Traditional Eurocentric thought assumes that Greece was the origin of civilization. This book dispels this and other myths by showing that there is a body of knowledge that preceded Greek philosophy. The author documents how the great pyramids were built in 2800 B.C., 2,100 years before Greek civilization. The popular myth of Hippocrates being the father of medicine is dispelled by the fact that Hippocrates studied the works of Imhotep, the true father of medicine, and mentioned his name in his Hippocratic oath. Eleven famous African scholars who preceded Greek philosophers are profiled: Ptahhotep, Kagemni, Duauf, Amenhotep, Amenemope, Imhotep, Amenemhat, Merikare, Sehotepibre, Khunanup, and Akhenaten. These scholars’ ideas on a variety of topics are discussed, including the emergence of science and reason, the moral order, books and education, and the clash of classes.
Molefi Kete Asante (born Arthur Lee Smith Jr.; August 14, 1942) is an American professor and philosopher. He is a leading figure in the fields of African-American studies, African studies, and communication studies. He is currently professor in the Department of Africology at Temple University, where he founded the PhD program in African-American Studies. He is president of the Molefi Kete Asante Institute for Afrocentric Studies.
Asante is known for his writings on Afrocentricity, a school of thought that has influenced the fields of sociology, intercultural communication, critical theory, political science, the history of Africa, and social work.He is the author of more than 66 books and the founding editor of the Journal of Black Studies.
the egyptian ideas are fantastic, and ancient african philosophy now fascinates me. Sometimes the book made grammar errors which seems like it just needed a better editor. Also Asante does not give Akhenaten the credit akhenaten deserves. hot take. the sun is god
Die „Original Gangster“ der Vernunft Wenn wir bislang glaubten, Philosophie beginne bei Griechen in Togen, die über Marktplätze schlenderten, dann ist dieses Buch der Moment, in dem Asante uns sanft am Ärmel zieht und sagt: „Niedlich – aber schau mal zweitausend Jahre weiter zurück.“ Er bevölkert das Feld der Geistesgeschichte mit Gestalten, die bereits Pyramiden errichteten und medizinische Abhandlungen verfassten, während Europa philosophisch noch damit beschäftigt war, das Feuer nicht ausgehen zu lassen. 1. Imhotep und die Think-Tank-Vorfahren Asante präsentiert Imhotep nicht nur als Architekten, sondern als frühen Universalgelehrten – als jemanden, der Vernunft praktizierte, bevor das Wort Logik überhaupt griechisch buchstabiert werden konnte. Während Asante Lebensläufe, Denkstile und Visionen von Figuren wie Imhotep, Akhenaten oder Ptahhotep anschaulich rekonstruiert, wird zugleich deutlich, dass hinter diesen Texten eine ausgearbeitete begriffliche, sprachliche und ontologische Ordnung steht. Es handelt sich nicht um hübsche Mythen, sondern um ernsthafte Metaphysik. 2. Ptahhotep – der Ur-Knigge der Maat Besonders elegant gelingt die Würdigung Ptahhoteps. Bereits um 2500 v. Chr. formuliert er Prinzipien gesellschaftlicher Ordnung, ohne auf Zwang oder göttliche Drohkulissen zurückzugreifen. Die Philosophie der Maat – Ordnung, Gerechtigkeit, Wahrheit – erscheint hier nicht als abstrakte Idee, sondern als gelebte Praxis. Deutlich wird: Das ist keine „primitive Moral“, sondern ein hochkomplexes ethisches System, das vieles vorwegnimmt, was später unter dem Namen „Zivilisation“ firmieren wird. 3. Akhenaten – der Mann, der die Sonne ernst nahm Auch Akhenaten erhält seinen Platz: als radikaler Denker, der beschloss, dass ein Gott genügt – sofern es der richtige ist. Asante zeichnet ihn als frühen Individualisten, der das bestehende System nicht von außen, sondern von innen heraus infrage stellte. Akhenaten erscheint hier weniger als religiöser Exzentriker denn als philosophischer Revolutionär mit kosmischem Anspruch. Die Vertreibung der griechischen Hausbesetzer In dieser Lesart wirkt „The Egyptian Philosophers“ wie eine philosophische Räumungsklage gegen die Selbstverständlichkeit griechischer Ursprungsmythen. Asante gibt den Denkern von Kemet ihre Namen, Stimmen und Konzepte zurück – und zeigt zugleich, dass diese Stimmen eine ausgearbeitete Grammatik von Ordnung, Freiheit und Sein sprachen. Wer je das Gefühl hatte, in der Philosophiegeschichte fehle die erste Hälfte des Films, findet hier den Director’s Cut. Ein Buch für alle, die wissen wollen, wer die Regeln des Denkens schrieb, bevor andere begannen, sie zu kommentieren.