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The Match: Two Outsiders Forged a Friendship and Made Sports History―An Inspiring Tale of Overcoming Prejudice and Triumph on the Tennis Court

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With the help of friends who recognized her extraordinary talent, Althea Gibson rose from a childhood of playing stickball on Harlem streets to claim victory at Wimbledon. It is widely recognized that her sacrifices along the way paved the road for the successes of Venus and Serena Williams. But Althea's was a victory hard fought and painfully won.

She had no idea the turn her life would take when she met Angela Buxton at the French Indoor Championships. Despite her athletic prowess, Althea was shunned by the other female players. Her failing was her skin color. Angela, the granddaughter of Russian Jews, was also shunned. Her failing was her religion. Finding themselves without doubles partners, the pair decided to join forces, and together they triumphed, going on to win the 1956 championship at Wimbledon. The two women would become lifelong friends, and Angela would prove to be among Althea's greatest supports during her darkest times.

Gibson died in 2003, but her life and her contributions to tennis and race relations in the United States are well preserved in this valuable book. Bruce Schoenfeld delivers not only the true story of Gibson's life but also an inspiring account of two underdogs who refused to let bigotry win -- both on and off the courts.

304 pages, Paperback

First published June 1, 2004

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About the author

Bruce Schoenfeld

9 books4 followers

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2 (2%)
Displaying 1 - 19 of 19 reviews
180 reviews1 follower
June 17, 2019
Well written, well documented glimpse into the early years of women's tennis: becoming professionalized, a country club white ladies' sport keeping out Blacks and Jews. Very interesting if you are interested in tennis, lots of match descriptions and strategies as well as the stories of Althea Gibson and Angela Buxton and the people in their lives.
Profile Image for MaggyGray.
673 reviews31 followers
October 14, 2021
Da ich nicht sportbegeistert bin, und mir die fassungslos-begeisterte Ergriffenheit völlig fremd ist, die immer wieder bei verschiedensten Menschen durchbricht, wenn irgendjemand irgendeinen sportlichen Erfolg erzielt, hat mich dieses Buch nicht so sehr wegen des Sportes (hier Tennis) interessiert, sondern wegen Althea Gibson. Biografien von Frauen, die sich Dinge erfkämpf(t)en, über die Männer noch nicht einmal nachdenken, weil sie ihnen immer und jederzeit offen standen und stehen, sind so viel interessanter als die x-te Fanausgabe eines überschätzten (hier beliebige Sportart einfügen)-Sportlers.

Bruce Schoenfeld hat mit seiner Biografie einen sehr lesenswerten und gut aufgebauten Text vorgelegt, auch wenn ich finde, dass er den „Gibson-Weg“ stellenweise etwas weit verlässt, um andere Tennisspielerinnen vorzustellen und deren Sportweg nachzuzeichnen. Das ist insgesamt nichts verwerfliches, aber dadurch habe ich irgendwann den Faden verloren, wer denn nun wann wo und gegen wen gespielt hat. Großes Augenmerk legt Schoenfeld auf den Werdegang von Angela Buxton, die als Doppelpartnerin von Althea Gibson ebenso Geschichte geschrieben hat und die mit ähnlichen, wenn auch nicht ganz so einschneidenden, Ressentiments kämpfen musste, weil sie Jüdin war. Althea Gibson hatte es da als schwarze Frau natürlich noch um einiges schwerer.

Es gibt eine Stelle in diesem Buch, an der beschrieben wird, wie man Angela Buxtons Vater bei den Spielen seiner Tochter immer wieder mitteilen musste, wer gerade führt, weil er Zeit seines Lebens die Tennisregeln und –abläufe nicht kannte. Das wäre bei mir und beim Lesen dieses Buches vielleicht auch nicht schlecht gewesen, denn da mir die Tennisregeln völlig fremd sind, kann ich mit Ausdrücken wie „Break“ oder „Vorhand“ etc. überhaupt nichts anfangen.

