I liked the pictures a lot - they were disturbing and confusing in a good way. The text, however, was disturbing and confusing in a bad way: dull, disorganized, and probably a bad translation. Oh well! Still worth flipping through.
Honestly, die Experience, das zu lesen, war sehr gut, viel besser als mein Rating, aber das Buch insgesamt eigentlich wirklich nicht, objektiv betrachtet. Die Auswahl der Abbildungen, wow, so viele, die unglaublich gut sind, die ich teilweise noch nicht kannte, obwohl ich sagen würde, dass ich mich sehr intensiv mit dem Œuvre Max Ernsts beschäftigt habe. Vor allem aus verschiedenen Phasen seines Lebens. Bisher hatte ich nicht so wirklich favourite Phasen, abgesehen von seiner intensiven Beschäftigung mit der Décalcomanie 1939–1945 und der eher nicht meinem Geschmack entsprechenden Dada-Zeit.
Dieses Buch aber hat eine Tendenz, die bisher eben nur eine solche war, gefestigt. Seine späten Jahre, so ab 1954–1969, sind unglaublich gut. Sein Ideenreichtum, die Möglichkeit, auf eine so breite Menge an ikonographischen Elementen zurückzugreifen, vor allem auch die Farben... So viel an seinem Spätwerk ist genial. Und nein, es ist dabei nicht einfach „ein vollendetes Zusammenkommen seiner gesammelten Erfahrungen“. Ich sehe dort immer noch eine ganz klare Weiterentwicklung und Einschlag in wieder einmal andere Richtungen.
Das Buch jedoch, also der Text, ist unglaublich... random? Also der Anspruch war scheinbar, eine kurzgefasste Biografie zu verfassen. Aber der Autor speeded an vielen Stellen unglaublich up, sodass fundamental wichtige und enorm interessante Stellen und Jahre einfach geskippt werden. Auf der anderen Seite wird auch viel Unwichtiges erwähnt. Außer dem Verlauf der Jahre gibt es keinen roten Faden. Und was ich auch schade fand, war das Nicht-Übereinstimmen der Bilder mit dem Text. Diese waren einfach immer... irgendwelche anderen Bilder (welche wirklich gut waren, ich will sie nicht missen), aber nicht die im Text besprochenen. Wenn im Text ein Bild beschrieben, eingeordnet und analysiert wird, dann lohnt es sich sicherlich, den freistehenden Spot für eine Abbildung mit eben jenem Bild zu füllen. Auch der Verweis auf eine Collage ohne Fußnote oder Quelle, nur mit „die Collage ohne Titel aus der Sammlung XY“, war sehr funny. Like how soll man das finden. Vielleicht hat diese Sammlung nur genau eine oder man kann sie klar identifizieren über den Text, aber es schien mir nicht so??
Was bei mir aber immer Pluspunkte sammelt, ist das Nennen von interessanten Nebeninfos, die anregen, selber weiter nachzuforschen, also Obsidian-Material. Hier waren das:
* Max Ernsts Lieblingsbücher (S. 18) * theoretische Strömung der neuen Ästhetik durch zwei bestimmte Surrealisten (S. 18) * sein Vater hat ein von ihm verfasstes Handbuch zerstört? (S. 18) * Breton und Ernst seit 1919 im Briefwechsel (S. 35) * Sommer 1921 mit Ehepaar Tzara und Arp in Tirol (S. 35) * Perets Vermittlung des Jobs in der Souvenirfabrik (S. 49) * Aufnahme von Raffael Sanzio im *Rendezvous der Freunde* als Deutung der Rückführung auf ein Bild seines Vaters (S. 49) * Etablierung der Antipeinture zum Unwillen der Surrealisten (S. 50) * Éluards und Ernsts Reise durch Asien (S. 50) * *Le Grand Albert* (S. 56) * *Sérénité* (S. 67) * Trennung von den Surrealisten 1938 mit Bezug auf Interesse an Journals (S. 67) * Waldbergs Details (S. 72) * mehr als nur ein Internierungslager (S. 72) * Film basierend auf Max Ernsts Bildern *L’Autre Face de la Lune* (S. 88)
Sowas mag ich immer sehr und finde das höchst interessant. Auch wenn ich vermute, dass hier einfach nur Waldbergs Biografie enorm heruntergebrochen wurde. Schade, dass für sowas keine Quellen angegeben wurden.
Auch war der gesamte Ton irgendwie eher sehr negativ, obwohl es mir bei meiner bisherigen Research nicht so vorkam, als würde Ernst sein Leben so wahrnehmen.
Insgesamt worth gewesen zu lesen, wenn ich die Punkte da researched habe, nicht wirklich reread-worthy.
Worth checking out for the art, not so much for the written content and structure. I’ve been interested in Max Ernst since I saw a surrealist exhibit in a museum, and his work stuck with me more than the other featured artists.
Unfortunately, this book doesn’t really do his story or his work justice. The text is basically a short biography with a laundry list of his paintings, but the art reproduced in the book never matches up with the paintings described on the opposite page, which was very disorienting. The bio is pretty dry, which is a feat when writing about an artist who lived in so many countries, was one of the first artists targeted by the Nazis, helped pioneer an artistic genre, and had enough affairs and failed relationships to fill 2 seasons of a soap opera.
This looks like the text and the pictures came together independently and I'm not sure the text does justice to a fascinating individual. A painter, organiser, womaniser and theorist, Ernst is a pivotal figure in making Surrealism a genuine movement. An affair with Leonora Carrington and a marriage to Peggy Guggenheim deserve more discussion on what he influenced and what influenced him. His stylistic experimentation through his life doesn't always make his work immediately identifiable as an "Ernst": perhaps this is what prevents him being more celebrated than he is.