Rasante Mörderjagd auf der Sonneninsel Usedom Eine Einbruchserie gibt der Polizei auf Usedom Rätsel auf und versetzt die Bewohner zwischen Peenemünde und Ahlbeck in Aufregung. Selbstverständlich will Radioreporterin Franziska Mai etwas zur Auflösung der Diebstähle beitragen und wittert außerdem Stoff für ihre Sendung bei Bäderland-Radio, dem kleinen Ostsee-Lokalsender. Kommissar Kay Lorenz belächelt derweil Franzis Versuche, den Tätern eine Falle zu stellen - bis der Einbruch in einer Luxus-Feriensiedlung ein Todesopfer fordert. Nun ist Kay doch auf Franzis Hilfe angewiesen, denn diese ist ihm einen entscheidenden Schritt voraus und jagt bereits ihrer ersten Spur nach … Der zweite Fall für Radioreporterin Franziska Mai und Kommissar Kay Lorenz
Frauke Scheunemann, geboren 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin. Ihre Romane um den Kater Winston waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Frauke Scheunemann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern und dem kleinen Hund Elmo in Hamburg.
4,5 Sterne aufgerundet Den ersten Band habe ich im letzten Jahr gelesen; er hat fünf Sterne von mir bekommen. Auf diesen zweiten Band war ich daher sehr neugierig und gespannt. Auch hier hat die Geschichte wieder viel Spaß gemacht. Es ist einfach ein echter Wohlfühlkrimi mit einem tollen Setting: Usedom. Den Fall bzw. die Ermittlungen würde ich nicht unbedingt als spannend betiteln, aber die Geschichte ist einfach sehr unterhaltsam, auch humorvoll und ein klein bisschen romantisch, da sich zwischen der ermittelnden Radio-Journalistin und dem Kommissar etwas entwickelt, wenn auch eher im Hintergrund. Ich mochte einfach das Zusammenspiel der Charaktere und diese Wohlfühl-Krimi-Atmosphäre :)
Lust auf Ostsee, Strand und Mord? Frauke Scheunemanns Cozy-Krimi "Mord am Haff" bietet all das mit einem Hauch von romantic comedy. Wer auf der Suche nach einem Thriller für harte Nerven ist, wäre hier nicht gut bedient, wer dagegen eine Prise Humor und einen gute Laune Krimi nicht nur für Strandkorb-Urlaub sucht, dürfte Gefallen an Radiojournalistin Franziska Mai finden. Zusammen mit ihrem Volo Janis ermittelt sie gewissermaßen in Konkurrenz zur Polizei und besonders dem gutaussehenden Kommissar Kay Lorenz. Es geht schließlich nicht nur um Einschaltquoten, sondern auch um das Überleben des Usedomer Privatrundfunks.
Eine Einbruchsserie beunruhigt vor allem die wohlhabenden Usedomer, denn die Täter sind im hochpreisigen Segment unterwegs. Ist man denn nicht mehr sicher unterm Reetdach? Bei ihren Umfragen und in der Hörerpost bemerkt auch Franziska, dass die berühmte Volksseele kocht und auf der Suche nach Verdächtigen reflexartig über die nahe polnische Grenze schielt.
Ein polnischer Journalist, der Franziska grenzüberschreitende Recherche vorschlägt, glaubt auf eine heiße Spur gestoßen zu sein. Doch dann endet ein Einbruch mit einer Toten. Und während es scheint, als werde über Facebook zur Gründung einer Bürgerwehr getrommelt, ermitteln Franziska und Kay unter Hochdruck mal gemeinsam, mal in Konkurrenz zueinander. Nur mit dem mehrfach geplanten Spaziergang unterm Sternenhimmel will es einfach nicht klappen.
"Mord am Haff" ist ein typischer Urlaubskrimi und verbreitet auch in anderen Lese-Regionen Strandfeeling. Die Autorin hat eine lockere-humorvolle Schreibweise, ohne ins Alberne abzugleiten. Die Protagonisten sind sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Die Lösung des Falls ist eine Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hätte.