Bei einem Hafturlaub bringt der zu lebenslänglich verurteilte Martin Wolf eine Pistole an sich, erschießt zwei JVA-Beamte und ergreift die Flucht. Katja Sand ist wie gelähmt, ihre Vergangenheit holt sie ein. Vor 17 Jahren war sie es, die Wolf ins Gefängnis brachte. Zusammen mit einem Komplizen hatte er einen Geldtransporter überfallen, sechs Millionen Euro erbeutet, einen der Fahrer erschossen und eine Geisel genommen, für die Katja sich austauschen ließ. In einer Scheune im Wald hielt Wolf sie gefangen, die versprochene Hilfe kam nicht. Es gelang Katja, ihren Peiniger mit einem Schuss ins Bein zu überwältigen, doch heute bereut sie, dass sie ihn am Leben ließ. Sie weiß: Wolf will sich an ihr rächen …
Die Charaktere sind durchweg sehr interessant und gut konzipiert. Besonders Katja Sand gefällt mir gut. In diesem letzten Teil der Triologie wird auch ihr Trauma zufrieden stellend aufgeklärt.
Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so spannend war es.
Christoph Wortberg hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Die Mischung zwischen Ermittlungsarbeit und Privatleben ist sehr gut.