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Viaje al país de los Houyhnhnms

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En el último libro de Gulliver , el que narra su viaje al país de los Houyhnhnms (que publicamos en una versión íntegra ), el hombre ha dejado de ser la medida de todas las cosas. De la fe renacentista en sus virtudes, posibilidades y grandezas no quedan ya vestigios. Con este libro da fin el reinado de la Utopía clásica ; los sueños de la razón han terminado fatalmente por producir los correspondientes monstruos. «Repúblicas que no se vieron ni existieron jamás», llamó Maquiavelo a las ficciones literario-filosóficas que florecieron en su época y que pretendían retratar Estados perfectos que sirvieran como modelos de organización social. Moro, Campanella y Bacon dieron forma a una de las viejas obsesiones del espíritu humano. Todas las cosmogonías, todos los antiguos textos religiosos abundan en lamentos y nostalgias del paraíso del que fue arrojado el hombre. Los utopistas del Renacimiento intentaron aunar los nacientes principios de la ciencia moderna con las aspiraciones de una convivencia más armoniosa. Apenas un siglo después de la aparición de la Nueva Atlántida de Bacon, el deán de la catedral de San Patricio de Dublín, Jonathan Swift , se decide a prolongar esa tradición moralista. En los Viajes de Gulliver , la creación de islas y reinos de ficción son un pretexto para fustigar con una indignación salvaje la brutalidad y la tontería humanas, para concluir en el último de ellos (la primera de las grandes anti-utopías modernas) por reducir toda posibilidad de comunicación humana a un mero trato excrementicio.

36 pages, Paperback

First published January 1, 1726

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About the author

Jonathan Swift

4,990 books2,314 followers
Jonathan Swift was an Anglo-Irish satirist, author, essayist, political pamphleteer (first for the Whigs, then for the Tories), poet, and Anglican cleric who became Dean of St Patrick's Cathedral, Dublin, hence his common sobriquet, "Dean Swift".
Swift is remembered for works such as A Tale of a Tub (1704), An Argument Against Abolishing Christianity (1712), Gulliver's Travels (1726), and A Modest Proposal (1729). He is regarded by the Encyclopædia Britannica as the foremost prose satirist in the English language. He originally published all of his works under pseudonyms—such as Lemuel Gulliver, Isaac Bickerstaff, M.B. Drapier—or anonymously. He was a master of two styles of satire, the Horatian and Juvenalian styles.
His deadpan, ironic writing style, particularly in A Modest Proposal, has led to such satire being subsequently termed "Swiftian".

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for sabisteb aka callisto.
2,342 reviews1 follower
September 26, 2011
Schon zwei Monate nach seiner Rückkehr hällt nichts mehr Gulliver in seiner Heimat England (kein Wunder, so wie er im ersten Teil über sein wunderbares Heimatland hergezogen ist, scheint es so wunderbar doch nicht zu sein). Erneut fährt er als Arzt zur See und strandet in einem ungenannten Land. Diesmal, weil seine Kammeraden rechtzeitig abhauen, als sie die Riesen sehen und Gulliver einfach zu weit weggewandert ist und das letzte Boot verpasst.
Ein Riese findet Gulliver und nimmt ihn als Wundertier mit nach Hause und wittert schon bald das große Geschäft. Der Riesenbauer geht auf Reisen und führt Gulliver vor und macht damit so richtig Kasse, bis die Königin ihm Gulliver abkauft. Die neunjährige Tochter des Riesen namens Glumdalclitch, mit der Gulliver sich angefreundet hat, darf als seine Pflegerin am Hofe bleiben.

