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Christine #5

Kein Wort zu Papa

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Rare Book

378 pages, Paperback

First published January 1, 2010

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About the author

Dora Heldt

73 books46 followers
Dora Heldt is the pen name of Bärbel Schmidt, a popular German author. Her 2009 novel, Tidal Shift, reached second place on the bestseller list in Germany.

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Community Reviews

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2 stars
30 (9%)
1 star
4 (1%)
Displaying 1 - 21 of 21 reviews
Profile Image for Marimirl.
227 reviews3 followers
September 26, 2011
“Kein Wort zu Papa” dürfte der dritte Teil einer Serie sein, in welcher Mann die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen kann. Marleen sitzt auf Dubai fest, keiner weiß warum und Christine und ihre Schwester Ines müssen sie in ihrer Pension vertreten. Ein gar nicht so einfaches Unterfangen, wo die Schwestern doch nicht kochen können und eigentlich keine Ahnung von der Führung einer Pension haben. Dazu kommt, dass sie niemanden verraten dürfen, wo Marleen ist.

Die Hauptperson ist Christine, eine Frau in ihren Vierzigern, die bislang nicht viel Glück in der Liebe hatte und auch mit ihrem aktuellen Freund nicht unbedingt glücklich ist. In Christine konnte ich mich sofort hineinfühlen, wie auch in ihre Schwester Ines, die sieben Jahre jünger ist. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, es würde sich um Frauen im Alter von Ende 20, Anfang 30. Das tut aber auch nicht wirklich was zur Sache.

Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut vorgestellt. Bei jedem handelte es sich um eine eigene Persönlichkeit mit seinen Vorzügen und Macken. Es hat mir sehr gut gefallen, dass man sich mit jedem Charakter identifizieren hätte können.

Aber kommen wir zur Geschichte an sich: Auf witzige Art und Weise wird erzählt wie die Schwestern versuchen die Pension zu leiten. Dabei erfahren wir auch viel über Christines Privatleben und ihre Probleme. Der Humor ist nicht so, dass ich laut loslachen musste, aber dennoch ist alles sehr amüsant und verleitet oft zum Schmunzeln. Für mich war das Buch einmal etwas anderes, denn es geht nicht primär um Liebe, es ist auch kein Krimi, nein, es ist einfach ein lustiges Buch für Zwischendurch.

Die Sprache ist relativ einfach, aber flüssig zu lesen. Es handelt sich eben um leichte Lektüre, man darf sich nichts Anspruchsvolles erwarten. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte relativ langsam vorangeht und das Ende dann doch viel zu abrupt kommt.
Profile Image for Nina ( picturetalk321 ).
821 reviews41 followers
November 17, 2024
Very readable. Though not as enjoyable as its two immediate prequels and the other Sylt novels. Why, I ask myself? I think it's because the focus is not on the quirky delightful elderly characters (despite the misleading title, cover and blurb, both of which know their marketing hook and emphasise "Papa") but on the 40-something sisters. And not even that: the focus is too scattered. A dozen characters vie for MC-status and while their myriad secrets and foibles make for amusing situations and climactic chaos, too many rabbits jump out of hats without foreshadowing.

Still: a charming cozy read, told competently and with verve and only a smidgeon of ugly-shaming.

Format: all the other books by Heldt have creamy paper and lovely dimensions so why is this one large, heavy and thick?
Profile Image for Anke.
58 reviews
February 13, 2026
Joar. Unschlüssige GenX-Protagonistin mit invalidierenden, grenzüberschreitenden, emotional völlig unreifen Boomer-Eltern. Dementsprechend lasche Gespräche mit seltsamen Vorurteilen im Unterton und dann noch eine Pension, deren Inhaberin plötzlich einfach so verschwunden ist. Niemand darf irgendwas wissen, trotzdem schnüffeln alle wild beieinander rum, verdrehen Dinge, lügen sich an und irgendwann ist alles soooo schwer, weil man nicht mehr weiß, wem man was erzählen soll. Was soll schon schief gehen?

