So hatte sich die erfolgreiche Kochbuchautorin Trude Kampmann das Osterwochenende nun wirklich nicht vorgestellt: Statt ihren alten Freundinnen die Schokoladenseiten ihrer ostholsteinischen Wahlheimat zeigen und sie mit eigenen Kreationen aus der Landhausküche verwöhnen zu können, muss sie sich den unbequemen Fragen des Lübecker Hauptkommissars Georg Angermüller stellen. Der will wissen, warum am Morgen nach dem traditionellen Osterfeuerfest eine tote Frau in Trudes Mühlteich liegt.
Trude Kampmann, eine erfolgreiche Kochbuchautorin, freut sich auf den Besuch ihrer beiden alten Freundinnen Iris und Betty aus Berlin. Das Osterwochenende wollen die drei gemeinsam verbringen, doch dann gibt es eine böse Überraschung für Trude. Nicht nur Iris und Betty stehen vor ihrer Tür, sie haben ihre damalige gemeinsame Freundin Margot mitgebracht! Trude kann Margot nicht ausstehen, spielt aber mit und heißt sie willkommen. Doch das Osterwochenende wird dann ganz anders als geplant, denn nach dem großen Osterfeuer findet man Margot tot im Mühlteich treibend ...
Mein Leseeindruck:
Dieses ist der erste Band einer Krimi-Reihe und auch das erste Buch, das ich von Ella Danz gelesen habe. Mir hat "Osterfeuer" sehr gut gefallen. Es ist ein eher ruhiger Krimi, der ohne viel Action, übermäßige Gewalt oder Drama auskommt. Vielmehr geht es um die Charaktere und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch das Thema "Kochen und genießen" kommt nicht zu kurz, denn Trude ist eine leidenschaftliche Köchin und Kochbuchautorin, und auch der ermittelnde Kommissar Georg Angermüller ist gutem Essen gegenüber nicht abgeneigt.
Ich hatte viel Lesespaß mit diesem Buch, zudem spannende und gute Unterhaltung, und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!
Ein Krimi für Feinschmecker und Liebhaber der Ostsee, wobei mir vor allem ersteres sehr zusagte. Während des Hörens des Hörbuches entfuhr mir mehr als nur einmal ein "Hmmmm...." oder ein "Oh, lecker!", wenn es zu den Beschreibungen von Lebensmitteln und Gerichten kam.
Das Buch selbst ist ein soldier Krimi, wie man sie kennt und liebt. Man rätselt mit, lernt die Figuren kennen und so vergeht die Lese- bzw. Hörzeit wie im Fluge. Neu wird das Rad zwar nicht erfunden, aber Danz hat eine gute Geschichte gespunnen, die Lust auf mehr macht.
Margot wurde mir persönlich jedoch als zu eindimensional dargestellt. Hier hätte man etwas ansetzen können, um z.B. ihr Verhalten noch besser zu erklären. Dieser Punkt hat mich ein wenig gestört, aber das war es eigentlich auch schon. Den ganzen Rest habe ich genossen und irgendwie macht das Buch auch Lust darauf, ein eigenes, schönes Osterfest für die Familie zu organisieren.
Zu aller erst möchte ich euch beruhigen: die Rezepte von den verlockenden Rezepten stehen alle hintem im Buch, ihr braucht also nicht stundenlang im Internet zu suchen!
Die Landschaften und alles was mit essen zu tun hat sind wunderschön beschrieben allerdings wurden mir die Beschreibungen mit voranschreiten des Buches eher lästig und habe so mehrere Absätze und sogar Seiten überspringen können ohne den Faden der Geschichte zu verlieren.
Bücher in denen es - nebenbei - auch um Essen bzw. Kochen geht. Dieses Buch fällt definitiv in die Kategorie. Am Ende des Buches stehen sogar einige der Rezepte, die im Buch vorkamen. Das fand ich toll. Die Geschichte selber fand ich okay. Ich muss nicht noch einen Angermüller-Krimi lesen, auch wenn der Hauptkomissar sehr sympathisch war. Mir war es nicht spannend/kniffelig/psychologisch genug.