Trotzdem habe ich das Buch mit Genuss gelesen! Die Beschreibungen, mit welchen Widerständen gerade Frauen im (Profi-)Sport hatten, haben sich bis heute zwar stark verändert, aber trotzdem erreichen Sportlerinnen kaum den Bekanntheitsgrad und vor allem die finanzielle Anerkennung wie ihre männlichen Pendants. Dass Althea Gibson als Mitglied der Hall of Fame des Tennis mit ihrem unbändigen Willen Großes zu leisten, ihrem überschäumenden Wesen und ihrer Herzlichkeit (vor allem Angela gegenüber), mehr oder weniger verarmt und völlig vergessen in ihrer kleinen Wohnung lebte und dann starb, ist eine Schande! Sie hätte so viel mehr verdient!
142 reviews3 followers
October 5, 2021
Wie bewandert seid Ihr auf dem Gebiet des Tennissports und seiner Geschichte? Ich kenne nur ein paar bekannte Namen der letzten vierzig Jahre und habe noch nie ein Match live gesehen. Trotzdem habe ich mit großem Interesse ein Buch über Tennis gelesen. Denn die Geschichte der beiden Frauen, die in den 50iger Jahren die verkrustete Szene des weißesten und snobistischsten Sports überhaupt  aufmischten, hat mich berührt. 

Der Sportjournalist Schoenfeld erzählt in diesem Buch nicht nur über die Tennisspielerin Althea Gibson, wie der Titel vermuten lässt. Er greift weiter und berichtet über die ungewöhnliche, doch sehr verlässliche Freundschaft zwischen zwei Tennisspielerinnen und deren persönliche und sportliche Entwicklung. Sie waren beide Außenseiterinnen in der Tenniswelt der 50iger Jahre, die US-Amerikanerin Althea Gibson und die Britin Angela Buxton, die eine farbig, die andere jüdisch.

Der Autor nimmt den Faden an einer überraschenden Stelle auf. 1995 rief die frühere Wimbledon-Gewinnerin Althea Gibson bei Angela Buxton an, die gerade in einem Pensionärsdomizil in Florida ihr Essen auf dem Herd brutzelte. Althea Gibson, die bekannt wurde, als sie die Schranken für farbige Spieler*innen in Tenniswettbewerben einriss, war im Alter mittellos und nicht mehr in der Lage ihre Rechnungen oder lebenswichtige Medikamente zu bezahlen. Deshalb zog sie ernsthaft in Betracht, sich das Leben zu nehmen. Doch vorher wollte sie sich noch von ihrer alten Freundin Angela verabschieden.

Angela Buxton war die Doppelpartnerin Gibsons, mit der sie 1956 in Wimbledon im Damen-Doppel gespielt hatte. Doch es wurde kein Abschied. Buxton hörte nicht nur ihrer alten Freundin zu, sondern sie half ihr finanziell und organisierte Hilfe in der Tenniswelt. Damit führt uns Schoenfeld in eine Freundschaft ein, die sich über mehr als 40 Jahre erstreckte.

Schoenfeld nimmt sich eingehend den frühen Werdegang beider Frauen vor. Von der Kindheit bis zu ihrem ersten Treffen 1951, als der Teenager Angela Buxton die Tennisspielerin Althea Gibson um ein Autogramm bat. Der unscheinbare Start eines außergewöhnlichen Verhältnisses, das ein Leben lang hielt. Gibson und Buxton brauchten beide einen langen Atem und großes Durchhaltevermögen, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

Die 50iger Jahre waren eine schwere Zeit für zwei Sportlerinnen, die sich nicht „in der Norm“ befanden. Hautfarbe, Schichtzugehörigkeit und Religion waren in der Gesellschaft und auch im Sport teilweise noch Ausschlusskriterien. In USA herrschte Rassentrennung. Bis 1950 durften Farbige in den USA nicht gegen weiße Tennisspieler*innen antreten! In britischen Tennisclubs waren Menschen jüdischen Glaubens als Clubmitglieder oder beim Spiel ausgeschlossen.

