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Die Weimarer Staatsrechtsdebatte: Diskurs Und Rezeptionsstrategien (Staatsverstandnisse, 42)

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Im Zentrum der Reihe Staatsverstandnisse steht die Was lasst sich den Ideen fruherer und heutiger Staatsdenker fur ein zeitgemasses Verstandnis des Staates entnehmen? Was verspricht eine erneute Darstellung des Methoden- und Richtungsstreits der Weimarer Staatsrechtslehrer? Uber das historische Interesse hinaus ist es vor allem das der ungeheuren Wirkungsmacht dieser Debatte. Ist es doch die Weimarer Staatsrechtsdiskussion, die noch die Debatten in der fruhen Bundesrepublik bestimmen sollte. Viele der an ihr beteiligten Staatsrechtslehrer - u.a. Hans Kelsen, Gerhard Anschutz, Richard Thoma, Gustav Radbruch einerseits und Erich Kaufmann, Rudolf Smend, Hermann Heller, Carl Schmitt andererseits - wurden dann spater mit ihrem je spezifischen Profil bekannt, ohne dass man es notwendigerweise auf die Weimarer Debatte zuruckbezog. Die Rekonstruktion dieser Debatte verspricht daher nicht nur wieder die ganze Breite der verschiedenen Staatsverstandnisse zu zeigen, sondern auch ihre Gebundenheit an eine spezifisch historische Lage. Im veranderten Kontext der Konsolidierung der fruhen Bundesrepublik schliesslich sollten diese verschiedenen Zugange, die alle noch unser heutiges Staatsverstandnis bestimmen, nochmals andere Gewichtungen erhalten

291 pages, Paperback

Published November 8, 2011

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Manfred Gangl

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