Mein zweites Lieblingsbuch aus meiner Kindheit, ebenfalls von Käthe Recheis. An wenige Bücher kann ich mich so genau erinnern wie an dieses. Anfangs gibt es eine Szene, wo der Protagonist durch den Wald geht. Die bildliche Sprache, mit der Recheis die Flechten beschrieben hat, die von den Bäumen hängen, ist mir bis heute in Gedächtnis geblieben. Ich weiß, dass das Mädchen rote Beeren im Haar getragen hat und sehe den Jungen vom Sonnenvolk klar vor mir, wie er dem Tross aus Soldaten folgt. Wer kann das schon oft von Büchern behaupten, die er vor über 15 Jahren gelesen hat?
Wer "Der weiße Wolf" damals verpasst hat, sollte es auch jetzt nachholen. Es ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen drei Kindern aus verschiedenen Zeiten und Kulturen, die gemeinsam aufbrechen, um die Welt zu verändern.