Eigentlich bin ich ein Fan von Ake Edwardsons Erik Winter, aber dieses Buch konnte mich leider nicht so begeistern wie die anderen Bücher. Erik Winter muss sich diesmal mit mehreren Morden an Ausländern beschäftigen und stößt dabei immer wieder auf Wände aus Angst, Wut, Verzweiflung. Er muss feststellen, dass Schweden doch nicht so tolerant und sozial ist wie er dachte. Die Stimmung ist über die gesamte Geschichte düster, dunkel und kalt. Nur ab und zu kommen Lichtblicke in Form der Kinder von Erik Winter. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber leider wird sie sehr zäh erzählt. Wer Edwardson nicht kennt, sollte mit einem anderen Buch beginnen, sonst wird er wohl kein weiteres Buch von ihm lesen.