DNF nach 96 Seiten. Völlig absurd und überspitzt. Wer so einen "Lehrer" hat, der derart abwertend über seine Schüler und generell alle seine Mitmenschen spricht, braucht keine Feinde mehr
mh. ... szenen aus dem schulalltag als referendar. unterhaltend und kurzweilig, aber fuer meinen geschmack zu ... ueberspitzt. es geht zu oft ins absurde, was vermeintlich lustig sein soll. das war mir zuviel. der schulalltag als referendar ist so schon absurd genug, besonders mit einer speziellen schuelerklientel. da muss meiner meinung nach nicht noch ueberspitzt werden. ist es eh schon. [haette nie gedacht, dass ich zum beispiel saetze wie "stefan*, hoer bitte auf hassan* an die eier zu fassen" (10. klasse) mal ernsthaft in einem klassenzimmer benutzen wuerde.] wird eben nie langweilig! das kommt so ganz gut rueber. der alltag mit den schuelern ist halt anders als man es sich vorher vorgestellt hat. und unterricht eben auch. verwirrend uebrigens, dass die kurze "geschichte" aus der zeit nach dem ref zwei kapitel vor der pruefung stand. insgesamt daher ok, aber wer ueber den schulalltag lesen will, findet sicher was noch amuesanteres.
Ein schönes, unterhaltsames Buch mitten aus dem Leben eines Fast-Lehrers an einer Schule in Neukölln. Die Episoden aus dem Unterricht - wenn man das, was dort passiert, denn so nennen möchte - sind amüsant und ironisch geschrieben. Hatte das Buch anfangs phasenweise eine eher abschreckende Wirkung auf mich, da ich das hier als "die Hölle" beschriebene Referendariat noch vor mir habe, fand ich die Geschichten zunehmend immer lustiger und fühlte mich gut unterhalten. Am lustigsten wird dieser Erfahrungsbericht aber wohl für diejenigen sein, die es bereits zum richtigen Lehrersein geschafft haben.
Achtung angehende Referandare! Falls ihr ein lustiges Buch über euren zukünftigen Arbeitsalltag sucht, solltet ihr euch von diesem Werk fernhalten - wenn ihr wissen wollt, wie es wirklich abläuft, seid ihr aber genau richtig. Stephan Serin beschreibt ironisch bis zynisch seine Erlebnisse in deutschen Klassen- und Lehrerzimmern und man kann ihm nur wünschen, dass es wunderbar überzeichnet ist. Viel zu oft ist es der Realität aber gar nicht so fern...
Einige wirklich witzige Stellen, vieles, was mir den Lehrerberuf verdeutlicht hat, einiges, was sich auch nachvollziehen lässt ... aber im Gesamten frage ich mich, ob man das Buch wirklich ernst nehmen kann. Der Autor stellt vor allem sich selbst nicht ins beste Licht, im Gegenteil. Sehr sonderbar.