London 1897. Das Leben von Jonathan Kentham ist nicht mehr das, was es mal war. Als unfreiwilliger Erbe der Macht des verstorbenen Lordmagisters Albert Dunholm wird er in einen Kampf zwischen zwei Magierfraktionen verstrickt. Der Usurpator Wellington hat mit seinen Gefolgsleuten die Macht an sich gerissen und die Anhänger Dunholms eingesperrt, darunter Jonathan und dessen dandyhaften Magierfreund Jupiter Holmes. Den beiden läuft die Zeit davon, denn sie müssen unbedingt das Siegel von Atlantis schließen, bevor die Magie die Welt ins Chaos stürzt. Doch Hilfe naht von unerwarteter Seite …
Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Parallel zu einer Anstellung beim Deutschen Filminstitut (DIF) in Frankfurt am Main, wandte er sich nach dem Studium dem professionellen Schreiben zu. Heute ist er in Vollzeit als Schriftsteller und Übersetzer tätig. Seine Werke - darunter die "Magierdämmerung"- und die "Carya"-Trilogie - sind mehrfach preisgekrönt. Zuletzt ist von ihm "Nachtmeisters Erben" erschienen, ein Dark-Future-Roman im "Shadowrun"-Rollenspiel-Setting, der von einer gefährlichen Überlandtour zweier abgebrühter Transportfahrer handelt. Außerdem verfasste er unter dem Pseudonym Wes Andrews die Space-Western-Reihe "Frontiersmen". Bernd Perplies lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.
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Bernd Perplies was born in Wiesbaden/Germany in 1977. After graduating in Movie Sciences and German Literature he started working at the Film Museum in Frankfurt am Main. At the same time he became a freelance journalist and translator, writing for movie magazines as well as science fiction and fantasy publishers. His first novel was published in 2008. Since then he has penned more than 30 science fiction, fantasy and steampunk novels, earning him about a dozen nominations for prestigious German genre awards. He won the RPC Fantasy Jury Award in 2010 and was awarded the Deutsche Phantastik Preis twice (2013 and 2015). Bernd Perplies lives with his family near Stuttgart.
Da es der zweite Band einer Trilogie ist, werde ich nicht viel auf den Inhalt eingehen
Mit der Handlung tauchen wir in das viktorianische London ein, im April 1897. Die Magierwelt ist in Aufruhr, denn der machthungrige Lord Wellington hat das Siegel der Magiequelle gebrochen. Dieser unkontrollierte Ausbruch von gewaltigen Kräften bringt unvorhersehbare Veränderungen mit sich und einige mutige Kontrahenten versuchen, das Schlimmste zu verhindern und den machtbesessenen Lord von seinen Plänen abzuhalten.
Meine Meinung
Ich bin immer noch sehr begeistert! Obwohl ja dem Mittelteil einer Trio oft das unschöne Wort "Lückenfüller" nachgesagt wird, ist das hier absolut nicht der Fall!
Bernd Perplies setzt genau am Ende des ersten Bandes wieder an und strickt die Geschichte, ja das Abenteuer der unterschiedlichen Helden sehr gekonnt weiter! Es kommt auch ein neuer Schauplatz ins Spiel: Rom. Denn die Inquisition des Heiligen Stuhls hat von den Ereignissen Wind bekommen und entsendet eine Magieragentin nach London: Lionida Diodato.
Währenddessen müssen sich der unwillig in die Machenschaften verstrickte Reporter Jonathan Kentham, der etwas überhebliche Gentleman Jupiter Holmes und der raubeinige Kutscher Randolph aus einer ausweglosen Lage befreien - und bekommen dabei unerwartete Hilfe von der Katzendame Watson. Leicht wird es den Protagonisten wirklich nicht gemacht - aber es wirkt dadurch nicht gezwungen in die Länge gezogen, sondern eher aufregend und reizvoll. Viel zu oft spielt ja das Glück eine viel zu große Rolle und hier wurde ein gut abgestimmtes Gleichgewicht gefunden.
Der Weg ist hier das Ziel, denn die Handlung beschränkt sich scheinbar auf wenige Stunden, die dennoch wieder angefüllt sind mit vielen komplexen Entwicklungen. Neue und überraschende Ideen geben dem ganzen eine besondere Würze, vor allem die abstrakten Ideen zur Magie und ihren Veränderungen sind super gelungen. Die Atmosphäre ist wie auch im ersten Band perfekt getroffen, wozu auch der passende Schreibstil beiträgt. Schnörkellos, aber sehr intensiv und anschaulich.