Den jungen Tennisnachwuchstalenten, der farbigen Althea und der jüdischen Angela wurde immer wieder vermittelt, dass sie nicht erwünscht sind. Sie wurden subtil von anderen Spielerinnen ausgegrenzt und auch mal angefeindet, auf dem Platz diskriminiert und ausgebuht.

Die Freude war groß, als sich die beiden Außenseiterinnen gefunden hatten. Wie gut es tut, einfach mal jemanden zum Reden oder zum gemeinsamen Essen zu haben. So waren die beiden im Lauf der Zeit gute Freundinnen geworden. Als sie als Team ihren gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten, spielten sie als Partnerinnen im Doppel das Tennis ihres Lebens.

Ein bewegendes Beispiel der großen weiblicher Solidarität fand bei einem Spiel im French Open statt:
Althea und Angela spielten gegeneinander in einem Semifinale in Paris. Die Gewinnerin würde ins Finale kommen, was für beide von großer Bedeutung wäre. Der BH-Träger von Althea riss am Anfang des 3. Satzes. Angela zeigte eine Reflexreaktion, rannte um das Netz und schützte Althea vor den Blicken der pfeifenden Menge, verließ den Court und lief mit ihr in die Umkleidekabine. Die französischen Verantwortlichen wollten Althea disqualifizieren, weil sie den Platz verlassen hatte. Angela sollte sich einverstanden erklären und würde sofort Finalistin. Angela verweigerte dies, Althea wäre ihre Freundin, das würde sie ihr nicht antun. Am Ende setzte sich Angela durch.

Die hochtalentierte Althea Gibson hat immer wieder auf den Tennisplätzen die Rassentrennung aufgebrochen und bahnte Wege für spätere farbige Sportler*innen. Deshalb wurde sie immer wieder nur mit ihrer Hautfarbe definiert „Schwarzes Naturtalent“, „das farbige Mädchen aus Harlem“. Sie wollte nie politische Aktivistin oder Symbolfigur sein, sondern nur ein Tennisstar werden. Aber sie war stolz auf ihre Herkunft, rebellisch und stur. Als erster farbiger Mensch gewann sie die U.S. Championships, die French Open, in Wimbledon und verbuchte etliche Grand Slam Siege. Doch die Zeit, vom Tennisspielen zu leben, war noch nicht gekommen. Nach ihrer Tenniskarriere gab es keinen Platz mehr für sie.

Im englischen Original wird anders als beim deutschen Titel „Althea Gibson. Die Geschichte einer vergessenen Heldin“ deutlicher, dass es sich bei diesem Buch nicht ausschließlich um eine Biographie Gibsons handelt. Der Titel „The Match: Althea Gibson and a Portrait of a Friendship” verweist deutlicher auf die Spielerin Angela Buxton und die Freundschaft dieser beiden Ausnahmesportlerinnen. Die Freundschaft und die Biographie Buxtons nehmen einen deutlichen Teil der Geschichte ein. Ihr Name oder ihr Bild hätte deshalb eigentlich auch aufs Cover gehört. Dieses freundschaftliche Verhältnis offenbart viel über den Charakter der beiden Spielerinnen, die Hindernisse im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich.

Bruce Schoenfeld hat als Sportjournalist sehr perfektionistisch die Wettkampfergebnisse und –verläufe von Althea Gibson, Angela Buxton und manch anderer Tennisspielerin jener Zeit recherchiert und analysiert. Diese Vielzahl an kleinsten Details überforderte mich als Leserin gelegentlich. Schließlich bin ich keine Tennisfanatikerin. Da wäre mir eine tabellarische Aufstellung im Anhang lieber gewesen. Durch das Übermaß an spieltechnischer Information verliert man sonst nämlich die Anteilnahme am persönlichen Schicksal der Spielerinnen.

Trotz seiner Detailverliebtheit gelingt es Schoenfeld, die Geschichte dieser beiden Frauen berührend zu erzählen. Er vermittelt die Stärke ihrer Persönlichkeiten, die sich gegen Intoleranz, Rassismus und Engstirnigkeit stellten und schließen bezwangen. Es wurde Zeit, dass für die einstmals berühmteste Tennisspielerin der Welt endlich ein würdiges Andenken gesetzt wurde. Es hat übrigens fast zwei Jahrzehnte gedauert, bis Evonne Goolagong, die aus einer australischen Aborigines-Familie stammt, als sogenannte „farbige“ Tennisspielerin so erfolgreich in ihre Fußstapfen treten konnte.