Nee, danke. Messy generations. Geht in Therapie und redet mal lieber ordentlich miteinander statt übereinander.
Profile Image for Rebecca.
Author 12 books10 followers
December 21, 2024
Alles, was schiefgehen kann, geht schief. Punkt.
"Kein Wort zu Papa" hat mir genauso gut gefallen, wie alle bisherigen Christine-Bücher, obwohl "Papa" erst in der zweiten Hälfte des Romans auftaucht. Christine hat genug zu tun, wenn ihre Freundin Marleen Schwierigkeiten im Urlaub (in Dubai) hat und nicht pünktlich zu ihrem Job in der Pension zurückkommt. Christine und ihre Schwester Ines fahren nach Norderney, um die Verantwortung zu übernehmen. Da fängt das Drama an! Als ihre Eltern davon erfahren, müssen sie unbedingt "helfen." Probleme ohne Ende!
Profile Image for Lisa.
90 reviews2 followers
January 26, 2024
listened with my sis during our lil drawing sessions. Very wholesome. The most iconic part of the book are all the characters names.
Profile Image for Jana Heinzelmann.
371 reviews16 followers
February 10, 2012
Ich hatte Urlaub mit Papa von Dora Heldt durch Zufall in einem Hostel gefunden während ich in den letzten drei Monaten dort gereist bin. Weil ich gerade nichts andres las dachte ich mir, ich könnte dieses Buch ja mal anfangen denn es klang wirklich lustig. Ich habe das Buch bereits nach einem Tag durch gehabt weil ich die Geschichte super fand! Total lustig geschrieben und eine super Reiselektüre! Da ich danach rausfand, dass dies jedoch schon der dritte Teil einer ganzen Serie ist, habe ich mir die ersten beiden Teile direkt danach auf mein Kindle runtergeladen.

Ich war sofort von der Art zu Schreiben begeistert und mochte auch alle Protagonisten der Bücher da ich bei allen Ähnlichkeiten sowohl zu mir selbst als auch zu Freunden und Verwandten wiederfinden konnte (ich sage jetzt mal nicht wer mich hier an wen erinnert hat…)

Die ersten zwei Bücher waren meiner Meinung nach nur eine Aufwärmübung denn die restlichen drei zeigen, dass Dora Heldt so viel mehr kann! Sie hat vom zweiten zum dritten Buch einen wahnsinnig großen Sprung gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Serie nach Unzertrennlich noch weiter verfolgt hätte, aber da ich ja mit Urlaub mit Papa angefangen hatte konnte ich einfach nich anders als alle anderen auch zu lesen.

Versteht mich hier nicht falsch, die ersten beiden Bücher sind es schon wert gelesen zu werden, aber richtig perfekt wird es erst ab dem dritten. Diese drei solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Es macht auch nichts wenn man erstmal mit Urlaub mit Papa anfängt denn inhaltlich macht es keinen Unterschied ob man die beiden Vorgänger gelesen hat oder nicht.

Durch die Einbindung von Christines Familie, vor allem ihres Vaters, schafft es Dora Heldt ab dem dritten Roman super lustige Geschichten zu erzählen. Wenn man denkt, es könnte ja eigentlich nicht noch schlimmer werden kommt es gleich doppelt so schlimm. Jede neue Situation und jedes neue Kapitel ist ein Kracher und ein Lacher nach dem anderen reiht sich aneinander. Manchmal konnte ich über mehrere Kapitel hinweg einfach nicht mehr aufhören zu lachen. Dadurch las ich schneller und schneller weil ich begierig auf mehr wartete und Dora Heldt enttäuschte mich nie. Das führte dann letzendlich dazu, dass ich die komplette Serie in Rekordzeit las.

Man könnte nun vermuten, dass die Geschichten durch ihre Absurdität unrealistisch wirken aber obwohl sich Dora Heldt hier auf schmalem Grad wandert rutscht sie doch nie in die Unrealität ab. Jeder einzelne Charackter trägt extrem zum Erfolg der Geschichte bei. Ich kann mir bei keinem vorstellen auf ihn zu verzichten.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Christine uns weiterhin begleiten wird und Dora Heldt es nicht müde geworden ist über sie und ihre verrückte Familie zu schreiben.

