Der poetische Schreibstil erinnert mich immer wieder an Hermann Hesse.
Schöne Zitate:
In der Diemel, dem gezähmten terrassenartigen Flusslauf… Hatten wir schwimmen gelernt. Dort hatten wir zum ersten Mal beide Arme geradeaus von uns gestreckt und dann geteilt und unsere nackte Brust, dem Wasser dargeboten, im Vertrauen, Es würde nicht mit kalter Hand nach unseren Kinderherzen fassen, sondern uns hell und freundlich umspielen, uns tragen und nicht in die Tiefe reißen. Unter der silbergrauen Oberfläche schimmert unsere Haut vor uns weiß im klaren Wasser. Kleine Wellen und Strudel begleiteten unsere Arme, wenn wir sie teilten und wieder zusammen führten. Sie waren spielGefährten, die uns glucksend und plätschernd aufmunterten, weiter zu machen, Nicht aufzuhören, noch weiter hinaus zu schwimmen. Sie, diese kleinen Quirle und Wellenzüge verhießen uns die beherrschbarkeit des Wassers, zeigten uns und unseren rudernden Armen, wie leicht es war, dem Wasser, die Gestalt unseres Willens zu geben. S.14
Ich verstehe nun besser, wie von Düffel zum Liebhaber und Fürchtende des Wassers geworden ist.