Die vielen Hindernisse durch die diskriminierende Rassentrennung in USA und die Diskriminierung und den Antisemitismus im Tennissport waren mir in dieser drastischen Form gar nicht so bewusst gewesen. Der Autor hat nicht nur die berührende Biographie einer farbigen Tennisspielerin und einer ungewöhnlichen Freundschaft geschrieben. Er hat auch ein Stück Zeitgeschichte im Bereich des Sports erlebbar gemacht.
150 reviews1 follower
October 17, 2021
What trailblazers these ladies were.
390 reviews
September 30, 2021
Althea Gibson aus Harlem ist schon immer sehr sportlich gewesen und hat schon recht früh ein großes Talent für Tennis erkennen lassen. Als Schwarze hat sie es jedoch schwer in der elitären Sportart, denn Rassentrennung ist in den Nachkriegsjahren an der Tagesordnung und trotzdem macht sie ihren Weg, wird die erste afroamerikanische Wimbledon Siegerin. Vor großen Schwierigkeiten steht auch die Britin Angela Buxton, die als Jüdin mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Die beiden Sportlerinnen treffen aufeinander und sind schnell freundschaftlich verbunden.

Zu Beginn habe ich sehr mit dem Buch gehadert. Zum einen lag das am Schreibstil mit seinen ganzen Sprüngen in der Geschichte, zum anderen sicher auch daran, dass der Beginn leider deutlich weniger spannend und interessant war, als ich mir das erhofft hatte. Ich dachte schon, dass ich vielleicht auch einfach die falsche Leserin sei, weil ich nicht der Tennisfan bin und eher auf die rassenpolitischen Aspekte der Geschichte gespannt war, doch irgendwann legte sich der Schalter um. Und das gerade noch rechtzeitig. Nach mehr als 100 Seiten, die sich teils wie Kaugummi zogen (und teils auch sprachlich nicht wirklich rund wirkten), war ich gerade am Überlegen nur noch „drüber“ zu lesen und das Buch endlich zur Seite legen zu können.

Doch dann war mein Interesse da, die Figuren bekamen mehr Kontur und Tiefe – allen voran Althea und Angela, aber auch andere wichtige Personen, die ihre Wege kreuzten. Ich hätte beim Querlesen sicher einiges verpasst, und zwar in weiten Teilen das, was ich mir von dem Buch ja erhofft hatte – Situationen der beiden, wie sie mit Zurückweisung und Ausgrenzung umgegangen sind und wie die beiden, allen Widrigkeiten zum Trotz, ihren Weg machten. Mich hatte nur manches Mal gewundert, wie die beiden Frauen mit den Zurückweisungen umgegangen sind bzw. wie z.B. Althea sich immer nur als einzelne Sportlerin sah und nie als Schwarze, die sich und anderen den Weg ebnet. Einerseits kann ich verstehen, dass sie nicht viel Aufhebens um ihre Hautfarbe machen wollte, andererseits hätte sie vielleicht einiges bewegen können, wäre sie nicht so auf sich selbst bezogen gewesen. Aber das war ja mehr oder minder einer ihrer hervorstechenden Charakterzüge - ich glaube auch das hat mir das Lesen ihrer Geschichte über weite Strecken verdorben. Da war mir Angela doch um Längen lieber, auch wenn ich mir an ihrer Stelle auch das eine oder andere so nicht gefallen lassen würde - hier mache ich aber mehr Zugeständnisse, denn es war einfach eine andere Zeit.

Für eingefleischte Tennisfans sind vielleicht auch die beschriebenen Matches mit zahlreichen Details etc. richtig interessant, ich war manchmal nicht so ganz bei der Sache, vor allem bei zig verschiedenen Spielerinnen. Schachtelsätze stapeln sich teilweise, aber es lohnt sich durchzuhalten, denn gerade die Anteile jenseits der Matches bieten doch einiges an spannenden gesellschaftlichen und sportlichen Aspekten.

