Eigentlich ist Nina ein durch und durch netter Mensch, doch neuerdings hegt sie Mordgedanken. Der Grund ist ein amerikanischer Bestsellerautor, dessen Macho-Ratgeber »Ich kann sie alle haben«mit Hilfe von Ninas PR-Agentur in Deutschland Furore machen soll. Zugegeben: Dwaine F. Bosworthist attraktiv und durchtrainiert – aber davon abgesehen so ziemlich alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Trotzdem muss sie mit ihm auf Lesereise gehen. Schlimmer noch: Dwaine glaubt, mit seinen Tricks bei Nina landen zu können. So fliegen schon bald die Fetzen, und der Mega-Macho erlebt eine böse Überraschung. Damit bleibt er allerdings nicht der Einzige ...
Anne Hertz ist das Pseudonym der Autorinnen Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz aus Hamburg, die nicht nur gemeinsam schreiben, sondern als Schwestern auch einen Großteil ihres Lebens miteinander verbringen.
Bevor Anne Hertz 2006 in Hamburg zur Welt kam, wurde sie 1969 und 1972 in Düsseldorf geboren.
Fünfzig Prozent von ihr studierten Jura, während die andere Hälfte sich der Anglistik widmete.
Anschließend arbeiteten 100 Prozent als Journalistin.
Anne Hertz hat im Schnitt 1,5 Kinder und mindestens 0,5 Männer.
Sie lebt in einem großen Haus mit allen Menschen, die ihr wichtig sind.
War nicht schlecht, wiedermal ein paar Überraschungen unterwegs, aber was mir wiedermal aufgefallen ist: Hoffe das war nur so ne 2011 Phase bei Anne Hertz..
"Sahnehäubchen" ist nach "Goldstück" das zweite Buch, das ich von Anne Hertz gelesen habe. Nachdem ich mit "Goldstück" so meine Probleme hatte (die Sache mit Kiki), war ich von "Sahnehäubchen" positiv überrascht.
Zum Inhalt: Nina arbeitet in einer PR-Agentur und bekommt ein Projekt, das ihr so gar nicht gefällt: Sie soll sich um die Vermarktung eines zukünftigen Bestsellers und dessen Autors kümmern. Dwaine, Autor dieses Buches, ist ein Chauvinist wie er im Buche steht. In seinem Buch behauptet er mit urzeitlichen (und vor allem zweifelhaften) Methoden JEDE Frau zu bekommen. Zu dem verspricht er dem Leser, dass er es auch lernen kann. Nina ist sich dessen nicht so sicher, dennoch begibt sie sich zusammen mit Dwaine und Volontär Tom auf Lesereise. Auf der Tour durch Deutschland passieren einige lustige (und sehr schräge) Situationen und Nina fragt sich: Ist Dwaine wirklich der, für den er sich ausgibt? Und was ist eigentlich mit Tom?
Meine Meinung: "Sahnehäubchen" ist auf den Punkt geschrieben. Die Szenen sind nicht zu lang und die Geschichte wird nie langweilig. Die Hauptperson Nina ist sympathisch, wenn auch ihr Charakter leider sehr an der Oberfläche bleibt; ich hätte mir schon etwas mehr Tiefe gewünscht. Dwaine bringt einen oft zum Lachen, ob mit seinen Outfits oder seinen Thesen - immer ist was los, wenn er dabei ist. Mit Tom hingegen wurde ich nie so richtig warm. Er war immer eine Person, die zwar dabei war, aber nie so richtig aufgetaucht war. Ihm fehlte es an Präsenz. Der Plot war einzigartig. Mir gefielen die ständigen neuen Ereignisse, das Buch ist unberechenbar. Bis zum Schluss bleibt es spannend, wer nun der richtige für Nina ist und wie es um die Zukunft von Dwaines Buch steht.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, es ist sehr unterhaltsam und die Story ist sehr einfallsreich. Allerdings fehlte es mir an Gefühl. Von Liebe oder Verliebtheit keine Spur, zu wenige romantische Szenen, die dies hätten aufkommen lassen. Dennoch sehr empfehlenswert, da der Rest gestimmt hat!
