Mit dem Übergang von der industriellen zur digitalen Kultur kommen neue Bildmedien auf - aber sie entstehen nicht aus dem Nichts. Sie bilden sich allmählich heraus, in einem komplexen Wechselspiel von technologischen und sozialen, ästhetischen und epistemologischen Faktoren. Die Beiträge des Bandes widmen sich diesem Wandel der Bildformen, der im Zuge der Digitalisierung eingeleitet wurde, und reflektieren ihn aus verschiedenen medienhistorischen und medientheoretischen Perspektiven. Mit Beiträgen zu Fotografie, Film, Video und digitalen Spielen von Ulrike Bergermann, Thomas Elsässer, Lorenz Engell, Gundolf S. Freyermuth, Jörg Glasenapp, Lisa Gotto, Wolfgang Hagen, Frank Hartmann, Thomas Hensel, Jochen Hörisch, Angela Keppler und Stefan Münker.