Warum findet Angela keine Erwähnung im Titel? Das frage ich mich wirklich, denn ihre Geschichte ist anders, aber auch von Schwierigkeiten und Erfolgen geprägt. Sie war für mich auch um ehrlich zu sein deutlich interessanter als Althea, die immer nur ihren Gegnern mit extremen Selbstbewusstsein selbst nach einer Niederlage reindrücken musste, dass sie die Beste sei. Und so ganz unrecht hatte sie ja auch nicht, denn was sie sportlich leistete war beeindruckend – schade, dass man die beiden Frauen heute kaum kennt.
Da ich doch einige Kritikpunkte habe und das Buch teilweise auch nicht gerne las, sind gerade noch 3,5 Sterne drin.
Profile Image for Amelia Sun Sign.
75 reviews
September 10, 2021
Kurzmeinung: Eine unglaubliche Geschichte einer Tennislegende, die es zu Ruhm brachte, aber durch das Schicksal, wie es im Leben machmal, oft verläuft, verarmt und alleine lebte... spannend, wie es gelingen könnte ihr wieder auf die Beine zu helfen? Es sind eben diese Heldengeschichten aus dem Leben, die Zuversicht geben.

Erster Eindruck, Cover: Das Cover finde ich sehr aussagekräft, es ist in schwarz und weiß gedruckt, auf dem Bild, die junge Althea Gibson, nachdenklich. Man merkt erst, wie anmutig sie ist, wenn man weiß durch was sie sich durchboxen musste. Es wirkt auch nostalgisch und erinnert sehr gut an die Tennisprofis der Vergangenheit der frühen 1950/60er.

Der Autor Bruce Schoenfeld hat sich hier eine ganz besondere Persönlichkeit herausgesucht. Er ist US-amerikanischer Reporter, Reise- und Sportjournalist. Er schreibt u. a. für Sports Illustrated, Travel & Leisure und das New York Times Magazine.

Der Inhalt verspricht Gänsehaut-Feeling, über den Aufstieg der Tennislegende, die ein Leben lang eigentlich eher im Hintergrund stand, obwohl sie genau so viele (wichtige) Titel wie ihre anderen amerikanischen Kollegen:innen holte.
Im Alter geriet sie in Vergessenheit und war verarmt, es ist spannend zu hören, wie andere Sportler und liebe Menschen ihr wieder helfen wollten, das was sie geleistet hatte ins rechte Licht zu rücken.Und sicherlich gelingt dies auch mit dem Buch.

Es ist eine würdige Biografie über eine mutige Frau, die nicht zuließ, dass Intoleranz, Rassismus und Engstirnigkeit über sie siegte. Ein wichtiges Thema für die morderne Zeit und für junge Mädchen aus allen Kulturen dieser Welt.

Ein Empowerment- Buch. Empfehlung!
Profile Image for Margarethe.
572 reviews
September 23, 2021
Eine Sportlerbiographie über eine vergessene Tennislegende.
Althea Gibson, die es trotz aller Widerstände hat als schwarze Tennisspielerin auf den Court von Wimbledon und gewonnen hat.
Tennis der weisse Sport hatte auch schon in den 50er schwarze Spieler, die oft nicht an Turnieren teilnehmen durften und sich mit den weissen Spieler nicht messen durften.
Althea Gibson ist eine Vorreiterin gewesen, die die Tennisszene ordentlich aufgemischt hat und doch kaum einer erinnert sich an sie. Die ganze Arbeit umsonst?
Dank Bruce Schoenfeld sollte sich das ändern!
Schoenfelder trägt viele Fakten zusammen und zeigt den Aufstieg von Gibson und ihre Wegbegleitern. Ganz allein hat sie es nicht geschafft, sie brauchte viele Helfer auf den Weg in den Tennisolymp.
Auch wenn Tennis nicht mein Sport ist, wird durch Schoenfelds Recherchen die Geschichte lebendig und der Leser begleitet Gibson von Harlem über die verschiedene Stationen bis nach Wimbledon und das Vergessen der Heldin schon zu Lebzeiten.
Durch die vielen Wegbegleiter und den Erwähnen der Quellen ist das Lesen manchmal etwas holprig, wie das meist bei Biographien ist, aber Schoenfeld ist Sportjournalist und bekommt die Geschichte zusammen.
Auch bei aller Bewunderung von Althea Gibson, die für die Nachwelt zu früh ihren Durchbruch hatte und für die Gesellschaft eigentlich zu spät, so richtig warm bin ich mit ihr sehr ehrgeizige und willensstarke Sportlerin,nicht geworden.