Irgendwie erkennt man ja an manchen Covern schon, um was für ein Buch es sich handelt. Und so war es auch bei diesem Buch. Ich habe einen flotten, einfachen, lustigen Frauenroman erwartet und meine Erwartungen wurden auch fast erfüllt.
Kleine Abzüge gibt es, weil die Geschichte wirklich ziemlich oberflächlich ist. Der Leser tappt einfach im Dunkeln, bezüglich der Gedanken und Gefühle von der Hauptfigur Nina. Außerdem fand ich Nina oft zu zickig. Man soll doch auch irgendwie mit der Hauptperson harmonisieren. Wenn Nina ein wenig lockerer wäre und der Leser öfter Einblick in ihre Gedankengänge hätte, wäre der Humor auch fast von alleine gekommen.
Auch die beiden männlichen Personen, die ständig in Ninas Nähe sind, sind irgendwie ein wenig blass gewesen. Ich hatte von keinem der drei Protagonisten ein Bild vor Augen.
Trotzdem war es ein flotter Frauenroman mit einer ganz netten Geschichte. Nichts außergewöhnlich, aber wenn man sich mal erholen will ist "Sahnehäubchen" genau das richtige.
Wenn man mal ein Buch ohne Ansprüche lesen will, ist "Sahnehäubchen" perfekt. Leichte Lektüre für zwischendurch mit etwas blassen Protagonisten.
Ich fand das Buch richtig gut, mittendrin hatte ich jedoch einen Hänger und wünschte es wäre zu Ende, aber es hat sich dann doch noch ganz flüssig lesen lassen. Von Tom hätten wir gerne noch mehr erfahren.
Da ich von Anne Hertz bislang immer begeistert war und u.a. "Sternschnuppen" unglaublich toll fand, stand für mich schnell fest, dass ich auch weitere Bücher von Anne Hertz lesen möchte. Ich liebe lockerleichte Lektüren, die man mit einem gewissen Augenzwinkern betrachten muss und somit habe ich mich für "Sahnehäubchen" entschieden.
Anne Hertz ist ein Sammelpseudonym, dass aus den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz besteht. Von Frauke Scheunemann habe ich bereits "Dackelblick" gelesen und war sehr begeistert. Von Wiebke Lorenz habe ich dagegen noch nichts gelesen, jedoch soll sich dies zukünftig ändern.
Der Schreibstil ist wieder einmal unglaublich toll, wenn auch etwas schwächer als sonst. Die Geschichte liest sich leicht, flüssig, stellenweise sarkastisch und sehr humorvoll, allerdings leider nicht romantisch. Durch die Erzählung in der Ich-Perspektive lernt man die Protagonistin Nina gut kennen, was der Geschichte deutlich gut tut. Dazu werden die Charaktere und Ortschaften ausführlich beschrieben, sodass man diese ausreichend kennen lernt, allerdings bleiben sie dennoch oftmals sehr oberflächlich. Zwar fehlt es der Geschichte stellenweise deutlich an Tiefe, was aber auch okay ist, da ich dies bei dem Genre auch gar nicht unbedingt erwarte.
Frauen, die zwischen zwei Männern stehen sind dazu nichts Neues, auch die Tatsache, dass Nina immer wieder erwähnt, dass sie überzeugter Single, ist alles andere als neu, allerdings konnte mich "Sahnehäubchen" dennoch damit überzeugen, da mir die Umsetzung gefallen hat. Jedoch hat es mich ein wenig gestört, dass die Handlung dabei oftmals vollkommen überspitzt dargestellt wird, sodass man nicht immer von authentischen Situationen sprechen kann. Einen Pluspunkt gibt es jedoch wieder für die Unvorhersehbarkeit, denn die Autorinnen haben mich ganz schön lange im Dunkeln lassen.
