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CORRESPONDANCE

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224 pages, Paperback

First published January 1, 1998

51 people want to read

About the author

Max Frisch

276 books780 followers
Max Rudolph Frisch was born in 1911 in Zurich; the son of Franz Bruno Frisch (an architect) and Karolina Bettina Frisch (née Wildermuth). After studying at the Realgymnasium in Zurich, he enrolled at the University of Zurich in 1930 and began studying German literature, but had to abandon due to financial problems after the death of his father in 1932. Instead, he started working as a journalist and columnist for the Neue Zürcher Zeitung (NZZ), one of the major newspapers in Switzerland. With the NZZ he would entertain a lifelong ambivalent love-hate relationship, for his own views were in stark contrast to the conservative views promulgated by this newspaper. In 1933 he travelled through eastern and south-eastern Europe, and in 1935 he visited Germany for the first time.

Some of the major themes in his work are the search or loss of one's identity; guilt and innocence (the spiritual crisis of the modern world after Nietzsche proclaimed that "God is dead"); technological omnipotence (the human belief that everything was possible and technology allowed humans to control everything) versus fate (especially in Homo faber); and also Switzerland's idealized self-image as a tolerant democracy based on consensus — criticizing that as illusion and portraying people (and especially the Swiss) as being scared by their own liberty and being preoccupied mainly with controlling every part of their life.

Max Frisch was a political man, and many of his works make reference to (or, as in Jonas und sein Veteran, are centered around) political issues of the time.

information was taken from
http://en.wikipedia.org/wiki/Max_Frisch

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Rudi.
178 reviews44 followers
November 1, 2025
Der Briefwechsel zwischen Frisch und Dürrenmatt besteht aus nur 39 Briefen, bei denen zum Teil nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt versendet wurden. Die allermeisten Briefe stammen von Frisch, Dürrenmatt hat häufig wohl lieber zum Telefon gegriffen.

Die beiden Autoren schwanken in ihren Briefen zwischen Lobhudelei und (scheinbar) vorsichtiger, teils auch deutlicher Kritik, wobei ich den Eindruck hatte, dass Frisch der aufrichtigere Briefeschreiber war. Dürrenmatt, so kam es mir bei der Lektüre vor, hat deutlich weniger in die zeitweise von beiden als Freundschaft benannte Beziehung investiert als Frisch. Auch erscheint Frisch als der Empfindsamere der beiden, der sich auch nicht scheut, sich ausführlich und zerknirscht für eigenes Fehlverhalten von Herzen zu entschuldigen.

Es geht fast immer um die Arbeiten der beiden, wobei die jeweils angesprochenen Werke selten benannt werden. Ohne den ausgezeichneten Anmerkungsapparat, aus dem, durchaus erwartungsgemäß, mehr zu erfahren ist als aus den Briefen, wüsste ein normal informierter Leser, eine Leserin oft nicht, von welcher Arbeit die Rede ist.

Dank dieser Anmerkungen und des umfangreichen einführenden Essays des Herausgebers Peter Rüedi ist dann um den doch bescheidenen Briefwechsel ein lesenswertes Buch mit immerhin 240 Seiten entstanden.
Profile Image for Klaus Mattes.
729 reviews10 followers
December 26, 2024
Schönes Buch, aber enttäuschend. Der Band bringt alle Briefe, die erhalten sind, auch Postkarten aus dem Urlaub. Hierbei fand der Austausch im Wesentlichen zwischen 1947 und 1955 statt. Dann hatten D. und F. in Wahrheit gegenseitig genug von einander. Sie waren nicht kompatibel, sie konnten sich nicht mehr weiterhelfen. Es sollte vorweg schon enthüllt werden, dass der Briefe-Text-Teil im Diogenes-Taschenbuch nur etwa 30 Seiten beansprucht. Das Übrige ist nett und lobesam, könnte aber auch wegfallen. Eine äußerst lange Chronik beider Werke und Leben, ein Fototeil, eine gegen drei Mal längere Einleitung (als die Briefe dann je noch werden) des Herausgebers Peter Rüedi („Weltwoche“, mehrere Jahre Dramaturg am Schauspielhaus Zürich). Vorbildlicher Editionsbericht und Anmerkungsapparat. Was aber nachgerade grotesk wird, denn das in den Briefen Festgehaltene lässt niemanden in seinem Lehnstuhl ins Zittern oder Abrutschen geraten. Kennen hatten sie sich auf der Basis gelernt, dass Max Frisch, der um gut 10 Jahre Ältere, schon eine landesweit berühmte Person und Dürrenmatt ein neues, junges Genie war, das das im Zweiten Weltkrieg zu internationalem Ruhm gelangte Zürcher Schauspielhaus handstreichartig „übernehmen“ wollte. Es dauert gar nicht lange, bis Dürrenmatt, Frisch freundlich zubilligend, dass er ein großer Prosaautor, ein vorbildlicher Charakter und gescheiter Theoretiker ist, den Kollegen mit Monologen zutextet, die ständig den Subtext enthalten: Wie man Theater macht, das weiß doch vor allem ich. Immer ausführlich und beredt stellt Dürrenmatt seine Konzeption für kommende Werke vor und scheint zu glauben, Frisch genieße diese Denkspiele und empfange Anregungen daraus. Dann wird er enttäuscht, denn Frisch scheint zu meinen: Dazu ist jetzt genug gesagt. Vielleicht die erhellendste Erkenntnis, die man aus diesen Briefen ziehen kann: Wir alle leben ständig aneinander vorbei. Und Genies machen da keine Ausnahme.
Dass zwei so dermaßen produktive Schreiber in mehreren Jahren nur so wenige Briefe geschrieben haben, obwohl sie einander, wenigstens am Anfang, wirklich mochten, darüber würde ich mich nicht so wundern. Die (deutsche) Schweiz ist ein sehr kleines Land und die Zürcher Medien-, Verlags- und Theaterszene darin so dominant und unverzichtbar fürs eigene Fortkommen, dass man sich sowieso ständig über die Wege lief und es Face-to-Face machen konnte.
Profile Image for Joy.
2,057 reviews
July 9, 2021
Extremely niche book that depicts the full written correspondence between Max Frisch and Friedrich Dürrenmatt during their literary careers. Part of what was so striking to me about this was how few letters existed between these two men — given that a whole book was written about their letters.

It seems to end with them no longer talking, by the time of their deaths. (It is unclear exactly why, but it seemed like Frisch was the one whose behavior became most erratic by the end, and I wondered if it really related to aging/dementia.) Book includes a really thoughtful, lengthy introduction about the authors’ relationship — that intro is actually as interesting as the letters themselves.
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