Der Rote Ritter ist zwar in einer äußerst anstrengend zu lesenden, aber gleichzeitig so schönen Sprache geschrieben, dass ich die über 1000 Seiten fertig gelesen hätte, wenn mich inhaltlich die Parzivallegende mehr überzeugt hätte. Das hat sie aber leider nicht getan:
Ich empfinde wirklich keinen Reiz darin hunderte Seiten lang den Taten eines wirklich karikaturhaft naiven Mannes zu folgen, der Menschen totschlägt und ganz fröhlich eine Frau vergewaltigt. Natürlich ist das von Parzival aber nicht böse gemeint. Er ist ja Herzensgut, nur halt ein bisschen naiv. Da kann einem Mann ein solcher Fauxpas halt mal passieren. Ah ja.