Die zweite Reise ist eine minimale Abwandlung der ersten Reise. Gulliver landet in einem unbekannten Land, diesmal ist er der Liliputaner aber erneut ein Wundertierchen. Er lernt die Sprache, wird vorgeführt und erklärt den Landesherrschern sein wunderbares England. Bei dieser Gelegenheit rechnet er mit dem englischen Rechtssystem ab indem er den König dieses hinterfragen lässt.
Neben der bereits im ersten Band beobachteten Fixierung auf Toilettengänge, hat der Autor anscheinend auch ein Problem mit großen Frauen und vor allem deren Brüsten, die ihn anekeln.
„Ich gestehe, nie hat mir ein Gegenstand solchen Eckel erregt wie der Anblick ihrer ungeheuren Brust, die ich mit nichts vergleichen kann, um dem neugierigen Leser einen Begriff von ihrer Größe, Form und Farbe zu geben. Die Warze war halb so dick wie mein Kopf, und die Farbe derselben sowie auch die der Brust so sehr mit Flecken, Finnen und Sommersprossen besät, dass kein Gegenstand ekelhafter in die Augen fallen kann“ (Kapitel 1). „Sie entkleideten mich oft von Kopf bis Fuß und legten mich mit voller Länge an ihren Busen, was mir den höchsten Widerwillen erregte, weil ein sehr fataler Geruch aus ihrer Haut hervordrang. [...] Sie pflegten sich nackt auszuziehen, ihre Hemden anzulegen, während ich auf ihrem Putztisch gerade vor ihren entblößten Gliedern stand, ein Anblick, der keineswegs verführerisch auf mich wirkte, sondern bei mir allein Schauder und Widerwillen erregte [...] mit Haare versehen, welche so dick wie Bindfäden herabhingen, um die übrige Beschreibung ihres Körpers zu übergehen.“ Kapitel 5
Besonders auffällig, wenn man Swifts Biografie bedenkt. Zwei Frauen standen auf ihn und rivalisierten. Keine wollte er haben. Stella heiratete er dann, aber nur unter der Bedingung, dass es geheim bliebe und sie lebten wie gute Freunde nicht beisammen. Verheiratet gerade mal auf dem Papier. Der Kerl stand auf Sauberkeit (erwähnt Swift) auch. Das scheint mir einen extrem neurotischen Mann ohne wirklichen Bezug zum Weiblichen Geschlecht zu charakterisieren. Zudem scheint der Autor große Angst vor großen, starken Frauen zu haben.

Die erste Hälfte der Reise ist zäh und langweilig. Ein neuer Aufguss der Liliput Reise. Sprache lernen, vorgeführt werden, sich bis in höchste Kreise hocharbeiten und dann geballt über das eigenen Vaterland herziehen, natürlich nicht direkt, sondern indem der Monarch mal ein wenig nachhackt. Diesmal bekommt das englische Justizsystem sein Fett weg und der faule, träge Adel.

Swifts Urteil über seins Landsleute ist vernichtend: „..., daß die Masse Ihrer Eingeborenen [Enländer], das verderblichste Geschlecht von kleinem Gewürme bildet, dem die Natur jemals erlaubt hat, auf der Oberfläche der Erde umherzukriechen."

Fazit der zweiten Reise: Das Schema erinnert an Radiocomics, die jeden Tag nach dem gleichen bekannten Schema ablaufen und nur leicht variiert werden. Gulliver geht auf Reisen, geht verloren, landet in unbekanntem Land, wird als Wundertier bestaunt, erklärt dem lokalen Monarchen sein wunderbares England und rechnet bei der Gelegenheit mit allem ab, was ihm gerade unliebsam ist. In Band 1 mit persönlichen Konkurrenten, in Band 2 mit der Justiz. Erst Liliputaner, dann als Umkehrung riesen als Hintergrund, nicht sonderlich innovativ, so sehr Scott ihn auch Rühmen mag. Bissig ist die Satire nach heutigen Maßstäben auch nicht wirklich, denn die Kritikpunkte werden ziemlich direkt und haufenweise aufgelistet, was in dieser Häufen deutlich an Witz einbüßt. Die erste Hälfte der Reise ist in ihrer Vorhersehbarkeit dabei auch noch extrem langweilig und vorhersehbar, was die Geschichte nicht wirklich besser macht.


Merged review:

Nachdem Gulliver seine Frau schnell mal geschwängert hat, verlässt er nach fünf Monaten England erneut. Dieser Mann ist einfach nicht lernfähig. Natürlich kommt es, wie es kommen muss, das erste Mal Kapitän baut er gleich Mist und heuer Piraten als Crew an. Verdienter Weise setzen diese ihn auf einer unbewohnten Insel aus und es kommt wie es kommen muss: Gulliver ist erneut ein Wundertierchen, denn hier sind die Pferde die vernunftbegabten Wesen, die sich Houyhnhnms nennen und die Menschen, die hier Yahoos genannt werden und nichts mit der gleichnamigen Suchmaschine gemeinsam haben, sind die Tiere. Natürlich ist Gulliver anders, er ist besser als ein normaler Yahoo, wie könnte es anders sein. Er wird beim Herrscher in die Familie aufgenommen, lernt die Sprache und erklärt denen seine Heimat (irgendwoher kennen wird das schon... Ach ja, Reise 1 und 2).