Profile Image for Johanna.
74 reviews
October 26, 2021
Der Roman erzählt von Althea Gibson und ihrer Freundin und Tennispartnerin Angela Buxton. Er erzählt von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Bruce Schoenfeld, der Autor dieses Buchs, trifft also genau den Zeitgeist und geht doch irgendwie daran vorbei.

Seine Art des Erzählens ist wenig mitreißend und plätschert mehr so dahin. Er konzentriert sich viel auf Details und wenig auf das eigentlich interessante des Romans, nämlich die Beziehung zwischen den zwei Tennisspielerinnen.

Er erzählt abwechselnd die Perspektiven der beiden, ihre Lebensgeschichte und ihre Herausforderungen in einer Welt, in der Rassentrennung herrscht, als professionelle Tennisspielerin Erfolg zu haben oder überhaupt spielen zu dürfen.

Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, weil mir die Leseprobe echt gut gefallen hat, aber leider fand ich den Stil von Schoenfeld nach ein paar Seiten öde und leblos. Die eigentlich so interessante Geschichte wurde auf eine Weise erzählt, die mich kalt gelassen hat, was ich total schade finde. Als fiktionalisierte Romanerzählung wäre dieses Buch wahrscheinlich um einiges spannender gewesen!
Profile Image for Bill Fox.
455 reviews3 followers
June 17, 2025
I like stories where athletes, in this case Althea Gibson and Angela Buxton, overcome racism and anti-Semitism to play their sport. This was another of those books and was quite readable.

I think it could have been better organized. References to the present day (actually to about 2004 since that is when the book was published) interrupted the story's flow. For example, in the midst of recounting the 1957 Wimbledon final between Gibson and Darlene Hard, the author switches to telling us about Hard 50 years later. It was totally irrelevant to the 1957 final. Unfortunately that type of interruption happened more than once.

Despite all the private clubs and associations that barred Gibson and Buxton from playing, it seems when they were allowed to play, they had minimal trouble finding doubles partners. I would have like a little more information on that. Maybe my perception was incorrect.
Profile Image for Caroline.
210 reviews
September 17, 2021
This was really a great read overall. Schoenfeld deftly handled the lives of the two women very well when I wasn’t sure that part would be done as well. The back and forth, fittingly, reminded me of the few tennis matches I’ve watched. I believe that the detailed accounting of the matches they played probably created a lot of suspense for readers who understand tennis scoring and terminology better than I do. I almost wish some sort of glossary or explanation had been included as a sort of appendix for those readers like me who we’re more interested in the characters of this story than tennis. Perhaps, Schoenfeld thought the appeal of his book was only for tennis fans? If so, he greatly underestimated the appeal of his writing. I recommend this book to anyone who wants to learn more about these two women or enjoys biographies in general.
59 reviews
October 21, 2021
Ich muss leider sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Auch wenn ich die Idee dahinter gut fand und gerne über Althea Gibson lernen wollte, so enttäuschte mich dieses Buch doch sehr.
Zunächst einmal sei anzumerken, dass die Gestaltung des Buches doch recht notdürftig und "billig" wirkt. Man hat nicht den Eindruck, dass sich dabei besonderes viel Mühe gegeben wurde.
Wenn es um den Text bzw. die Handlung geht, fehlt definitiv ein roter Faden. Irgendwie wird alles rund um Altheas Leben erzählt, aber ich hatte oft das Gefühl, der Fokus liegt eher auf den Personen, die mit Althea zu tun hatten, als auf Althea selbst. Und so wirklich wichtige Geschichten wurden dabei auch nur ab und an erzählt.
Der Schreibstil ist auch etwas träge, sodass es sich schwer lesen lässt.
Alles in allem also definitiv nicht meins und meiner Meinung nach auch nicht empfehlenswert.
Profile Image for Julia.
1,188 reviews37 followers
August 23, 2025
I had recently read a different biography of Althea Gibson. This one alternated between her and Angela Buxton, a Jewish player from England. A lot of it was analyzing specific matches which went beyond me. I was more interested in Angela's story and how the two became friends despite not necessarily having much in common other than being outsiders.
2 reviews1 follower
March 6, 2021
Subject matter is very interesting and a fascinating story. Just not very well written.
Profile Image for Adrian.
55 reviews1 follower
May 28, 2023
An endearing, well-researched and entertaining untold story about tennis.
Profile Image for Aus Liebe zum Lesen.
269 reviews8 followers
December 13, 2021
Wo sind die Tennisfans hier? Ist euch Althea Gibson ein Begriff? Ich bin weder Tennisfan, noch kannte ich Althea Gibson und um das zu ändern, habe ich Bruce Schoenfelds Biografie „Althea Gibson – Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin“ gelesen.

