Ida invente la poudre. Ida regarde le monde par la fenêtre et voit de drôles de choses. Il lui suffit d'observer ses semblables pour comprendre que le bon sens manque cruellement à l'humanité. Elle se promène sur une terre où elle n'est pas tout à fait sûre d'être à sa place. Mais les idées ne lui font pas défaut. Faire sauter la planète ? Remplir le sablier d'un sable quelque peu funéraire ? Voyager sur une bulle ? Réduire les têtes pour mettre fin aux problèmes existentiels ? Parler avec les étoiles ? Répondre oui à tous les inconnus ? En finir une bonne fois pour toutes avec le travail ? Aider les crapauds à traverser les rues ?Effet garanti sur l'entourage. La vie quotidienne revue et corrigée par un humour décapant. A lire à haute voix.
Anne Weber ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie schreibt in deutscher wie auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis, dem 3sat-Preis und dem Kranichsteiner Literaturpreis ausgezeichnet. 2020 wurde sie zur Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim ernannt und erhielt den Deutschen Buchpreis. Sie lebt seit 1983 in Paris.
In letzter Zeit lese ich vermehrt Kurzgeschichten und ich weiß nicht genau wie es dazu kam. Naja, egal. „Ida erfindet das Schießpulver“ ist nicht direkt eine Sammlung an Kurzgeschichten, aber es geht doch schon in jedem Kapitel um etwas ganz anderes. Die Klammer ist hierbei Ida - die Hauptfigur.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie alt Ida ist - es wird zwar zwischendurch gesagt, dass sie bereits erwachsen sei und arbeite, aber in meinem Kopf ist Ida keine 13 Jahre alt.
Darüberhinaus kann man zu Ida sagen, dass sie ein Freigeist ist und von unserer Gesellschaft als komisch abstempelt werden würde. Aber das ist gar nicht weiter Thema, sondern eher wie Ida mit dem Leben, welches sich erdreistet sich jeden Tag neue Aufgaben und Hürden für sie auszudenken, meist spielerisch, immer etwas besonders umzugehen versucht.
Fazit: Keine Kurzgeschichten oder kurzgeschichtenartige Literatur mehr für mich fürs erste. Ansonsten hat es Spaß gemacht Ida kennzulernen. An manchen Stellen musste und muss ich auch immer noch mein Köpfchen ein wenig anstrengen, wobei das hier ziemlich gut zum Ganzen passte.
Verweis auf andere Literatur: Es erinnert mich ein wenig an „Convenience Woman“ von der Art und Weise wie Ida und Keiko sich in ihrer speziellen Art ähnlich sind die Welt und deren Vorurteile und Boshaftigkeit auszuhalten.