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264 pages, Paperback
First published August 1, 2010
"Also, was soll's denn sein?", fragt er dann mit einem Seufzen.
"Felix, wir haben geschlossen!", trötet die alte Frau von hinten in den Verkaufsraum.
"Nichts, danke", schleudere ich ihm pampig entgegen und stürme aus dem Laden, packe Bennie in seinen Wagen und dann laufe ich so schnell ich kann zurück.
"Das, was ich dir gleich sagen werden, wird dich garantiert wach machen!" Er funkelt mich triumphierend an. "Ich habe noch mehr Zeug von Georg gefunen, die Schallplatten waren wohl etwas wie sein Safe. Aber ich kapier nicht, was er schreibt. Wir müssen uns das zusammen anschauen."
[...]
"Verstehst du, Georg redet auch von diesem Schatz. Mann, stell dir doch nur mal vor, wir würden echt herausfinden, was es damit auf sich hat."
"Und was genau hast du gefunden?"
"Einen Brief an deine Großmutter."
[...] "Hast du ihn dabei? Kann ich ihn lesen?"
"Klar, aber das kostet dich was." Er ginst mich an und spitzt seinen Mund zu einem Kuss.
"Vergiss es, das geht nicht."
[...] "Sind alle Amerikanerinnen so wählerich? Echt, Blue, ich bin deine einzige Chance auf einen Kuss in diesem Kaff." Er sieht mich verschmitzt an, nestelt dann an seiner hinteren Hosentasche rum und zieht einen zusammengefalteten Zettel heraus. [...]
"Tut mir leid, aber ich muss rein." Ich nehme das Babyfon in die Hand.
"Ja, dann geh schon! Weißt du was, Blue, ich hab die Schnauze voll von deinem komischen Getue! Ich verbrenn das Ding einfach."
-
"Okay, dann haben wir ja nicht viel Zeit", beginnt Felix und beugt sich zu mir, als wollte er mich küssen. Ich wehre ihn ab, [...].
Er grinst mich triumphierend an. "So bescheuert bin ich nun wieder auch nicht, aber hätte sein können, dass ich so endlich meinen Kuss bekommen hätte."