Dein Partner hat dich hintergangen. Und du küsst aus Verzweiflung einfach einen völlig Fremden.
Etwas, das Venice in ihrem Leben für absolut unmöglich hält. Aber als sie erfährt, dass ihr fester Freund sie betrügt und er ihr zu allem Überfluss auch noch die Schuld an seinem Vergehen in die Schuhe schieben will, folgt sie einem inneren Impuls und tut genau das. Einen Fremden küssen. Direkt vor den Augen ihres Ex. Als Venice daraufhin zu ihrer Cousine zieht, glaubt sie, ihren Ex-Freund endlich losgeworden zu sein, doch dieser stellt ihr immer wieder nach. Und als wäre das nicht genug, stolpert sie in den ungünstigsten Situationen ständig dem hilfsbereiten und viel zu attraktiven Halen vor die Füße.
Ich habe das Buch erstmal bei 40% abgebrochen. Der Klappentext klang so humorvoll und witzig, dass ich mir eine süße, cozy und lustige Geschichte erhofft hatte, aber der Klappentext klang am Ende lustiger als das Buch wirklich ist 🥴 Durch meinen Urlaub musste ich das Buch pausieren und kam danach einfach nicht mehr rein. Deshalb habe ich beschlossen, hier erstmal nicht weiterzulesen.
Man bekommt hier die Perspektive sowohl von Venice als auch von Halen. Während Venice zunächst ganz sympathisch rüberkommt, gefiel mir Halens PoV nicht ganz so gut. Er schweift sehr ab in seinen Gedanken, es werden einfach zu viele Infos über ihn und sein Leben in seinen inneren Monolog gequetscht, so dass er von Pontius zu Pilatus kommt, nur um sein Umfeld einzuführen. Auch finde ich, dass er zu schnell zu verliebt in Venice ist.
Was Venice angeht, fand ich ihre Racheaktion einfach nicht glaubwürdig. Auch ist sie auf einmal sehr tollpatschig, einfach weil es gut in die Handlung passte (man kennt es, das klischeehafte Stolpern), und auch die Tatsache, dass sie zu Halens Nachbarin wird, ist mir ein zu großer Zufall. Nachdem eine Szene nacheinander aus beiden Blickwinkeln erzählt wurde (sowas erscheint mir einfach überflüssig) und Venice und Halen wirklich ständig von random Leuten beim Flirten oder Knutschen unterbrochen werden, nur um diese Leute dann in die Handlung einzuführen, habe ich dann einsehen müssen, dass die Geschichte einfach zum jetzigen Zeitpunkt nichts für mich ist. Vielleicht auch niemals 😂
Ich hoffe, ihr habt mehr Spaß mit den beiden und macht euch einfach ein eigenes Bild von der Geschichte 🥰 Wer weiß, vielleicht bekommt sie von mir irgendwann doch noch mal eine zweite Chance, aber im Moment passen wir nicht zueinander 🤷🏼♀️
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Charismatisch. Liebevoll. Charakterstark. Leseerlebnis: "Kissing strangers" wird zum größten Teil aus der Perspektive der Protagonistin Venice in der Ich-Form erzählt, aber in einigen Kapiteln darf man auch in die Sicht des zweiten Hauptcharakters Halen eintauchen. Durch die kurzen Kapitel entstand schnell ein guter Lesefluss und ich konnte mich sehr gut in Venice hineinversetzen. Warum eine Szene aus dem Blickwinkel von Venice und dann nochmal aus der von Halen erzählt wird, kann ich nicht nachvollziehen und empfand es als unnötig. Besonders gefallen hat mir die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte. Der Handlungsverlauf hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, allerdings war es mir persönlich gegen Ende etwas zu viel unnötiges Drama, was die Geschichte als solches meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Denn "Kissing strangers" hat einiges zu bieten. Einnehmende Haupt- sowie Nebencharaktere, eine tolle Grundidee und einen sehr angenehm lesbaren Schreibstil. Fazit : Eine Wohlfühlgeschichte mit viel Knistern über Neuanfänge, alte und neue Lieben sowie Familiendynamiken.
„Kissing Stranger" ist ein wahrer Schatz für Liebhaber romantischer Literatur. Von der ersten Seite an entführt sie die Leser in eine Welt voller Emotionen, Intrigen und vor allem Liebe. Die Geschichte folgt der fesselnden Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren, die durch einen zufälligen Kuss miteinander verbunden werden. Doch was als spontane Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgründigen und komplexen Liebesgeschichte, die den Leser von Anfang bis Ende gefangen halt. Bellas Schreibstil ist einfach fesselnd. Sie schafft es, die Gefühle und Gedanken ihrer Charaktere zum Leben zu erwecken, sodass man sich mit ihnen identifizieren und mitfiebern kann. Die Dialoge sind lebendig und authentisch, und die Beschreibungen der Szenarien lassen den Leser mitten im Geschehen fühlen. Auch der Humor der Charaktere ist mit meinem sehr ähnlich, weswegen ich wahrend dem Lesen oft schmunzeln musste. Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist jedoch nicht nur die Liebesgeschichte an sich, sondern auch die Botschaft, die es vermittelt. Es geht um Vertrauen, Selbstfindung und die Kraft der Liebe, selbst in den schwierigsten Zeiten. „Kissing Stranger" ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die einen mit einem warmen Gefühl im Herzen zurücklässt. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich gerne von einer guten Liebesgeschichte mitreißen lassen.