Mit Nina lernt man eine Protagonistin kennen, die nicht immer sympathisch, aber dafür unterhaltsam ist. Sie ist schnell von vielen Dingen genervt, kann manchmal unglaublich zickig sein, aber dennoch wirkt sie immer recht liebenswert, da man schnell merkt, dass mehr unter ihrer rauen Schale steckt. Sie ist sehr selbstbewusst und kann sich dementsprechend auch oft durchsetzen, wenn ihr etwas nicht passt. Durch ihren Job in einer PR-Agentur lernt sie Tom kennen, der mehr oder weniger von Beruf Sohn ist, aber offiziell zum Verlag seines Vaters gehört. Durch Tom lernt sie mehr oder weniger freiwillig auch den Autor Dwaine kennen, der gerade ein Buch veröffentlicht hat und dieses nun von Nina vermarktet werden soll. Beide Männer sind für Nina absolut ungeeignet, da sie mit ihrer Art nichts anfangen kann, allerdings muss sie wohl oder übel mit ihnen zusammenarbeiten und somit kommt es auch vor, dass sie sich näher kommen. Alle drei Protagonisten wirken trotz ihrer Macken und stellenweise auch überspitzten Darstellungen relativ authentisch, sodass es mir leicht fiel, ihr Leben zu verfolgen. Leider fehlte es ihnen dabei oft an Tiefe, was ich dem Autorenduo jedoch verzeihen kann.
Das Cover ist wieder einmal typisch für das Autorenduo: eine knallige/auffällige Farbe und ein Gegenstand, der direkt ins Auge springt und zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und animiert direkt zum Weiterlesen. Besser geht es quasi nicht.
Insgesamt hat mir "Sahnehäubchen" gut gefallen. Es konnte mich unterhalten und hat mich das ein oder andere Mal auch zum Lachen gebracht. Wer deutschen Chick-Lit mag, wird um dieses Buch einfach nicht herumkommen. Empfehlenswert auch für Fans von Kerstin Gier, Steffi von Wolff, Gabriella Engelmann und Jana Voosen.
"Warum muss so etwas ausgerechnet mir passieren? Ich habe doch nichts verbrochen: Ich lästere Gott nicht, ich ehre Vater und Mutter - okay, Papa ist tot und Mama, nun ja ..." Nina ist ein netter Mensch, aber neuerdings hegt sie Mordgedanken. Schuld ist der Autor Dwaine F. Bosworth, dessen Macho-Ratgeber Ich kann sie alle haben mit Ninas PR-Unterstützung zum Bestseller werden soll. Ninas erste Reaktion: Auf keinen Fall! Ihre Chefin sieht das naturgemäß anders, und so findet sich Nina auf einer Lesereise mit dem Ekelpaket wieder. Zugegeben, Dwaine ist attraktiv und durchtrainiert, aber ansonsten alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Schlimmer noch: Er glaubt mit seinen Tricks bei ihr landen zu können! Doch dann erlebt der Mega-Macho eine böse Überraschung - und bleibt nicht der Einzige ...
Eine schöne Geschichte. Die Romanheldin Nina hat nicht nur 2 Verehrer, sie ist auch noch super sympathisch und als PR-Agentin erfolgreich. Nina - wohl ein Vorbild vieler Frauen - ist Single, über 30, erfolgreich in ihrem Beruf, hübsch und natürlich auch der ideale Partner zum Pferdestehlen. Sie bezeichnet sich selbst als Sandwich-Kind - große Schwester (Pianistin, verheiratet mit einem Arzt, hat 3 Kinder und wohnt in einer Villa), kleiner Bruder (schwenkt doch noch auf Journalist um) - und ist nicht nur schlagfertig, sondern dabei auch noch witzig. Ihre inneren Monologe sind ein Genuss und treffen immer ins Schwarze.
Der Schreibstil des Autorenduos ist angenehm erfrischend und lässt einen einfach nicht mehr los. Die Beschreibung der Protagonisten und vor allem Ninas Gedanken und Gefühle sind ausführlich, witzig und besitzen das gewisse Etwas, was ein solcher Frauen-Roman haben muss: Stil und Charm.
