Kurz vor Beginn des Mozart-Festes wird in der Würzburger Residenz ein Wachmann erstochen unter dem größten Deckenfresko der Welt aufgefunden. Die Kriminalkommissare Kilian und Heinlein finden heraus, dass die Mordwaffe eine seltene Vogelfeder ist, wie sie früher von Freskenmalern benutzt wurde. Ist es Zufall, dass justament Tiepolos Fresko restauriert wird? Frauenheld Kilian ist nur allzu gerne bereit, sich von der attraktiven Restaurationsleiterin Giovanna Pellegrini in die Geheimnisse ihrer Arbeitsmethoden einführen zu lassen.
In der Würzburger Residenz wird ein toter Wachmann gefunden. Zunächst ist unklar, ob der Wachmann ermordet wurde oder er unglücklich gestürzt ist. Die beiden Kriminalkommissare Kilian und Heinlein übernehmen die Ermittlungen. Schon bald stellt sich heraus, dass der Nachtwächter ermordet wurde. Ihm wurde mit einer seltenen Vogelfeder in den Hals gestochen worauf er in die Tiefe stürzte. Das neue zusammengestellte Ermittlerduo intensiviert darauf die Ermittlungen. Während der Ermittlungen tauchen plötzlich zwei weitere Leichen auf. Außerdem bekommen es die zwei Kommissare mit einem besonderen Fall von Vandalismus zu tun. Der Krimi von Roman Rausch ist spannend und flüssig zu lesen. Die Handlung ist logisch und er erfolgen keine Sprünge. Mit den beiden Hauptcharakteren, den Kommissaren, kann ich mich nicht anfreunden oder identifizieren. Beide sind mir etwas unsympathisch. Das Gezanke der Beiden zieht sich leider durch die ganze Romanhandlung und ist teilweise störend. Die fränkischen Einlagen sind witzig.
Ausgerechnet kurz vor Beginn des Mozartfestes wird ein Wachmann tot in der Würzburger Residenz aufgefunden.
Kommissar Johannes Kilian ist gerade aufgrund akuter Lebensgefahr von seinem Job bei Europol in seine ungeliebte Heimatstadt Würzburg zurückversetzt worden und soll nun gemeinsam mit seinem neuen Kollegen Georg "Schorsch" Heinlein den Fall aufklären.
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich Würzburg so schön finde, aber ich bin ziemlich enttäuscht davon. Die Charaktere wurden im Verlauf des Buches immer unsympathischer, die Auflösung des Kriminalfalls war ziemlich abrupt und halbherzig, während ein Nebenhandlungsstrang um angemalte Bronzelöwen auf der Mainbrücke für mich völlig überflüssig war und viel zu sehr aufgeblasen wurde. Und das Motiv für den Mord blieb für mich auch ziemlich im dunkeln.