Es wird langsam langweilig. Ein Schema dreimal zu wiederholen macht es nicht besser zumal sich der Autor in dieser vierten Reise selber wiederholt und recycelt. Seit den ersten drei Reisen muss der Autor wohl noch einmal deutlich verbitterter geworden sein, den mittlerweile hasst er die Menschen und die Frauen im Besonderen. Die Menschen, die er hier als Yahoos bezeichnet sind scheußlich. Sie ernähren sich von Hunden und Eseln und krepierten Kühen. Halten ihr Essen in den Vorderpfoten und zerreißen dieses mit den Zähnen. Es scheint, mit den englischen Tischsitten war es damals nicht weit her oder war Swift ein Vegetarier oder womöglich Veganer?
Der Autor propagiert in diesem Band Gedankengut, das einfach Menschenverachtend ist und an eine Rassenlehre erinnert, die vor allem wird Deutsche in schlechter Erinnerung haben: "Dieser Verschiedenheiten von unserer Gesichtsbildung sind aber allen wilden Nationen gemein, deren Gesichtszüge verdorben werden, weil sie ihre Kinder auf dem Boden herumkriechen lassen oder sie auf dem Rücken tragen, so dass die Kinder mit dem Gesicht über der Schulter ihrer Mutter gesäugt werden."
Zudem zeigt sich erneut, wie schon in der dritten Reise seine mangelnde naturwissenschaftliche Bildung, denn er behauptet doch tatsächlich "Wir bemerken ja, daß kein Geschöpf außer dem Menschen das Salz liebt" DAS jedoch war sicherlich damals schon Allgemeinwissen. Dem Vieh gibt man Lecksteine!
Für Swift sind die Menschen/Yahooos sind die gelehrigsten aller Tiere und Menschen sind listig, verräterisch, boshaft, niederträchtig und grausam (Das ewig gleiche Gejammer seit der Antike). Und erneut wird deutlich, dass der Autor Frauen hasst: Ja, Frauen vererben Krankheiten, die Männer und Söhne krank machen. Frauen als das Übel der Welt, blablabla, der spricht der Kleriker. Der Kerl ist unglaublich frustriert und lässt im Buch seine aufgestauten Frustrationen ab. Das zeigt sich auch darin, dass ihm Tiere mittlerweile lieber als Menschen sind, dabei hätte er menschliche Gesellschaft nötig, vor allem die weiblichen, damit er endlich seinen Samenstau loswird, der steigt ihm langsam zu Kopfe.
Ach ja, das Klischee fehlte noch, Frauen sind Hypochonder und leiden von Natur aus an Liederlichkeit, Koketterie, Tadelsucht und Klatscherei. Eine wirklich schreckliche Erfahrung die Gulliver dann auch noch machen muss: Ein Weib umarmt ihn in der ekelhaftesten Weise.... Obwohl ihr Gesicht war gar nicht so scheußlich wie bei den übrigen, so dass er glaubt, sie wäre gerade 11. - Wenn man bedenkt, dass Swift sich in Vanessa verguckte als sie um die 16 war und sie dann älter doch abservierte, wirft das doch ein eher scheles Licht darauf, dass er Angst vor Frauen hat, aber kleine Mädchen OK findet.
Zwischendurch das Üblich, was man aus den ersten drei Reisen kennt: Premierminister bashing und wo wir gerade dabei sind, "junge Lords werden von Kindheit an in Faulheit und Üppigkeit aufgezogen; sobald es ihr Alter erlaube, verbrauchten sie ihre Kraft und erhielten schmähliche Krankheiten von liederlichen Weibern; sobald ihr Vermögen ruiniert sei, heirateten sie eine Frau, und zwar nur des Geldes wegen, aus niederem Stande, hässlich und ungesund, die sie alsdann hassten und verachteten. Die Sprösslinge solcher Ehen seinen rhachitische, skrofulöse und entstellte Kinder."
Erneut bekommt das Rechtswesen sein Fett weg, das hatten wir schon in den ersten drei reisen. Der Gute fängt an, sich zu wiederholen. Er setzt die juristische Amtsspreche mit dem Rotwelchen gleich und stellt Richter und Betrügern auf eine Stufe. Nebenbei wirf er ihnen vor genau wie die in der dritten Reise erwähnten Wissenschaftler Fachidioten zu sein.
Auf jeden Fall kann sich Swift mit Tucholsky einreihen, denn er sagt auch dass Menschen/Yahoos, vor allem Soldaten, Mörder sind, nur nicht explizit. Da rühmt sich der Autor einer klaren Sprache und gerade, wenn es darauf ankommt fängt er an aufzuzählen und zu schwafeln. Auch an andren Stellen wie "Verschiedenheit der Meinungen haben mehrere Millionen Leben gekostet" - Auf allem hackt Swift rum, ist aber letztendlich zu feige zu schreiben, dass selbst die Pest weniger Leben gekostet hat als Religionskriege. Erst im letzten Kapitel wird endlich auch der Kolonialismus mit direkten Worten getadelt, das hätte er mal im Text machen sollen das wäre ein deutlich besseres Thema gewesen als Rassenhygiene.
'Die Masse unseres Volkes werde zu einem elenden Leben gezwungen und müsse jeden Tag um geringen Lohn arbeiten, damit wenige im Überfluss leben könnten' Da fragt man sich schon, hat Marx bei Swift geklaut?
Swifts Universalkur für alle Yahoo/Menschenkrankheiten - Lass sie ihre Exkremente fressen trifft wohl einen Großteil der tatsächlichen Rezepturen der damaligen Zeit.