Fazit
Der zweite Band hat mich sehr positiv überrascht, denn er lässt in Spannung, Anspruch und Überraschungen in keinster Weise nach.
Die Gefangenen Magier planen (nach einer demokratischen Abstimmung) unter Homes Leitung den Ausbruch und flüchten anschließend vor Wellington und den Häschern des Franzosen. Inhaltlich lässt sich zu diesem Mittelband, den der Autor selber als schwierige Geburt bezeichnete, leider nicht viel mehr sagen, leider. Der Inhalt lässt sich tatsächlich in diesem einen Satz nahezu komplett zusammenfassen. 419 Seiten für ca. 4 Tage Handlung, das sind Hohlbeinsche Ausmaße. Überhaupt erinnerte mich dieser zweite Band schwer an die neueren Hohlbeim Bücher: Viele Worte, viel Aktion und kaum bis keine Handlung, nur die Sprache ist nicht so grausam auf Groschenheftnievau wie bei Herrn Hohlbein.
Die Kapitel beginnen im zweiten Band nicht wieder bei 1, sondern es wird durchgehend nummeriert, so dass der Eindruck eines einzigen durchgehenden Romans entsteht, der leider auch im zweiten Band die Fehler des ersten wiederholt. Auch dieser zweite Band liest sich stärker noch als der Erste wie ein Reiseführer durch London. Die vielen detaillierten Ortsbezeichnungen waren mir deutlich zu viel und nervten irgendwann einfach nur noch, z. Bsp. S. 79: Dockstreet, Ecke Upper East Smithfield - So genau wollte ich es gar nicht wissen, vor allem, weil es mir nichts sagt. Einfach überflüssige Details, die mich eher nerven genau wie die genauen Typen der Waffen S. 79:Webley Mark 1 , Kaliber 455. Schlimmer noch S. 144: Bishopsgate Güterbahnhof, in Shoretitch direkt östlich des Finbury Square und der Broad Street Station gelegen […] Bring die Kisten hinter den Bahnhof zum Ausgang an der EckeBrushfield Street " Ich hätte alles nach Bahnhof gestrichen. Schon in dieser Szene wusste ich, dass Dynamit drinnen ist, warum nur? Vielleicht wegen des ersten Kapitels dieses Buches?! Erstaunlich, dass der Autor in Band 1 tatsächlich noch Klischees vergessen hatte, die holt aber schnell noch in Band 2 nach: Natürlich hat der Vatikan alle Magierverbindungen unterwandert, wer sonst. S. 132: Ja, Vampire fehlten noch. Also auch schnell noch dieses Thema abhaken. Die Aktion an sich wurde ja schon lange vorher angekündigt als der Magispector sich telepatisch mit McGowan unterhäöt: "Was konnte sie ihm in dieser Form schon anhaben" Dieser eine Satz nimmt sein Ende schon vorweg. Mit diesem einen Satz verrät der Autor bereits die Handlung der nächsten Seiten und nimmt der Geschichte noch das bisschen Spannung, das sie hatte und das war schon nicht viel. Und überhaupt S. 45 stimmen die Gefangenen darüber ab, ob sie ausbrechen wollen?! Was soll das denn?
Der Autor hat von Freunden Sekundärliteratur zur viktorianischen Ära bekommen und das merkt man leider. Recherche ist gut und löblich aber leider fühlt sich der Autor dazu bemüßigt, möglichst viel von diesem Sachwissen teils sinnlos mit einzubinden und den Leser mit Typenbezeichnungen von Lokomotiven und noch vielem mehr zu langweilen, und zu quälen. Der Autor mischt dabei jedoch munter Fakt und Fiktion ohne dies im Anhang noch mal zu differenzieren, und klar zu stellen was tatsächliche Nachrichten von Damals sind (wie NY Times, 23.4.1897: A Driver Whose Buggy Had Been Bumped Off the Track Takes Summary Vengeance) und was seine Erfindungen.
Als Fazit kommt für mich am besten ein Zitat von S. 282 in Frage: Monsieur Verne mag ein Mann sein, der sich fantasievoll moderne Technik ausdenken kann, und er mag recht passable Landschaftsbeschreibungen zustande bringen, aber davon, wie man Spannung erzeugt, hat er keine Ahnung - Leider hat Bernd Perplies davon auch keine Ahnung, und Verne ist ein Klassiker, etwas was dieses zähe, langatmige und langweilige Werk nie schaffen wird.
