Marlen Haushofer was born in Frauenstein, Molln, Austria on April the 11th, 1920. She went to a Catholic gymnasium that was turned in a public school under the Nazi regime. She started her studies on German Language and Literature, in 1940 in Vienna and later on in Graz. She married the dentist Manfred Haushofer in 1941, they divorced in 1950 but reunited in 1957. They had a son together, in addition to the one son she had brought to their “second” marriage.
Although Marlen Haushofer won prizes for her work and gained critics laud, she was an almost forgotten author until the Women's Movement rediscovered her, with special attention of the role of women in the male-dominated society themes in her work.
Die Wand (The Wall) can be seen as her main-work. It was published 1963, and it's a novel about a woman cut off from society that made her living on her own in the woods. Not only because of the open ending, the novel allows a big variety of interpretations. Marlen Haushofer came down with bone cancer and died on March the 21st 1970, she was only 49 years old.
Schon lange steht dieses Erzählbändchen mit frühen Erzählungen von Marlen Haushofer ungelesen in meinem Regal. Gleich die ersten Erzählungen haben mich gepackt. Wunderschön zum Beispiel die Erzählung Für eine vergeßliche Zwillingsschwester. Auch die Geschichte: Die Geschichte lässt vom Schreiballtag der Autorin viel erkennen. 24.2.2013 Frühmorgens weitere Geschichten gelesen. Ich mag den Blick den die M.H.auf die Welt hat. Eigentlich sind es Einblicke, vor allem in Kinderseelen und Kinderphantasien und in die Funktionsweise der kleinsten Einheit der Gesellschaft: der Familie. Immer wieder arbeitet M.H. die Bruchlinien heraus und lässt Realität in Traumwelten übergehen. Fröhlich sind sie nicht diese Geschichten - Dunkel und vielgesichtig empfinde ich sie.
Nach 'Die Wand' das nächste verschlungene Buch von Haushofer. In dieser Sammlung von Kurzgeschichten drängen sich dem Leser/der Leserin deutlich stärker die 50er Jahre auf. Sehr diverse Frauenbilder als Protagonistinnen, die mich immer nachdenklich, manchmal extrem traurig, manchmal tiefenentspannt, zurückgelassen haben.