Mehr meiner Reviews findet ihr hier: http://booksaroundtheworld.wordpress....
Profile Image for Sandra.
185 reviews1 follower
June 4, 2012

Kritik:

Das Buch habe ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag im Sommer bekommen. Davor hatte ich es schon ne Weile auf meiner Wunschliste. Das Cover hatte mich angesprochen und der Titel. Das schöne himmelblau, die Möwen und der Mann, der mit dem Fernrohr den Leuchtturm ins Blickfeld ruft. Es hat etwas Fernweh, von Sommer. von Unbeschwertheit. Und genau das hatte ich mir erhofft. Einen sommerlich leichten Roman.

Als ich den Roman begann, wusste ich nicht, dass es der fünfte Teil einer Serie war. Hätte ich es nicht gewusst, hätte ich es auch nicht bemerkt. Man kommt ohne das Vorwissen der anderen Romane aus. Es wäre mir wahrscheinlich nicht mal aufgefallen.

Aber nun zur Geschichte. Christine war mir von Anfang an sympathisch. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich ganz gut mit ihr idendifizieren kann. Auch ich neige dazu, Probleme zu viel zu zerdenken. Auch wenn sie Mitte vierzig ist, sie wirkt im Roman deutlich jünger. Und ihre Schwester ist dazu ein guter Gegenpol. Viel beschwingter, unbekümmerter kommt sie daher. Die Geschichte um die in Dubai verschollene Freundin Marleen fand ich etwas konstruiert und unwahrscheinlich. Allerdings war das Ergebnis sehr erheiternd und kurzweilig. Man fiebert schnell mit, wie Christine und Ines den Alltag in der Pension meistern. Es gibt viele schöne und lustige Momente mit den Inselbewohnern. Die Charaktere sind gut gezeichnet bis zu den kleineren Rollen. Liebevoll beschreben hat man sie direkt vor Augen. Ob es die etwas kauzige, aber kompetente Adelheid ist. Der tollpatschige, unsichere Hans-Jörg. Die schon etwas seltsamen, aber sher fürsorglichen ELtern der zwei Schwestern. Und dann die Männer in Christines Leben: der Sensationsjournalist Herr von Meyer, der geheimnisvolle Jurek oder David. Es gab keine Charakter, der mir richtig unangenehm oder nervig gewesen wäre.
Auch für etwas Spannung und Geheimnis wurde gesorgt. Sowohl Adelheid und Pierre, als auch Jurek umgibt ein Geheimnis. Nichts ist eigentlich wie es anfangs scheint. Die Autorin sorgt immer wieder für neue und zumindest für mich ungeahnte Wendungen. So wird das Lesen dieses Romans zum leichten und unbeschwerten Vergnügen.
Die Geschichte nimmt während der Zeit immer mehr an Fahrt auf. Es scheinen sich immer mehr Geheimnisse aufzutun. Chrsitine muss, um Marleens Geheimnis zu bewahren immer mehr lügen. Und im Zuge dessen misstraut sie immer mehr den einzelnen Inselbewohnern. Die Auflösung der Geschichte geht dann etwas sehr schnell und abrupt. Das verstärkte noch etwas den Eindruck der Konstruiertheit der Situation. Aber ansonsten wirklich lohnenswert. Einfach für den Strandkorb.

Fazit:

Wie schon oben beschrieben, war es ein wirklich sommerleichter Roman. Mit viel Humor und Spannung. Sicher nicht der tiefstgründigste Roman, den ich gelesen habe. Nichts, worüber man danach noch nachdenkt, aber ein kurweiliger Zeitvertreib.
237 reviews1 follower
January 30, 2016
»Kein Wort zu Papa« vermittelt nicht nur durch das Cover eine sommerliche Urlaubsatmosphäre, sondern auch die Geschichte trägt ganz eindeutig dazu bei. Jedoch eher auf eine sehr turbulente und leicht amüsante Weise, denn an Entspannung ist in der Pension auf Norderney während Ines und Christianes Übernahme weder für die Angestellten noch die Gäste wirklich zu denken.