Meine Prognose für Band 3: Jonathan und die Irin werden ein Paar (war schon in Band 1 klar) Alle ziehen gemeinsam mit dem vatikanischen Luftschiff zur Quelle, gabeln kurz vorher Holmes und Co auf. Der Magieresistente verschließt die Quelle Kurzes Zwischenspiel, um den Franzosen aus Pennington zu exorzieren. Alles wird gut.
Je pravda, že takové ty akční scény přijdou až v poslední třetině knihy, ovšem není pravda, že by se nic nedělo. Na tento úkaz jsem si zvykla už u prvního dílu. Hrdinové se nejdřív jaksi potýkají se svou situací a překonávají překážky, které jim autor přímo labužnicky klade do cesty, a až se vypořádají s tím, začnou přecházet v jakýsi protiútok. Mě osobně se tohle například líbí a pokud je to v rozumné míře, tak je fajn, že příběh tak vypadá reálněji. Prostě ne vždy všechno vyjde jak má a hlavní hrdinové (i když mají skvělý plán) jsou prostě taky jen lidi, takže nemůžou počítat se vším. Jsem ráda, že záporáci nejsou jen laxní páprdové, co čekají, až je někdo přijde zabít. Naopak kupříkladu hlavní záporák Wellington je zatraceně chytrý a mocný člověk, co nenechává nic náhodě a přestože má v příběhu úlohu zápornou, má pro to, co dělá, své důvody a jde si tvrdě za svým. Možná proto je o to děsivější, protože je o dost živější. Hlavní hrdinové podléhají slabostem a svým povahám, takže Jonathan prostě nemůže zapomenout na svou zbožňovanou, Randolph prostě nevymyslí strategický plán a vše vyřeší dynamitem a Holmes myslí i v nejnapjatější situaci na whiskey. McKellen je zatraceně tajnůstkářskej dědula, kterýho bych občas nejraději propleskla za to, co všechno si nechává pro sebe. Ale když se na celý příběh podíváme celkově tak na to, jak krátký časový úsek děj zabírá je vlastně akční až moc ;) Já jsem nadšená, tenhle typ příběhů miluju a doporučuju všem, co mají rádi něco na pobavení, zamyšlení a zábavu. A s tematikou viktoriánské Anglie, kde i největší záporák je gentleman :)
Band 2 der "Magierdämmerung" knüpft ziemlich nahtlos an Band 1 an. Es zählt sogar die Kapitel einfach weiter, statt wie bei vielen anderen Büchern noch mal bei 1 anzufangen. Der Magierorden des silbernen Kreises hat sich gespalten in die Gegner und die Anhänger des Magiers Wellington. Die verbliebenen Anhänger des verstorbenen Lordmagiers Dunholm setzen alles daran den machthungrigen Wellington aufzuhalten. Ich war nach dem Buch wahnsinnig gespannt, wie die Geschichte in Teil 3 zu Ende geführt wird.
Hat mir interessanterweise besser gefallen, als der erste Teil. Das mag daran liegen, dass im ersten Teil die Figuren und das Setting eingeführt werden und jetzt die tatsächliche Story Fahrt bekommt.
Die fünfmonatige Wartezeit nach dem ersten Teil der Magierdämmerung ("Für die Krone") hat sich ausgezahlt! Mit "Gegen die Zeit" schickt Bernd Perplies seine Leser auf eine intensive, sprachlich einwandtfreie Reise in die Welt eines wahrhaft magischen London, das inzwischen Schauplatz eines ungewöhnlichen Krieges geworden ist.
"Gegen die Zeit" greift die Handlung des ersten Teiles direkt auf, es gibt kaum eine zeitliche Lücke. Symbolisiert wird das ununterbrochene Fortlaufen des Geschehens auch durch die Kapitelnummerierung, die in "Gegen die Zeit" nicht wieder bei 1 beginnt, sondern bei 14 einsetzt. Wie schon in "Für die Krone" finden sich an den Kapitelanfängen kurze Ausschnitte aus Zeitungsartikel, die nun immer mehr das beginnende Chaos in der Welt unterstreichen.
