassfigur gewesen, im letzten Teil gelingt Trenhaile ein Sympathiewechsel, der keineswegs auf Kosten der KGB-Agentin geht, die im Verlauf ihrer Mission die Koordinaten neu ausrichten muss und ebenso ins Kreuzfeuer konkurrierender Geheimdienst-Interessen gerät wie ihre Zielperson. Die in Deutschland nie als Trilogie vermarkteten Bände mit General Powin als gemeinsamem Nenner bilden den Gipfel und den Schwanengesang des Genres.
Nichts verlernt - Kinder des Wahns als Neubeginn
Nach dem Fall der Eisernen Mauer und der traditionellen Ost-West-Konflikte, die auch den Background zu seiner Hong-Kong-Trilogie mit dem angedeuteten Aufstieg Chinas bildete , muss sich Trenhaile wie ein König ohne Land vorgekommen sein. „Kinder des Wahns“ (1993) markiert einen Neubeginn auf einem Terrain, das inzwischen mindestens so abgegrast wirkt wie die Konfliktfelder des Kalten Krieges. Eine Mordserie an Jugendlichen mit einem Täter mit eigener Missbrauchsgeschichte im Hintergrund und einer Jugendpsychologin als Hauptperson. Diane Cheung, die immer noch mit dem Geist ihrer Mutter spricht, erweist sich allerdings nicht unbedingt als unfehlbare Idealbesetzung, auch wenn sie als psychologisches Aushängeschild oder Feigenblatt eines Therapie-statt-Strafe-Programms früh in die Ermittlungen einbezogen wird. Beim Polizei-Projekt wird ihr zu allem Überfluss ihr Ex-Lover Edwin als Kontaktmann zugewiesen, dem sie einst den Laufpass gab, als sie heraus bekam, dass er verheiratet ist. Die Ehefrau ist Geschichte, seine Gefühle für sie nicht. Bei der gemeinsamen Ermittlungsarbeit stehen sich die beiden, die permanent ihr Verhältnis zueinander neu definieren müssen, mehr als einmal im Weg. Genauer gesagt bis zum Finale in Flammen. Der ebenfalls hinzu gezogene FBI-Profiler kommt nicht über Täterprofile hinaus, die nicht wirklich zum Hauptverdächtigen passen: denn Dianes Patient Tobes Gascoign ist, nach Ansicht des Profilers ein desorganisierter Psychopath, der Serienmörder dagegen ein hochgradig organisierter Psychopath. Über Tobes Tagebuch, das er aus einem seltsamen Gefühlsgemenge für seine Therapeutin schreibt, ohne es ihr je zu zeigen, spricht Tobes als Ich-Erzähler unmittelbar zum Leser und versteht es immer wieder Sympathien zu gewinnen, auch wenn er als der personifizierte Alptraum für Eltern erscheint. Der Wagner-Fan, der sich in Dianes Praxis in den zehnjährigen Johnny Anderson verliebt hat, lockt seinen Liebling zu nächtlichen Ausflügen in seinen Schlupfwinkel auf jenen verwahrlosten Friedhof, wo der Serienmörder bereits mehrere Opfer abgeladen hat. Tatsächlich sind Tobes Annäherungsversuche und seine düsteren Machtspiele mit dem Jungen, der immer noch unter dem Tod seiner Mutter leidet und einen ständigen Kleinkrieg mit seiner Stiefmutter führt, nur schwer auszuhalten, wenn man Kinder in ähnlichem Alter hat. Sein nächtliches Eindringen in Dianes abgelegenes Haus, das er auch als Unterschlupf für den frisch Entführten Johnny wählt, machen den zwanzigjährigen Tunichtgut zum emotionalen Mittelpunkt des Buches, während Dianes Ansehen derart in die Brüche geht, dass sich der an einschlägige Kost mit kompetenten Psychologinnen als Heldinnen gewohnte Leser nur noch wundern oder mit Grausen abwenden kann. Trenhailes Heldin verfehlt so gut wie jeden gewohnten Standard, während die Aussichten auf eine Aufklärung der Mordserie von Seite zu Seite schwindet. Ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten, aber ich hätte dieses Ende, trotz nachprüfbarer Hinweise und im Verlauf des Buches namentlich vorgebrachter Anschuldigungen, nicht für möglich gehalten. Ich kenne jedenfalls kein Buch, indem die Betriebsblindheit der Ermittler derart auf den Leser übergreift. Deshalb müsste ich eigentlich fünf Sterne geben, aber die Motivation für Tobes Gefühle für Johnny und manche Momente in der Entwicklung dieser seltsamen Hass-Liebe sind nicht ganz so gelungen wie der Rest des Buches, von daher nur vier Sterne.
John Trenhaile lives in England - and this is an important fact for the rest of this review. He lives in England and he has written a mystery set in California.
Now, it seems to me that a mystery set in 1990s California should feature characters that sound like Californians, behave like Californians and follow Californian police procedures. Instead, in A Means to Evil Trenhaile has characters that speak like they live in England, they behave like the English and they follow insanely ridiculous police procedures.
By page 150 of this 388 page book I was sick of the meandering story and the unprofessional behavior of the psychologist. But then I started to fold over the pages that had silly comments, unlikely technical achievements and flat out use of non-American English. I ended up with well over 30 folded pages...
I just have one statement to say and it's not much in words, but it's all I can express right now, these 6 letters express everything I want to say about this book:
omg..wtf?!
It doesn't seem much of a book at first, the book was okay, I guess, but the end will blow your mind, the moment when you find out who was actually the killer, it's epic, it makes your mind stop and makes you stare and gate open your mouth in disbelief. It's reveled in the last sentence, a very simple reply, that won't mean something if you just read that and not the whole book. That was freaking awesome! The finally was worth it. What more could you want?
0.5 stars (barely) I will never recommend this book to anyone. The sequences of the book are not logical nor cohesive. The writing is sloppy. I understand this book was written in 1993, but some ideas are so outdated it was jarring. This book screamed a Caucasian man who tried to sound worldly by jamming Chinese sayings & Asian-related references. I could also tell this was written by a man because the main female character made no sense. She was inconsistent, confusing & downright baffling. One specific character was made to be OUTRAGEOUS, and felt like a caricature than a real person. Was the ending worth it? Not really. Honestly, worst book I’ve read since I started reading again.