Da mit Ines und Christiane gerade zwei Charakter gewählt wurden, die weder vom Gastgewerbe verstehen und trotz hauseigener, vom Betreiber geführten Küche, keinerlei Kochtalent besitzen, geht bei ihnen natürlich schnell alles drunter und drüber, was ganz eindeutig einen sehr amüsanten Charakter hat und ohne die weiteren Angestellten aus Marleens Pension wäre die Lage eindeutig vollkommen hoffnungslos.

An der ganzen Geschichte extrem gut gelungen ist, dass die vielen Missgeschicke und Probleme nicht vollkommen überzogen und denkbar unrealistisch wirken, aber doch auch oftmals wieder etwas verrückter sind, dass sie verdammt amüsant, aber irgendwie auch glaubhaft wirken.

Auch die Entwicklung der beiden Schwestern während sie in der Pension ihren Aufgaben nachgehen, die sie oftmals vor bisher unbekannte Probleme f��hren, ist richtig passend zum Geschehen und man merkt als Leser richtig, wie sie sich durch ihren Aufenthalt und die neuen Aufgaben langsam verändern. Ebenso wird deutlich, wie sie an den Aufgaben wachsen, auch wenn sich ihnen immer mehr Probleme in den Weg stellen, wie unter anderem ihre Eltern.

Ich muss jedoch auch sagen, dass ich den Titel ehr unpassend finden, denn »Papa« ist in der Geschichte gar nicht mal so relevant, wie der Titel einen vermuten lässt und viele andere Charaktere verursachen mindestens genau so viele Turbulenzen, wenn nicht gar mehr, als »Papa«.

Auf jeden Fall lebt der Roman sehr durch seine, doch eher etwas verrückten Charaktere, da sich unter ihnen viele sehr unterschiedliche und teils auch sehr verrückte Persönlichkeiten befinden, die einfach Spaß in die Geschichte bringen und auch an romantischen Einlagen fehlt es ganz eindeutig nicht. Und auch die beiden Schwestern haben einfach eine Persönlichkeit, dass man sie gern haben muss, auch wenn sie beide erfrischend unterschiedlich sind, aber sie passen einfach zusammen!

Insgesamt ein schön turbulenter, sommerlicher Roman, der sich vortrefflich als leichte und lockere Sommerlektüre eignet, da er schon locker flockig geschrieben ist und man nicht viel nachgrübeln muss über das Geschehen, sondern sich einfach mitnehmen lassen kann.
Profile Image for Brina.
2,050 reviews122 followers
July 29, 2011
Die 47-jährige Christine sitzt unzufrieden in ihrer Hamburger Wohnung und weiß mit sich nichts anzufangen. Ihr Freund Johann arbeitet aktuell in Schweden, ihr Umzug geht nicht weiter und auch ihr Job macht sie nicht glücklich.
Als ihre kleine Schwester Ines sie mit einem Urlaub nach Norwegen überraschen will, kommt auch kaum Freude auf. Christines Laune ist auf dem Nullpunkt.

Doch das ändert sich recht schnell durch einen Anruf ihrer besten Freundin Marleen, die sich aktuell mit ihrem neuen Freund in Dubai aufhält und nicht nach Deutschland einreisen kann. Sie bittet Christine, ihre Pension zu übernehmen, niemand soll jedoch erfahren, wieso Marleen nicht nach Deutschland zurückfliegen kann.
Christine sagt sofort zu und fährt zusammen mit ihrer Schwester nach Norderney, doch das Abenteuer Pension wird schnell zu einem Alptraum, denn Christine und Ines können nicht kochen und sind auch sonst mit dem Personal und deren Fragen überfordert…

„Kein Wort zu Papa“ ist bereits das 5. Buch, dass sich mit dem Leben von Chrtistine und ihrer chaotischen Familie beschäftigt. Das Buch liest sich flüssig und überzeugt mit seinen wunderbaren Charakteren und Orten.
Dora Heldt hat ein unglaubliches Talent dafür, den Leser an sich zu fesseln und ihn mit ihrem wunderbaren Schreibstil zu verzaubern.

