Jeden Frühling geraten die Männer einer schottischen Insel in höchste Gefahr. Denn mit der Sonne kehren die Sirenen zurück, wunderschöne Wesen, die versuchen, ihre Opfer in die stürmische See zu locken. Doch einer von ihnen, Josh, verfolgt eigene Pläne…
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Bereits als kleines Mädchen war sie eine Büchernarrin und liebt bis heute die Geschichten von Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen und Tove Jansson. Von ihrem ersten Taschengeld kaufte sie sich »Die Unendliche Geschichte« von Michael Ende. Mit ihrem Debütroman »Morgenrot« wurde sie bekannt und befand sich monatelang auf den Bestsellerlisten. Zusätzlich schreibt sie auch unter dem Pseudonym Thea Lichtenstein. Zusammen mit ihrer Familie lebt Tanja Heitmann auf dem Land.
An der Küste der schottischen Insel Cragganmore ziehen jedes Jahr starke Frühjahrsstürme auf. Mit ihnen kommen die Sirenen, jene Fabelwesen, die die Männer mit ihrem Lied betören und hinab in die Tiefe des Ozeans ziehen. Auf dieser Insel lebt ein junge Mann, Josh, der bereits seit frühen Jugendtagen einer Sirene verfallen ist. Josh muss gegen die starke Magie der Sirene ankämpfen und eine Entscheidung treffen, die sein Leben verändern wird...
"Schnell, packend, sexy" - diese drei Worte stehen auf der Rückseite des Buches.
Diese kleine Novelle von Tanja Heitmann ist wirklich schnell gelesen.
Allzu packend ist sie allerdings nicht und sexy...das kommt auf das Auge des Betrachters an!
Gelesen hat sich die Geschichte wirklich gut. Spontan hat sie mich an typische Texte aus der Zeit der Romantik erinnert und irgendwie auch ein wenig an "Der Schimmelreiter" von Fontane. Keine Ahnung wieso, aber spontan kam mir diese Novelle in den Sinn....wahrscheinlich, weil ich Novellen damit verbinde. Auch an die Geschichte der Loreley musste ich denken.
Die Geschichte spielt in der modernen Zeit und erzählt alten Sagenstoff neu, doch es ist eben nichts wirklich Neues: Sirene will jungen Mann, junges Mädchen will jungen Mann, junger Mann ist hin und her gerissen und muss für sich selbst kämpfen.
Tanja Heitmanns Sprache ist in dieser Geschichte anders als ich sie bei "Morgenrot" und "Wintermond" kennen gelernt habe. Sie ist leicht, locker und schnell lesbar, klar und verständlich. Die Autorin ist immer gleich auf den Punkt gekommen, immerhin ist es nur eine Novelle, kein Roman.
Die Geschichte ist ganz nett, um sie abends im Bett noch schnell zu lesen, bevor man die Augen zumacht.
Ich habe die Liebesgeschichte etwas vermisst, die auf dem Cover angepriesen wird. Für mich war das keine wirkliche Liebesgeschichte. Es geht eigentlich nur um Josh und die Sirene, Eileen war für mich irgendwie in die Handlung hinein gepresst und die Chemie zwischen Josh und Eileen fehlt völlig. Zumindest konnte ich sie nicht spüren.
Schade, meine Erwartung war wohl zu hoch, da ich die beiden Romane, die ich von ihr gelesen habe, sehr mochte.
2,5 Sterne
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Die Novelle spielt auf den schottischen Hebriden und erzählt vor allem die Geschichte von Josh und “seiner” Sirene. Cragganmore Island übt eine besondere Anziehungskraft auf diese Wesen aus – die Bewohner der kleinen Insel verlieren jedes Jahr in den Frühlingsstürmen ein paar Männer an die Sirenen.
Das Buch schlug mich schnell in seinen Bann, was sicherlich auch an der schönen Atmosphäre und einigen detaillierten Beschreibungen der Insel lag. Das Meer wirkte intensiv, wechselhaft und lebendig – ich fühlte mich, als wäre ich dort. Die Darstellung der Sirene hat mir sehr gefallen, gleichzeitig gefährlich, verführerisch und voller Magie. Sie ist weder gut noch böse, sondern einfach das, was sie ist.
Der Grund für Joshs zwiespältiges Verhältnis zu seiner Sirene wird nach und nach enthüllt, es gibt Rückblenden und vorsichtige Gespräche. Sie ist immer präsent, in seinen Gedanken und Träumen – aber schließlich auch wirklich dort. Die Verbindung zwischen Josh und Eileen ist mir allerdings zu kurz gekommen, von ihrer Liebe konnte ich kaum etwas spüren. Dafür war die Geschichte nicht zu sexy für mich – das Schlagwort auf dem Klappentext hat mir ja schon ein wenig Angst gemacht. ;) Es gibt einige Andeutungen und auch das eine oder andere körperliche Merkmal wurde erwähnt, aber nie detailliert.
Das war mein erstes Buch von Tanja Heitmann, aber womöglich nicht mein letztes. Denn da mir neben der Atmosphäre und der Sirene auch ihre Sprache gut gefallen hat, werde ich mal schauen ob sich nicht noch andere Bücher ohne Vampire finden. Einer weiteren Lektüre wäre ich nämlich nicht abgeneigt…
Als er 14 Jahre alt war, hat die Sirene Josh in ihren Bann gezogen. Nur ein einziger Kuss hat genügt, um ihn für sich zu gewinnen. Nun ist sie nach sieben Jahren zurückgekehrt, um ihr Versprechen einzulösen, ihn mit in die Tiefen des Ozeans zu nehmen. Doch will Josh das überhaupt noch?
Ich war von Tanja Heitmanns Novelle "Sirenenlied" positiv überrascht. Nachdem ich vor zwei Jahren Morgenrot gelesen habe wollte ich erstmal keine Bücher mehr von ihr lesen. Aber das Thema Sirenen hat mich angesprochen weil ich noch nie ein Buch über sie gelesen habe. "Sirenenlied" ist spannend erzählt und wird nicht langweilig, was vielleicht auch daran liegt, dass es sehr kurz ist. Die Charaktere sind glaubwürdig und sprechen den Leser an. Ich kann das Buch nur empfehlen.
Im Frühjahr toben auf der schottischen INsel Cragganmore die Stürme und jedes Jahr verschwinden änner während dieser Zeit. Sie hören das Lied der Sirenen und folgen ihnen in die Tiefe. Josh hat vor Jahren eine Sirene gesehen, die ihm sagte sie wird zurück kehren und ihn holen. Nun ist es soweit, kann er sich dem Lied der Sierenen entziehen?
War ganz nett. Sehr kurz, fast schon extrem mit 127 Seiten und auch ziemlich vorhersehbar. Es entwickelt sich keine richtige Geschichte, wahrscheinlich durch die Kürze. Was nettes für 1-2 Stunden an einem verregneten Nachmittag wenn man nichts besseres zu tun hat.
Hoh, das hat mir sogar ziemlich gut gefallen, ich bin überrascht. Inhaltlich ist da zwar nicht viel, und es war auch irgendwie klar, wie es ausgehen wird, aber der Schreibstil und vor allem die Atmosphäre hat mir wirklich gefallen.