Fazit: Der Autor geht mir langsam auf die Nerven. Er verspritzt Gift und Galle, ist bösartig und verbreitet Gedankengut, dass Hitler erfreut haben würde. Die Ehepraktiken der Pferde erinnern stark an Nazi Rassenideologie übelster Art. Gulliver macht sich Kleidung aus Menschenfell und ein Kanu aus Menschenhäuten und dichtet dieses mit Menschenfett ab... - Ohne Worte, besser mir fehlen fast die Worte. Das erinnert an Auschwitz, nur waren es Lampen und Seife.

War das vielleicht Pflichtlektüre im dritten Reich? Jaaaaa, Pferde (Tiere) allgemein sind ja soooooooooo tugendhaft und würden nie Artgenossen töten. Erzähl das einem Löwen, der die Kinder seines Konkurrenten tötet, damit sein Harem sofort wieder rollig wird. Erzähl das Affen, die Jagd auf andere Affenarten machen, um sich Fleisch zu besorgen... Wieder mal ein eklatanter Mangel an biologischer Vorbildung bei Herr Swift.
Der Autor will belehren aber nicht unterhalten. Oh, mein Gott, besonders bei der vierten Reise habe ich da schwerste Bedenken. Er ist angeblich auch nicht Böswillig und wird von keinen Vorurteilen geleitet (das sehe ich anders).

Nationalsozialistisches Gedankengut in Reinkultur. Übel, Menschenverachtend und Frauenfeindlich verspritzt der Autor Gift und Galle und lamentiert über Dinge, die schon Antike Schriftsteller bejammerten.
Profile Image for Eli.
114 reviews28 followers
September 1, 2017
¿Qué onda con la sociedad de hoy en día? ¿Es verdad que nosotros somos los civilizados?
No me hubiera gustado estar en el lugar del protagonista. Aunque hubiera aprendido un idioma extraño 😂
Critica social buena y entretenida. Por eso son las 3 ⭐
PD. Si no me hubiera dejado leerlo en la uni tal vez nunca lo habría hecho 😂
131 reviews1 follower
November 4, 2024
I thought it was a fantastic read.. until chapter 7 misogynist content (I was not amused) and chapter 8 prejudiced remarks against red heads. Once again I was not amused. I felt very uneasy when I read about Gulliver's use of yahoo skin and tallow to make his boat. Dark humour? Well, it fell flat as far as I am concerned. The first half is pure genius hence the four stars.
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