"Zwei Frauen auf Spurensuche, zwei Frauen voller Liebes- und Lebenssehnsucht. Was verbindet die beiden? [...] ein Buch über das Alter als Realität und Utopie, über den Zufall als Lebens- und Todesmacht und über die Verquickung von Leben und Schreiben"
Dieser Klappentext war für mich ein Grund das Buch in der Stadtbücherei auszuwählen und ich hoffte auf einen spannenden Roman mit ausgearbeiteten Protagonistinnen. Spannend fand ich das Buch, da ich natürlich wissen wollte wohin sich der Plott entwickelt und inwiefern das Leben der beiden Frauen verknüpft ist. Leider kommt es meiner Meinung nach aber auch mit einigen Schwächen. Der Plott war für mich zu unnatürlich aufgelöst und die Geschichte erschien mir unausgearbeitet. Es mag auch daran liegen, dass die Figuren oberflächlich und unnachvollziehbar für mich erschienen. Mir kam vieles eindimensional vor. Leider fand ich auch die dargestellten Beziehungen zu Männern sehr platt und klischeehaft. So reihte sich auch die Bearbeitung von Homosexualität in dem Roman für mich ein: oberflächlich und nicht rund (was teilweise dazu geführt hat, dass stereotype Bilder erzeugt wurden). Enttäuscht war ich etwas von der Ausarbeitung der verschiedenen kulturellen Hintergründe von den Frauen (Österreicherin und Italienerin).
Zwei Frauen, eine in Wien, eine in Rom, die einiges verbindet, ohne dass sie es je erfahren. Sie kämpfen sich beide durchs Leben und dabei werden verschiedene Themen behandelt, wie die Transplantation an erster Stelle, aber auch die Pflege, die Alleinerziehung, die Suche nach Liebe, die Homosexualität usw., wobei keine der Figuren wirklich sympatisch sind. Die Transplantation ist ein Hoffnungsschimmer für die eine, der Rest rund herum bleibt aber eher düster.