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Emo: Porträt einer Szene

224 pages, Paperback

First published January 1, 2009

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About the author

Martin Büsser

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Martin Büsser (1968–2010) studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft. In den 1980er und frühen 1990er Jahren war er für das »Zap«-Fanzine tätig, für das er um die 100 Interviews führte, unter anderem mit Henry Rollins, Courtney Love, Sonic Youth, Half Japanese, Flaming Lips, Nirvana und Butthole Surfers. Sorgte innerhalb des Hardcorepunk-Magazins für zahlreiche Debatten, weil er den engstirnigen Musikgeschmack der Szene nicht akzeptierte, sondern auch über Künstler wie Heiner Goebbels und John Zorn schrieb.

Ab Mitte der 1990er als freier Journalist mit Schwerpunkt Musik, Popkultur und bildende Kunst tätig, Beiträge u.a. für Jazzthetik, Süddeutsche Zeitung, Emma und Die Zeit.

Mitbegründer und -herausgeber der seit 1995 im Ventil Verlag erscheinenden Buchreihe »testcard – Beiträge zur Popgeschichte«.Mitarbeit bei zahlreichen Anthologien, unter anderem »Kursbuch Jugendkultur« (1997), »Pop und Mythos« (2001), »Text + Kritik Sonderband: Pop-Literatur« (2003) sowie am »Neuen Funkkolleg Popkultur« für den Hessischen Rundfunk (1998). 2005 Mitarbeit am Buch-CD-Projekt »I Can’t Relax In Deutschland«.

Neben der Veröffentlichungen für den Ventil Verlag sind von ihm die Bücher »Popmusik« (Rotbuch, 2000), »Pop Art« (Rotbuch, 2001) und »On the Wild Side. Die wahre Geschichte der Popmusik« (Europäische Verlagsanstalt, 2004) erschienen.Sänger und Texter für die Post-Punk-Artschool-Band Familie Pechsaftha.

Martin Büsser lebte in Mainz. Zuletzt schrieb er regelmäßig für das Intro Magazin, konkret und die Schweizer WoZ. Arbeitsschwerpunkte: Experimentelle Musik, Musiksoziologie, zeitgenössische Kunst, Gender Studies und Independentkino.

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Profile Image for Joe.
102 reviews
October 27, 2022
Ganz nett. Für Menschen, die die 2000er Emojahre erlebt haben gibt es nicht viel zu entdecken. Es wird auch mit feministischen und queeren Augen auf die Szene geblickt, was ja sinnvoll ist, war es doch eine Subkultur mit vergleichbar hohem Frauenanteil, und ja...also kannst du lesen, aber nur, wenn du Lust hast, dir erklären zu lassen, dass Trennungssongs, welche von Männern gesungen werden, Frauen unterdrücken, weil deren Lebensgeschichte im Song nicht vorkommt. Okay. Ich dachte es geht darum, sich nach einer Trennung schön im Selbstmitleid zu suhlen, weil es das ist, was in der Situation halt irgendwie gut tut, aber offensichtlich haben unzählige Jugendliche damals einfach Frauen unterdrückt. Auch die Frauen.
Also ja, Rockmusik allgemein ist männerdominiert, aber nur weil die besungene Person im Song keinen Namen hat oder der Sänger nicht ausgiebig erklärt, wie es ihr ging, Unterdrückung zu unterstellen... weiß ich nicht.
Also zeigt mir die Songs, die sowas tun. Es ist scheißegal. Es geht um den Schmerz des Sängers und wenn der nunmal männlich ist...also oft wird ja nicht einmal ein Geschlecht genannt sondern ein unklares "you" angesungen. Aber gut. Ich als Mann verstehe es natürlich auch nicht, wie es sich anfühlt und Jahrtausend alter Unterdrückung zu existieren, aber frage mich dennoch ob die Emo-Subkultur, welche ja auch im Buch als eine Subkultur benannt wird, die Geschlechtsgrenzen hinterfragt und eigentlich gegen toxische Männlichkeit agierte, da wirklich so einen Vorwurf abkriegen sollte. Aber gut. Meinungsfreiheit und sicherlich gibt es Probleme, die in der Musikwelt angegangen werden müssen. Nun gut.
Also ich hab das Buch direkt verschenkt und die drei Sterne gibt es eher für die Kapitel davor.
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