Konstantin Wecker ist eine sehr interessante Persönlichkeit und hat in seinem Leben bereits als Musiker, Schauspieler und Autor für Schlagzeilen gesorgt. Mit "Uferlos" schrieb er seinen ersten Roman und wagte sich dabei nicht komplett ins Feld der Fiktion. Vieles an der Geschichte ist scheinbar autobiografisch, ein Umstand, der den Text noch interessanter gestaltet. Die Geschichte dreht sich um das Absteigen eines Mannes in die bodenlose Sucht von Kokain. Schonungslos beschreibt Wecker die inneren Kämpfe und Lügen, die ein Mensch in einer solchen Situation durchlebt, sowie die Ungewissheit der eigenen Zukunft. Ohne Schnörkel, dafür ehrlich und direkt - "Uferlos" ist ein fesselndes Zeugnis über Konsum und Aufgabe.