Elias Montgomery. Kaum ein Bewohner der zivilisierten Welt, der ihn nicht kannte. Schon bei seinen Lebzeiten ein Sagenkreis um ihn. Elias Montgomery, der große Erfinder, dem es gelungen, das Problem der Atomenergie zu lösen. Die Atomenergie, jene riesenhafte, über alle Vorstellungen gewaltige Energiequelle, schon seit Jahrzehnten das höchste Ziel der Erfinder in allen Kulturstaaten der Welt. Aber der englische Erfinder Elias Montgomery stirbt. Drei islamische Reiche bedrohen Europa. Die einzige Hoffnung ist eine Erfindung des Magnaten und Erfinders Montgomery. Diese soll endlich die Atomenergie entfesseln können. Doch die Anleitung nahm der Erfinder mit ins Grab. Seine Erfindung, die durch Atomzertrümmerung ungeheure Energien gezielt freizusetzen vermag, wird auf Anlass des maurischen Kalifen Abdurrhaman, der bereits Spanien eingenommen hat, geraubt. Jetzt will er ganz Europa und droht, es ansonsten in eine brennende Hölle zu verwandeln. Bereits 1925, zwanzig Jahre vor Hiroshima, wagte der Autor einen visionären Ausblick auf die Gewalt, die politischen Auswirkungen und den Schrecken der Atomwaffen.
Gar nicht so schlecht, obwohl die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig ist. Da hat also jemand das Geheimnis der Atomkraft geknackt, wir befinden uns im Jahre 1927, Spanien ist wieder von den Muslims besetzt, und nun versuchen genau die sich in den Besitz der Waffe zu bringen. Und das mit Hilfe der Gattin eines der Anführer, die auch noch versucht ihre Schwester, oder ist es Freundin, an einen anderen arabischen Prinzen zu verkuppeln. Schließlich gerät die Cheopspyramide (eine der kleineren) tatsächlich, testweise, in Brand. Am Ende wird aber alles gut.
Schon vor Entdeckung der Atomspaltung machte sich Hans Dominik Gedanken um Nutzung und Gefahren selbiger. Es kam nicht so wie er es sich 1925/26 vorgestellt hatte, aber einige Parallelen sind durchaus erkennbar.