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312 pages, Mass Market Paperback
First published October 1, 1991
Die Uji-Beobachter redeten und redeten. Daß sie ihre Loyalität gewechselt hatten, war den Presseerklärungen anzumerken.
Braemer hakte im Geiste die Gesichter ab. Das britische Gespann, Ellen Kershaw und Robin Lloyd-Price, dieser famose Junge, der jede Frage, die man stellte, in einen ach-so-britischen Scherz ummünzte. Dougie Milne aus den USSA und seine Assistentin Martha Ledern. Der hagere alte Vietnamese Wu Nyang Hong (Chas) mit seiner ätherische aussehenden Landsmännin Rosalie Troi, die außerdem seine Nichte war, und irgendein römisch-katholischer Kleriker.
Milne hatte vor der Revolution als Psychotherapeut gearbeitet. Rosalie Troi war von Geburt an stocktaub und zu arm, um irgendwas gegen ihre Behinderung zu unternehmen. Braemar hatte versucht, sie auf dem Weg hierher etwas zu fragen, aber Mutter Rosalie hatte ihre holprige BSL [Anmerkung unten: British Sign Language] verschmäht. Soviel hatte Braemar mitbekommen: Rosalie hegte keinerlei Zweifel an den telepathischen Fähigkeiten der Aliens. In ihren Augen war das keine verdeckte Form von Zeichensprache. Ledern war ein interessanter Typ. Das Mädchen war (da gab es nichts zu beschönigen) eine ehemalige Stadtterroristin. Hatten die Aliens sie wirklich ausgeguckt oder war sie eingeschmuggelt worden?
Die Beobachter konnten ihre Geheimnisse für sich behalten. Braemar machte sich nichts daraus, wenn das Team sie für feindselig hielt. Aber sie war nicht nach Uji gekommen, um mit ihnen Sag-mir-was-du-mir-verschweigst zu spielen.
Die Agnés-Interviews waren noch in ihrem Besitz. Sie hatte nichts unternommen, das Material an den Mann zu bringen. Doch sollte Johnny Guglioli, wo immer er war, von ihrer Fairness angetan sein, so war er auf dem Holzweg. Seit dem Tag, da die Aliens nach der Führungsriege der Erde gefragt hatten, hatte sich das Spiel geändert. In dieser Runde mußte sie wie eine Jungfrau aussehen.