In der Hölle ist die Hölle los! Ein prominenter Teufel wird tot aufgefunden. Verdächtig ist ein Engel. Waltharius, Inhaber einer Teufelsdetektei, nimmt die Ermittlungen auf. Zwei Spezialagenten vom TSD, dem Teuflischen Sicherheitsdienst, mischen sich ein, und die furiose Jagd durch die Anderwelt beginnt.
Ein wahrhaft apokalyptischer Spaß erwartet Sie in diesem rasanten Fantasy-Roman.
In der Hölle wird viel Schabernack getrieben und es ist sogar strafbar, wenn man absichtlich jemanden etwas Gutes tut. Aber Mord ist ein Mittel, das selbst in der Hölle verpönt ist und sehr selten vorkommt. Deshalb steht die Hölle Kopf, als der allseits bekannte Spizza der 3. – seines Zeichens Teufelsphilosoph – tot aufgefunden wird. Der Mordverdächtige ist schnell gefunden – Enlil der Engel.
Doch der mit dem Mordfall beauftrage Teufelsdetektiv Waltharius – und obendrein ehem. Schüler und Freund des Mordopfers – glaubt an dessen Unschuld. Um den wahren Mörder zu finden, benötigt er den einzigen Zeugen. Also befreit er Enlil kurzer Hand aus dem Gewahrsam und macht sich gemeinsam mit ihm auf den Weg in Richtung Himmel. Ihnen immer auf den Fersen: Der TSD – Teuflicher Sicherheitsdienst, der Enlil wieder einbuchten will.
Auf Ihrer Reise passieren viele witzige Dinge und die Figuren ansich sind einfach herrlich. Enlil spricht von sich in der dritten Person und ein anderer ist stets und ständig gierig auf Süßes. Waltharius ist ja ein Teufel und er muss seinen Heiligkeitsfaktor durch geweihte Produkte erhöhen, damit er nicht in der Dämonen-Welt oder im Himmel durch seinen teuflischen Geruch auffält. Enlils und Waltharius Zwischenstopps sind z.B. ein Supermarkt für Skelette und das Fegefeuer. Wobei letzteres recht skurril ist. Das Fegefeuer ist ein Casino – einmal hereinspaziert muss man alle Chips setzen, um es wieder verlassen zu können. Verliert man so landet man in der Hölle, gewinnt man gegen den Automaten so kommt man in den Himmel. Aber keine Angst, wenn man sich nicht traut den letzten alles entscheidenden Chip zu setzten, so kann man sich die Wartezeit mit köstlichen Gratiscocktails im ewigen Fegefeuer versüßen :-)
Mein Fazit
Das war ein teuflisch guter Ritt für die Lachmuskeln – und wer gedacht hat, das in der Hölle nur der Teufel los ist, der irrt.
Ich hab selten so viel über Wortwitze gelacht, wie bei “Gott”. Frank Schweizer hat ein phantasievolles und detailreiches Universum mit oben und unten, Himmel und Hölle sowie mit viel mittendrin und Nichts drumherum geschaffen. Dabei ist die Handlung weder zu abgedreht noch langatmig – es stimmt einfach alles und macht Lust darauf, mehr solche tollen Hörbüchern zu lauschen.
A devil is found dead in hell. The suspect: an angel. Waltharius, devil and private investigator, takes on this case and all hell breaks loose as he travels through heaven and hell to find the murderer of his former mentor.
This book has some very good ideas and concepts. It also has some funny characters that could use some fleshing out but are rather enjoyable otherwise. Where it disappointed me was in the humour, one of the main aspects of this story. I've seen Schweizer's books being compared to Pratchett's. This is fitting if you define "like Pratchett" as "trying way too hard to be as funny as Pratchett and failing spectacularly". It had me smiling a few times, but most of the time it was just plain silly and flat. The story in itself was nice, though, and I probably would have enjoyed it a lot more without the jokes.