Als erste Schwarze hat sie einen Grand Slam Titel gewonnen und hat den Weg zu einer diverseren Tennisbranche mitgestaltet. Aufgewachsen im New York der 30er Jahre wurde ihr Talent gefördert und nach und nach schaffte sie es, einen Fuß in die elitäre weiße Tenniswelt zu setzen und dort erfolgreich zu werden. An ihrer Seite dabei war Angela Buxton, ihre Doppelpartnerin im Tennis und Freundin fürs Leben.

Genau mit dieser Freundschaft beginnt da Buch und statt einer Einzelbiografie findet man vielmehr ein Portrait beider Damen. Dabei stört mich die einseitige, wenig einfühlsame Darstellung der beiden, die wenig Einblick in die Personen hinter den Tennisspielerinnen gibt. Zitiert werden größtenteils Gegnerinnen, für die sowohl Angela als Jüdin als auch Althea als Schwarze Außenseiterinnen waren. Überhaupt liegt der Fokus oft bei anderen Tennisgrößen der damaligen Zeit, statt sich auf die Protagonistinnen zu konzentrieren.

Mir fehlt außerdem ein roter Faden durch das Buch. Immer wieder werden Wiederholungen eingestreut, setzt die Handlung bei bereits Erzähltem erneut ein. Ergebnisse jedes noch so unbedeutenden Matches werden aneinandergereiht, statt sich dem Spiel und den Sportlerinnen zu widmen. Positiv bleibt ein Eindruck der Tenniswelt und der Gesellschaft der damaligen Zeit, die von Rassismus und Rollen- und Standesdenken geprägt war.
Profile Image for Kathy Piselli.
1,402 reviews16 followers
December 8, 2020
I got this because I wanted to learn a little more about Angela Buxton, who recently died. I don't feel like I got a super clear picture of her. It mentioned the "force of her personality" then in the next paragraph said that she "lacked confidence". And the focus is really on Gibson. But more than anything it's a fascinating look at the trajectory of women's pro tennis from the forties forward, and you can glimpse Buxton's personality in that story.
Profile Image for Deborah aka Reading Mom.
329 reviews35 followers
June 20, 2013
I think 3.5 stars is a better rating--interesting look into Althea's career and lots of background information on the evolution of women's tennis as a whole during the 40's and 50's, before the days when professionals were allowed entry into the Grand Slam events. This was a time when all players paid their own expenses to and during tournaments and very little money was made. Interesting history for tennis aficionados.
Profile Image for Zabe Bent.
34 reviews24 followers
April 5, 2008
So uplifting and so heartbreaking at the same time. A great story about friendship, race, gender, and much more. Read this book!
Displaying 1 - 19 of 19 reviews

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