Leider hat dieses Buch ein Ende, das ist aber auch schon das Einzige was nicht frau bemängeln könnte. Anne Hertz macht einfach glücklich! - So ist es! Der Roman macht wirklich glücklich und lässt Frauenherzen höher schlagen ohne auch nur einen Hauch kitschig zu sein. Bitte mehr davon!
Zunächst erst einmal zum Cover, es ist wirklich süß gemacht, eben so süßlich wie die Geschichte, die sie enthält und leider auch so klebrig. Nina ist an sich eine starke Frau, die ihren Job in einer PR-Agentur eigentlich lieb, bis ihr Tom vorgesetzt wird, seines Zeichens Sohn eines reichen Verlegers, der denkt, dass das Leben eher ein Spiel ist. Also dann auch noch Nina das neue Buch von Dwaine - einem Macho, wie er im Buche steht - in Deutschland PR-technisch betreuen soll, ist das Chaos um Nina perfekt und die Katastrophen vorprogrammiert... Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Nina erzählt und gerade das macht es etwas schwer, das Buch wirklich locker und leicht zu lesen. Nina ist als Charakter recht komplex und leider ist sie so gar nicht die Person, mit der man sich als Leser identifizieren kann. Sie ist sehr egoistisch und gerade das macht es für den Leser schwer, weil man immer nur den Vorteil von Nina sieht, aber dadurch die anderen Charaktere sehr in den Hintergrund rücken und verschwimmen. Neben dem Egoismus ist Nina auch eine Nörglerin, sie muss einfach an allem etwas auszusetzen haben, was über die Zeit wirklich anstrengend wird. Auch von Romantik oder Erotik ist leider keine Spur in dem Buch zu finden und auch gerade die Romantik ist in solchen Konstellationen schon wichtig, damit man sich als Leserin einer Frauenromans wohl fühlt und so ein kleines Bonbon erlebt, aber das geht hier leider komplett weg. Die Gestaltung der Geschichte ist recht flach gehalten, es ist kein grosser Spannungsbogen zu finden und leider ist die Geschichte auch recht klischeehaft und mit solchen einfacher Klischees sollte man dann schon klar kommen. Natürlich liegt hier das typische Klischee von der starken Frau, die auf einen Macho trifft vor und leider ist das schon etwas zu stark umgesetzt wurden. Der Plot und das Cover ist gut, dem Rest des Buches kann nicht wirklich punkten, weil die Geschichte nicht nur klischeehaft sondern auch recht langweilig ist.
Leider nicht ganz so gut wie "Goldstück" :/ Der Humor stimmt wie immer,über manche Szenen hab ich echt Tränen gelacht (Ich sag nur Kaufhauseröffnung auf dem Land *g*),aber insgesamt wirkt das ganze Buch nicht so ganz rund. 1. kommt die Lovestory mit Tom viel zu kurz und hätte meiner Meinung nach mehr entwickelt werden müssen und 2. ist der letzte Twist (Dwaine behauptet gar nicht wirklich Dwaine zu sein,ist es aber doch nur um Nina rumzukriegen) ziemlich unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen! Insgesagt aber trotzdem wieder ein gutes Anna Hertz Buch - auch wenn das vielleicht in meiner Review nicht so ganz rüberkommt ^^
This entire review has been hidden because of spoilers.
nice entertaining book. the other romantic comedies I read in German were translations from American ones and it was very interesting to read one written by a German author (actually two authors)and compare the differences.
Schönes Buch! Sie haben sich selbst übertroffen. Nina war mir von der ertsen Seune an echt sympathisch :-) So könnte ich auch sein, nett durhc und durch, und dann kommt jemand und man wird innerlich zm Mörder. Dwaine ist so ein Arsch! Tom ist auch einer aber... Würde es jederzeit wieder leisen.
I'm a sucker for love stories and I love literature that satisfies my needs of romance. The "Anne Hertz" sisters are a perfect author duo and I love nearly everyone of their books.