What happens when we are in love? Very little, and yet you remember your first love for the rest of your life. Michael Köhlmeier’s novel about Madalyn and Moritz is a heartrending tale about big emotions. Madalyn lives on the floor below. Sebastian Lukasser, a writer, has known her since she was five years old, when he taught her how to ride a bike and later witnessed her being knocked down by a car. He becomes her rescuer and guardian angel, to whom she confides things her parents wouldn’t understand. Now Madalyn is fourteen and in the middle of her first love story, which is heart-wrenching, complicated and utterly hopeless. Because Moritz is anything but a simple case – at least as far as Lukasser can make out from what Madalyn tells him. It seems that Moritz comes from a desperately poor background and has been arrested for stealing. But he’s also a notorious liar, so it’s hard to know what to believe. But what if it’s really the truth? Sebastian Lukasser, who was actually planning to write a novel about a young murderer, now finds himself having to listen to an entirely different story –– a story about first love that hits him harder and affects him more deeply than he likes to admit.
Michael Johannes Maria Köhlmeier ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und Moderator. Er lebt als freier Schriftsteller in Hohenems und Wien.
Das hier war sehr leicht zum lesen, in ein paar Stunden war ich schon fertig damit.
Mir hat Madalyn eigentlich sehr gut gefallen. Es war nichts besonderes, eine Geschichte über die erste Liebe, erzählt aus der Sicht des Autors. Das fand ich eigentlich sehr interessant. Bis aufs Ende war die Geschichte kaum überraschend. Aber um ehrlich zu sein, war das offene Ende nicht mein Ding. Aber na ja, einige mögen solches ja.
Mir hat es ur getaugt dass es in Wien spielt! Es ist immer sehr aufregend wenn ein Buch an einem Ort spielt den man kennt und man die Straßen erkennt.
Ich fand es außerdem sehr schön, dass wir Madalyn schon in ihrer Kindheit kannten, es war ur interessant zu sehen wie sie sich entwickelt hat.
Die Geschichte war sehr schön erzählt, der Stil ist meiner Meinung typisch Österreichisch und Deutsch. Lauter Einschübe und nüchtere Sätze.
Außerdem war es in sehr schöne Kapitel eingeteilt, was bei vielen anderen Klassenlektüren nicht der Fall war :)
KÖHLMEIER, Michael: „Madalyn“, München 2010 Die Erzählung passiert aus der Sicht des Autors. Sie spielt in Wien und beschreibt das junge Leben eines Mädchens aus einer Nachbarwohnung. Wie er sie als Kind kennen gelernt hat; wie sie einen Verkehrsunfall hatte und wie sie ihre erste Liebe erfährt und ihn als „Aussprechpartner“ auserkoren hat. Nichts Besonderes. Eine Allerweltgeschichte, wie sie jeder erleben kann und gerade deswegen ist sie lesenswert. Der Dichter ist ein Dichter und steht als solcher im Mittelpunkt. Köhlmeier ungeschminkt als Köhlmeier. Erst am Ende macht er etwas Besonderes aus der Geschichte, indem er die verliebte Madalyn vor die Alternative eines Selbstmords, eines Sprungs aus einem höheren Stockwerk stellt. Auch hier rettet er, der großartige Dichter, sie. Also doch keine Allerweltgeschichte? Mit dem Namen dieses Dichters kann man solche Bücher schreiben. (Buraimi, 11.01.2011)
Hab dieses Buch als Abschiedsgeschenk von meinem Chef bekommen, als ich das Team gewechselt habe. Dafür dass er mein Literaturgeschmack gar nicht kennen konnte, hat er gut getroffen. Ein gut geschriebenes, spannendes Buch mit einer interessanten Geschichte mit österreichischem Touch. Einziges Manko, einfach weil's nicht mein Ding ist: es ist ein Ausschnitt, keine runde Erzählung. Also es fängt mehr oder weniger mitten drin rein und hat ein offenes Ende. Aber manche mögen ja sowas gerade.
Dieses Buch ist wirklich toll. Ich habe so eine Beziehung zu allen Charakteren entwickelt und es hat mir so sehr dass Gefühl gegeben das es sie wirklich gibt. Eine unglaublich schöne Geschichte der Liebe, der Lüge, Trauer und alle anderen Menschlichkeiten die es noch so gibt. Was für mich Madalyn so ausmacht sind die kleinen Details die zwar nicht weiter von Bedeutung sind, jedoch dem ganzen eine so große Authentizität geben. Die einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen sind genau so beschrieben das man über sie selbst noch spekulieren kann und es dafür Genug Freiraum gibt. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der Wechsel von Madalyns Geschichte zu der Perspektive des Schriftstellers (Erzählers) oft sehr abrupt passieren, sodass man sich sofort neu auf die Gegenwart einstellen muss. Auf der anderen Seite zeigt das umso mehr wie sehr man in die Geschichte von Madalyn und Moritz hineingezogen wird. Ich denke auch dass der Schriftsteller (Erzähler) einige autobiographische Merkmale hat, zwar weiß ich überhaupt nichts über Michael Köhlmeiers Leben und Persönlichkeit, kam beim Lesen aber nicht darüber hinweg, dass wir die Geschichte, vor allem gegen Ende des Buches, aus der Perspektive des erfolgreichen einsamen nachdenklichen Schriftstellers sehen. Manchmal habe ich mich dann gefragt ob ich jetzt mit ihm oder mit den Hauptfiguren mitfühlen soll. Naja, alles Kleinigkeiten. Hat mich wirklich berührt.
BEARBEITUNG: Ups, da hab ich Grad gelesen, dass es einfach aus der Sicht Michael Köhlmeiers geschrieben ist. Noch eine Sache, eine Geschichte die in Wien spielt, mit Orten die man kennt, wo man sich die Figuren vorstellen kann, wo man vielleicht selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hat, einfach ein Gusto für alle die in Wien leben.
Dieses Buch ist mir mit jedem Satz näher an mein Herz gewachsen. Jedes einzelne Wort ist so schön, dass mich die Geschichte um Moritz und Madalyn nicht mehr loslässt.
Dieses Buch erzählt sehr deskriptiv was man alles während der ersten Liebe fühlt. Die Geschichte führt den Leser zu einen sehr unerwarteten Ende, der einem bis zum letzten Moment ohne Atem lässt.
Es war sehr kompliziert geschrieben und die Geschichte fand ich sehr komisch. Man konnte nur raus finden was passierte durch den Kontext. Nie wusste ich genau aus welche Perspektive ich gerade lese.