Das Buch wird in der Ich-Perspektive aus Christines Sicht erzählt. Besonders schön ist es, wie sehr sich Christine von Buch zu Buch steigert. Hier ist sie besonders liebenswert, da man auch mehr von ihren Schwächen und ihrer Harmoniesucht erfährt.
Ich bewundere sie immer wieder, wie gut sie trotz allem mit ihrem Vater umgehen kann.

Ines ist dagegen das genaue Gegenteil von ihrer großen Schwester. Am Anfang hat sie mich mit ihrer chaotischen Art genervt, im Laufe der Geschichte hat sie sich enorm gesteigert und wurde nicht mehr zum „Anhängsel“ von Christine. Dadurch, dass Ines alles recht locker sieht und sich kaum Stress macht, ist sie die Ruhepol für Christine und sie ergänzen sich super.

Aber auch ganz neue Charaktere wie Adelheid oder Pierre, der eigentlich Peter heißt, sind sehr liebenswert beschrieben und passen sehr gut in die Geschehnisse auf Norderney.

Die Covergestaltung ist wie bei den anderen Büchern recht identisch und zeigt immer wieder das Meer und Leuchttürme. Hier merkt man der Autorin besonders an, dass sie selbst von einer Insel stammt.

„Kein Wort zu Papa“ ist die perfekte Urlaubslektüre für ein paar ruhige und gemütliche Stunden. Absolut empfehlenswert!
Profile Image for Inga.
1,612 reviews63 followers
September 21, 2013
Kein Wort zu Papa von Dora Heldt war eine Bibliotheksausleihe, Geld habe ich dafür zum Glück nicht ausgegeben. Es ist Teil einer Reihe um die erfolglose Journalistin Christine, selbst die Fans geben in den Rezensionen zu, dass dieser Roman nicht Frau Heldts bester ist.
Christine ist unzufrieden: Im Job läuft es mäßig, der Freund ist in Schweden, aus ihrer Wohnung sollte sie längst ausgezogen sein.
Noch genervter wird sie, als sie zusammen mit ihrer Schwester Ines für ihre Freundin Marleen deren Pension auf Norderney übernehmen muss. Der Grund dafür ist eine dubiose Anklage, wegen der Marleen und ihr Freund in Dubai festsitzen.
Das "Chaos" beginnt, die Schwestern sind unerfahren und stümpern herum, die Mitarbeiter der Pension sollen nicht eingeweiht werden, da niemand erfahren soll, warum Marleen fehlt. Zahlreiche und unterschiedliche Lügen werden konstruiert, immer mehr Leute werden trotzdem involviert, auch die Eltern von Christine und Ines, wobei der Titel Kein Wort zu Papa irgendwie ein Fehlgriff ist, denn nicht nur Papa soll nichts erfahren.
Das Chaos und die Verwirrungen sollen wohl lustig sein, für mich waren sie teils vorhersehbar, teils einfach nur nervig. Nebenbei soll Christine natürlich noch merken, wo es in ihrem Leben hakt, neue Männer tauchen auf, der alte in Schweden ist ein Klotz am Bein. Es ist beinahe schmerzhaft, wie bemüht die Autorin Christine *nicht* vorwärts kommen lässt und sie im Vergleich zu ihrer Schwester Ines das Leben nicht begreifen lässt. Damit wird sie für mich zu einer unmöglichen, unsympathischen Protagonistin, von der ich mich nur noch distanzieren wollte - lieber hätte ich die Geschichte aus der Perpektive von Ines erzählt bekommen.
Einen Spannungsbogen weist die Geschichte kaum auf, am Ende entscheidet man sich doch für den Schritt zur Wahrheit und im gleichen Moment lösen sich natürlich auch die Probleme auf und Marleen kann zurückkehren. Dah.
Natürlich ist der Roman Unterhaltungslektüre, ein schwacher Plot ist daher vielleicht verzeihlich, meine Antipathie für die Protagonistin und der fehlende Humor (die Situationskomik erschloss sich mir nicht) werden mich allerdings definitiv davon abhalten, ein weiteres Buch der Autorin zu lesen.
Profile Image for wortvielfalt.
226 reviews18 followers
March 3, 2013
Die Dora Geldt Romane haben mich schon oft angelächelt, doch ich konnte mich bisher nie dazu durchringen auch eines zu kaufen oder in der Bücherei zu leihen. Das hatte keinen besonderen Grund, war aber dennoch so. Als ich dann im Zuge einer Reise am Hauptbahnhof Zeit hatte und im Buchladen die Mängelexemplarkiste durchstöberte, fiel mir 'Kein Wort zu Papa' entgegen. Ohne Umschweife nahm ich den Roman dann mit, auch wenn mir relativ schnell bewusst war, dass die Reihe nicht mit diesem Roman beginnt. Dennoch habe ich 'Kein Wort zu Papa' nun gelesen, auch wenn ich die Vorgeschichte von Christine, der Protagonistin, bisher nicht verfolgt habe.

