Bernhard Victor Christoph Carl von Bülow (short: Vicco von Bülow), more commonly known under the pseudonym Loriot, was a German humorist, cartoonist, film director, actor and writer. He adopted his pseudonym from the French word for the Oriole, his family's heraldic animal.
He is most well-known for his cartoons, the sketches from his 1976 television series Loriot, alongside Evelyn Hamann, and his two movies, Ödipussi (1988) and Pappa ante Portas (1991).
On the television series Unsere Besten (Our Best), Loriot was ranked the 54th best German ever. In a special comedy episode of Unsere Besten, he was ranked as the most famous German comedian ever.
Selten so gelacht und dabei sind die Witze in ihrer Bearbeitung von Klischees durchaus nicht wirklich originell. Vielleicht ist ein Teil der Wirkung auch auf meine altersbedingte Ahnung von den zeitspezifischen Entstehungsbedingungen zurückzuführen.
Ein kleines schmales Büchlein. Schnell gelesen. Loriot geht irgendwie immer, aber wenn ich ehrlich bin, ich schau mir die Sketche lieber im Fernsehen an, als das ich sie lese.
Ein Buch welches mich sehr zwiegespalten zurück lässt. Ich bin zu großen Teilen mit dem Humor von Loriot aufgewachsen. Habe lustige Erinnerungen an Loriot und Evelyn Hamann. Dieses kleine aber feine Büchlein enthält Dialoge mit der Thematik Partnerschaft/Ehe - in der Loriot-typischen überspitzten Art. Im Grundsatz habe ich mich bei vielen der Verhaltensweisen wiedergefunden. Durfte auch das ein oder andere Mal schmunzeln.
Für mich ist das Buch jedoch nicht gut gealtert und man sollte es beim Lesen als ein Stück Zeitgeschichte sehen. Loriot bedient in seinen Charakteren immer wieder die gleichen Klischees nach Geschlechtern getrennt. Die emsige, leicht dümmliche Hausfrau. Welche sich nicht für Politik interessiert und diese als nicht wichtig erachtet. Eine Nervensäge par excellence. Der wohlschaffende Ehemann, welcher außerhalb seiner Arbeitswelt ganz unter dem Pantoffel der Ehefrau steht. Keinen Finger im Haushalt rührt und seine Muße im Nichtstun sieht. In den Dialogen/Sketchen nehmen beide Partien immer die selbe Rolle ein. Die Frau die hysterische gefühlsvolle Seite, welches jede Wort auf die Goldwaage legt. Der Mann die rationale, faktenbasierte Seite. Und genau dieses vermittelte Rollenbild stößt bei mir etwas auf. Ich kann in Betracht ziehen, dass die Ersterscheinung des Buchs 1983 war und die darin enthaltenen Texte folglich davor geschrieben wurden. Aber kann dies jeder Leser? Waren wir in den 70ern nicht schon ein Stück weiter in unserem Rollenbild?
Wer die Sketche von Loriot nicht kennt, wird Freude an dem Buch haben. Das Buch besteht - von einigen Cartoons abgesehen - überwiegend aus niedergeschriebenen Fernseh-Sketchen. Überraschend dabei ist für Loriot-Kenner höchstens, dass sie auch geschrieben gut funktionieren. Mir war das aber zu wenig.
Dies ist das erste Loriot-Buch, von dem ich enttäuscht bin.
Langweilige, klischeebehaftete Szenen von Frauen und Männern aus den 50er Jahren. Immer der gleiche Typ Mann (faul, möchte nicht gestört werden, Pantoffeln), immer der gleiche Typ Frau (tratschig, dumm, oberflächlich). Eventuell als gespielte Sketche unterhaltsamer aber als Buch weder clever noch lustig.