Die Handlung selbst ist wieder in mehrere Hauptstränge unterteilt. Während sich Jonathan, Kendra und Holmes in Gefangenschaft befinden, hält sich Randolph Brown mit Kendras Großvater im Verborgenen. Sie alle sind in einen Kampf mit Lord Wellington und seinen Unterstützern verstrickt. Gerade der Anfang des Buches ähnelt über weite Strecken einer verzwickten Pattsituation, die manchmal etwas schwerfällig vorankommt. Dass ich das Buch trotzdem nie zur Seite legen konnte führe ich auf die scharfzüngien, überlegten, in der Wortwahl der Zeit des späten 19. Jahrhundert angepassten Dialoge zurück. Besonders der Magier Jupiter Holmes ist ein durchwegs genialer Charakter, der selbst die aussichtsloseste Situation von einer humorvollen, ironischen oder sarkastischen Seite aus betrachten kann. Einen entsprechenden Kommentar lässt er sich nie nehmen. Sehr zum Vergnügen des Lesers.
Der bereits bekannte Cast wird erweitert um eine italienische Magieragentin, Lionida Diodato, die (mehr oder weniger) im Auftrag des Vatikans nach London reist, um in die dortige Konfliktsituation einzugreifen. Durch ihre Person und generell durch den hinzukommenden Handlungsstrang rückt die Steampunk-Thematik weiter in den Mittelpunkt.
Auch die magische Welt wird weiter ausgebaut und intensiviert. So tritt zum Beispiel ein Deflector, ein vollständig gegen Magie immuner Mensch, auf den Plan. Auch Dunhams Ring hat scheinbar eine wichtigere Funktion als bisher geglaubt. Kurzum: Die magische Welt wird mit jeder Seite glaubhafter, vielseitiger und dichter. Auch Jonathan Kentham selbst beginnt sich mit seiner Rolle abzufinden, akzeptiert, dass er sich nicht aus dem Magierkrieg heraushalten kann.
"Gegen die Zeit" ist ein rundum gelungener zweiter Teil, der zwar Anfangs einen kleinen Durchhänger hat, diesen aber spätestens in der zweiten Hälfte durch laufende kleine Auseinandersetzungen und eine schnell fortschreitende Handlung wieder ausgleicht. Für ständige Spannung ist gesorgt und das Finale verspricht einen großartigen dritten Teil, in dem schließlich all die losen Fäden zusammenlaufen dürften.
Fazit: Ein tolles Setting, äußerst unterhaltsamen Charaktere und überhaupt ein amüsant angelegter Schreibstil machen "Gegen die Zeit" zu einer genussvollen Mischung aus Historik, Fantasy und Steampunk. Einzig die über die ersten 150 Seiten nur schleichend vorankommende Handlung kostet das Buch einen halben Stern (den ich hier großzügig auf 5 Sterne aufgerundet habe ^^).
Nach nur 2 Monaten Wartezeit konnte ich mich auf den zweiten Teil der Magierdämmerung stürzen. Die Geschichte geht auch nahtlos weiter, man hat gar nicht das Gefühl, ein anderes Buch zu lesen. Die Kapitelnummern fangen nicht bei eins an, sondern bei 14 und es seit dem Ende von Band 1 sind nur wenige Stunden vergangen.
Man trifft sie alle wieder, Jonathan Kentham, der erst vor kurzem die Welt der Magie kennengelernt hat, die Schottin Kendra und ihren Großvater, Holmes und seine Gesiterkatze Watson und auch all die anderen - guten und bösen - Magier sind wieder mit dabei. Zusätzlich gibt es noch einen neuen Handlungsstrang und einige neue Figuren.
Zur Handlung an sich will ich gar nicht viel sagen, da es schwierig ist, etwas über den Mittelteil einer Geschichte zu erzählen, ohne zu viel vom Anfang zu verraten. Deshalb komme ich gleich zu meiner Meinung. Und ich muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. In Für die Krone war alles neu, die faszinierende Welt der Fadenmagie, London am Ende des 19. Jahrhunderts als wunderbar passende Schauplatz, die einzigartigen Charaktere und diese spannende, wahnsinnig dichte Erzählweise. In Gegen die Zeit geht das alles so weiter und das Buch ist wieder durchaus spannend und unterhaltsam zu lesen. Aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt.
Die Handlung plätschert so vor sich hin, ohne richtigen Anfang und ohne richtiges Ende, es passieren zwar spektakuläre und spannende Dinge, richtig mitreißen konnte mich die Geschichte diesmal aber nicht. Ich habe auch recht lange gebraucht, bis ich wieder so richtig in diese fremden Welt eintauchen konnte.
