Nichts gegen eine unwahrscheinliche und durch nichts angekündigte Bekehrung, wie Frossard sie wortreich versichert gehabt zu haben. Das Problem bei diesem Buch ist, dass es gar nicht von der im Untertitel und Vorwort versprochenen Gottesbegegnung und nicht einmal von der Bekehrungserfahrung handelt. Stattdessen breitet Frossard fast bis zur letzten Seite lang und breit seine Kindheitserinnerungen aus und quält den Leser mit Selbstgeißelung, als talentloses Kind in einer atheistischen Gesellschaft aufgewachsen zu sein. Das Buch hält einfach nicht, was es verspricht.