Eine Kenntnis der Vorgeschichte ist auch gar nicht nötig, man bekommt alle nötigen Informationen, die man für das Verstehen der Geschichte braucht, kurz an die Hand. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Geschichte für sich geschlossen ist und mir zwar etwas, aber wirklich wenig, von den Vorgängerromanen wegnimmt. So wird man direkt in die Geschichte mit Christine geworfen und erlebt mit ihr, wieso ihr Leben manchmal chaotisch ist und wieso ihre Eltern, besonders ihr Vater, einer von der - für die Leser - humorvollen Sorte ist. Und obwohl mich altertechnisch noch etliche Jahre von Christine trennen, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. In ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

Natürlich handelt es sich hier nicht um hochtrabende Weltliteratur, aber um eine wirklich nette Geschichte, die man nebenbei mal lesen kann, wenn man einfach was Leichtes braucht, was unterhaltsam, nicht zu kitschig, nicht zu unrealistisch und einfach bezaubernd ist. Ich kann es mir perfekt als Urlaubslektüre für den Strandurlaub vorstellen, im Strandkorb.

Insgesamt bin ich erstaunt, wie gut mir das Buch doch gefallen hat. Ich würde gerne zwischen drei und vier Sterne vergeben, aber da dies nicht möglich ist, bekommt der Roman vier Sterne von mir, da er für mich doch überraschend gut war.
Profile Image for Anica.
556 reviews
November 21, 2010
First thing first: Waaaaaaay better than the boring, stupid and very bad "Tante Inge haut ab". Yep! Not that great though cause "Urlaub mit Papa" is still the best book I've read so far from Dora Heldt.

I guess the problem with her new book is that Dora Heldt tried way too hard to get away from "Tante Inge" and to write again a book like "Urlaub mit Papa". Which she achieved. Kinda. Cause "Kein Wort zu Papa" is like reading "Urlaub mit Papa" 2.0. Which is not cool like it may sound. Nothing happens, the funny scenes are rare and yeah, it is like reading the same book again. Even the plot is mostly the same. Sad, to be honest because I know that Dora Heldt can do it better. *sigh*

Well, at least she didn't write again such crap like the "Tante Inge", so that is something. Still... mostly blah, boring and well...okay. But oh well...
2 reviews
November 7, 2013
Jeden Sommer lese ich gerne etwas von Dora Heldt um meine Deutschkenntnisse zu verbessern... und das macht mir immer sooo viel Spaß! "Kein Wort zu Papa" war keine Enttäuschung: Lustig, entspannend und zum Teil sogar ein bisschen geheimnisvoll..!
55 reviews
February 10, 2014
I read the English translation. The book was ok, but now that I see I was reading book 5 of an established series, it makes more sense. It's light reading, a beach book kind of thing. I did get a map and looked up the settings. That was fun.
9 reviews
July 20, 2012
I think this was a clear misfit for my book preferences. Can't say if this is or not a good book within the style, but clearly hadn't pleased me.
Linear plot and uninteresting characters...
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