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Dessen Aufbau folgt Haffners Linie "20 Jahre deutsche Geschichte aus meiner Perspektive" mit anschließender "Geschichte Deutschlands als Teil meiner privaten Lebensgeschichte". Genau hier liegt das Geheimnis dieses 1939 entstandenen und niemals veröffentlichten Frühwerks von Haffner: Ein "Durchschnittsmensch mit vielen Schwächen" erzählt das ganz persönliche Erleben einer "interessanten und dramatischen" Zeit. Für Haffner ein "privates Duell mit dem Dritten Reich", das ungewohnte Einblicke ermöglicht.
Die Erinnerungen bereits 1914 beginnen zu lassen ist dabei eine außergewöhnliche Entscheidung, datiert doch Hitlers Machtübernahme erst auf das Jahr 1933. Doch bereits im Ersten Weltkrieg sieht Haffner "die Wurzeln des Nazismus: nicht etwa im 'Fronterlebnis', sondern im Kriegserlebnis des deutschen Schuljungen", zu denen er damals zählte. Die anschließende Zeit der Weimarer Republik ist geprägt von den Vorboten des Unheils, das dann mit den Zeitungsschlagzeilen "Hitler zum Reichskanzler berufen" hereinbricht. Im April 1933 schon folgt der Judenboykott, den Hitler und Goebbels, so Haffner lakonisch, "auf dem Obersalzberg bei Tee und Biskuits beschlossen". Was danach kam war eine Zeit "grau wie ein Hinrichtungshof". Deren Vorgeschichte schildert dieses schlicht fesselnde und uneingeschränkt empfehlenswerte Buch. --Joachim Hohwieler
304 pages, Paperback
First published August 1, 2000







Real ideas must as a rule be simplified to the level of a child’s understanding if they are to arouse the masses to historic actions. A childish illusion, fixed in the minds of all children born in a certain decade and hammered home for four years, can easily reappear as a deadly serious political ideology twenty years later.
Comradeship is part of war. Like alcohol, it is one of the great comforters and helpers for people who have to live under unbearable, inhuman conditions. It makes the intolerable tolerable. It helps us cope with filth, calamity and death. It anaesthetises us. It comforts us for the loss of all the amenities of civilisation.
A man bedded in comradeship is relieved of all personal worries, and of the rigours of the struggle for life. He has his bed in the barracks, his meals and his uniform. His daily life is prescribed from morning to night. He need not concern himself with anything. He lives, not under the severe rule of ‘each for himself’, but in the generous softness of ‘one for all and all for one’.