Allgemein kann man sagen, dass ich einfach eine Steigerung gegenüber dem ersten Band erwartet hatte, aber alles lief relativ gleichförmig weiter und auch die neue Figur, die bisher nur eine sehr kleine Rolle einnimmt, konnte nichts an meiner Enttäuschung ändern. Nach dem tollen ersten Band waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch. Ich freue mich aber trotzdem auf den dritten Band und bin überzeugt, dass der mir wieder besser gefallen wird. Mittelteile sind einfach immer etwas schwierig.
Der zweite Teil der Magierdämmerung schließt nahtlos an den ersten Band an und bietet eine temporeiche Geschichte, von der man einfach mitgerissen wird. Ich habe es genossen, wieder diese besondere Stimmung zu spüren und “alte Bekannte” wiederzutreffen. Es gibt jedoch auch einen neuen Handlungsstrang und einige neue Figuren zu entdecken.
Die Atmosphäre ist düster, aber nicht hoffnungslos. Sie wird auch durch einige humorvolle Szenen aufgelockert, die mich zum Grinsen brachten. Ganz besonders gilt das für den verbalen Schlagabtausch zwischen Randolph und Jupiter Holmes. Im Vergleich zum ersten Band wird das Tempo deutlich angezogen, es passiert sehr viel – vor lauter Spannung und Action weiß man manchmal gar nicht, um wen man am meisten bangen soll. Es gibt aber auch ruhige Momente, in denen man etwas Luft holen und so einige Überraschungen verarbeiten kann.
Neben den liebevoll ausgearbeiteten und gut durchdachten Charakteren haben mich aber auch die vielen Bilder beeindruckt, die vermittelt wurden. Stimmungsvoll, intensiv und abwechslungsreich – einfach perfektes Kopfkino! Das Buch hat mich mitgerissen, berührt und auch etwas leiden lassen. Denn die Figuren werden nicht geschont, und dummerweise hänge ich ja immer sehr an liebgewonnenen Protagonisten und fiebere so richtig mit…
Band 2 der Magierdämmerung knüpft unmittelbar an die Geschehnisse aus "Für die Krone" an. Geschickt wird mit gut eingebauten Rückblenden gearbeitet, die den Einstieg auch nach etwas Wartezeit wieder einfach machen. Jonathan und seine Freunde müssen sich aus den Klauen des selbsternannten Lordmagiers Wellington befreien und einen Weg finden, die Quelle der Magie draussen im Ozean zu schließen. Dabei geraten sie von einem Problem zum nächsten und müssen tapfer gegen fiese Mutanten kämpfen und Verluste einstecken.
Wie auch schon in Band 1 strahlt das Buch eine wunderbar düstere Abenteuerstimmung aus. Magisch angehauchte Steampunkelemente machen die Geschichte perfekt. Auch meine persönlichen Helden sorgen mit witzigen Sprüchen für tolles Lesevergnügen. Die Mischung macht das Buch einfach besonders. Gut gefallen hat mir auch, dass es nicht nur um die Charaktere und ihre Aufgaben geht, sondern die Probleme der normalen Welt durch die Öffnung der Quelle nicht vergessen werden. So machen sich in vielen Details die Auswirkungen bemerkbar und werden in die Handlung eingebunden.
"Gegen die Zeit" ist der Mittelteil einer Trilogie und hat ein offenes Ende. Der wohl einzige Nachteil ist die nun folgende Durststrecke bis zum Erscheinen des Showdowns im September.
Musím říct, že mne celá série velmi zaujala. A i přes své některé chyby dokáže zaujmout neopakovatelným kouzlem směsi magie a světa v době technické revoluce. A myslím si, že druhý díl je ještě o chloupek lepší než první. Nejspíše za to může více akce, které jsme si v prvním dílu tolik neužili. A nezbývá nám, než čekat až nám nakladatelství Fragment přinese závěrečný díl této napínavé trilogie.
Magierdämmerung, Gegen die Zeit schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Schon hier werden mehr und mehr und noch mehr Nebenfiguren eingeführt aber selten tiefer gehend betrachtet. Alle Figuren handeln ausnahmslos stereotyp und völlig vorhersehbar. Und aufgrund ihrer schieren Anzahl ist die Handlungsfülle auf den immerhin doch 420 Seiten Text beachtlich gering. Zwei Sterne hat dieses Buch von mir nur deshalb gekriegt, weil ich für den Nachfolger Luft nach unten gebraucht habe.
Tak tohle mě bavilo! Určitě si to zaslouží čtyři hvězdy, ať už kvůli hezky pojaté magii, nebo zajímavému příběhu. Hodně kvalitní oddechová fantasy. Těším se na závěrečný díl!