Zunächst einmal sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und dass die Schenkerin es selbst nur von der Buchhändlerin ihres Vertrauens empfohlen bekommen hat. Ich bin dem Buch etwas kritisch gegenüber gewesen, schon als ich es nur ausgepackt hatte, aber ich bin ja eigentlich ein offener Mensch und habe es angefangen zu lesen, denn was macht man nicht alles um 30 Minuten Zugfahrt zur Arbeitsstelle zu überbrücken. Jeden Tag hab ich also 30 Minuten hin und 30 Minuten zurück gelesen, das war auch der Grund, warum ich relativ schnell durch war, sonst hätte ich wohl um einiges länger gebraucht oder es sogar gar nicht weitergelesen.
Jetzt zum Buch und dabei sei bitte wieder beachtet, dass ich keine Buchkritikerin bin und einfach nur das schreibe, was ich mir beim Lesen gedacht habe. Und ich füge ganz bestimmt keine Interpretationen ein! Bis zur Hälfte des Buches (und das ist keine Übertreibung!) habe ich nicht wirklich gewusst, worauf der Autor hinaus will. Die Kapitel des Buches sind einzelnen Personen aus dem Buch zugeordnet und das Kapitel über dem dann "Anna" steht, wird auch aus der Sicht von Anna erzählt, das wo "Jens" drüber steht aus der Sicht von Jens. Daher war es verwirrenderweise so, dass in der ersten Hälfte des Buches ständig Wiederholungen vorkamen. Da wurde die komplette Geschichte noch mal komplett aus der Sicht eines anderen Menschen geschrieben und das war irgendwie langweilig, weil die Handlung so plötzlich zum Stocken kam und dann ganz aufhörte weiter zu laufen bis man dann wieder bei einem Kapitel angelangt war, das die Geschichte fortsetzte. In der zweiten Hälfte war das etwas besser gemacht, da kam die Handlung Gott sei Dank nie zum Erliegen, sondern es war immer Bewegung im Spiel.
Die Handlung des Buches ist kurz zusammengefasst folgende: Anna und Josefa waren von Kindesbeinen an beste Freunde. Mit 17 treibt es Anna mit Josefas Vater, daraufhin springt Josefas Mutter ins Meer und ertrinkt/erfriert. Josefa flieht vor ihrem Vater in die Schweiz, wird dort geschwängert von einer Kurz-Bekanntschaft und setzt sich schließlich ab, zieht ihren Sohn Jens alleine groß. Josefa ist grundsätzlich pleite, Anna trennt sich von ihrem Freund, Josefa will mit ihrer Vergangenheit aufräumen, reist in ihr Heimatdorf und stirbt dort an einem Hirnschlag (so wie ihre Mutter und ihre Großmutter auch schon). Anna, die sich auf Josefa gefreut hatte und ihr beichten wollte, dass sie was mit Josefas Vater hatte, kommt damit nicht klar, sie kauft sich das Haus am Meer von Josefas Vater und will dort mit Jens reinziehen, doch Jens wird von seinem Vater, der seine Vaterschaftsansprüche geltend machen will, zurückgehalten und landet am Ende im Heim. Irgendwann wird noch bekannt, dass Annas Vater eine Liebschaft mit Josefas Mutter hatte und das bringt nur noch mehr Verwirrung in die ganze Geschichte.
Josefa ist für mich einfach nur eine naive, komische Frau, die ihren Sohn Jens (er ist 10!) zu einem Mädchen macht, weil sie in ihm vielleicht ihre verlorene Freundin Anna sieht. Anna ist für mich eine an-der-Vergangenheit-klammernde, egoistische Frau, die zu ihrer besten Freundin nie ehrlich sein konnte und mit der ich leider auch überhaupt nicht nachfühlen kann, dass sie es furchtbar findet, dass Josefa vor ihrer Nase stirbt. Außerdem kapier' ich beim besten Willen nicht, was so toll daran sein soll, dass Jens ihr vergeben hat, schließlich war Jens zu der Zeit des Todes von Josefas Mutter und der Affäre mit Josefas Vater noch gar nicht auf der Welt. Luigi, oder wie der Vater von Jens heißt, ist ein Säufer, der auch nur Kinder in die Welt gesetzt hat, dass er Kindergeld bekommt und ein Statussymbol für Automechaniker in der Umgebung vorweisen kann. Die einzige Frau, die ich wirklich mochte in diesem Buch ist die Heimleiterin, die taucht aber nur ganz kurz auf und die einzige Person, die ich wirklich über das ganze Buch ein bisschen mehr mochte als alle anderen war Jens. Er kann für nichts etwas, versucht seinen eigenen Weg zu gehen und wird daran von vielen Leuten gehindert. Er ist naiv, ein Kind noch mit seinen 10 Jahren, aber er ist schlau, so viel schlauer als seine Mutter und Anna und Luigi oder wie er heißt. Seine Flucht weg von seinem Vater ist ein Ausbruch, aber da er noch zu jung ist, wird er zurückgeholt. Die Frage, die ich mir immer noch stelle ist, wohin wollte er wirklich? Zu Anna? Wahrscheinlich und das wäre auch das einzig richtige gewesen.
Abschließend kann ich sagen, dass ich dieses Buch nicht noch einmal lesen würde. Psychologie-Interessierte mögen darin einen psychologischen Hintergrund sehen oder eine extreme psychische Wandlung aller Charaktere in dem Buch, aber obwohl ich Psychologie in der Schule hatte, werde ich aus dem Buch nicht schlau. Es lässt sich in keine Sparte zwängen, vielleicht ist es das, was das Buch besonders macht, aber für mich ist es einfach nur ein Buch, das sehr verwirrend war und das ich keinem empfehlen würde zu lesen. Vielleicht bin einfach auch nicht der Typ für solche Arten von Büchern.
Това е една история за грях, прошка и изкупление в една къща край морето. В тази къща живеят две семейства и техните неразделни дъщери - Ана и Йозефа. След инцидент в който майката на Йое умира двете приятелки са разделени заради вина недоразумения и много километри. Ана живее в Кил, а Йозеф в Цюрих със сина си. След време във един трагичен инцидент Ана има възможност да изкупи вината си. Историята беше интересна, но действието ми вървеше малко бавно. Не успях чак толкова да се потопя в книгата. Според мен автора не успя да предаде достатъчно драматично и завладяващо цялата история. Имаше също прекалено описателна част. Ана много не ми хареса като персонаж. Дразнеше ме доста в някой свои действия както и нейното лекомислие и че въобще не се запитваше какво стой зад дейстщвието на някой човек.